Altersrente für besonders langjährig Versicherte

  • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012

Unser Tipp: Bleiben Sie zu Rechtsthemen immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Durch die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 Jahren auf 67 Jahre ist eine eine neue Altersrente geschaffen worden. Einen Anspruch auf eine abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte hat, wer

  • das 65. Lebensjahr vollendet hat
  • die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat
  • und den Beruf aufgegeben hat oder nur noch Einkünfte innerhalb der Grenzen der gesetzlichen Hinzuverdienstmöglichkeiten erzielt.


Damit wird ab dem Jahr 2012 eine Altersrente für besonders langjährig Versicherte eingeführt. Wer mindestens 45 Jahre lang Pflichtbeiträge eingezahlt hat, erhält auch weiterhin mit dem 65. Lebensjahr die Rente ohne Rentenabschlag. Zeiten der Kindererziehung bis zum vollendeten 10. Lebensjahr des jüngsten Kindes zählen als erfüllte Wartezeit mit.

Auf diese Wartezeit von 45 Jahren werden aber keine Schul- und Studienzeiten angerechnet. Akademiker sind daher praktisch ausgeschlossen. Auch ist eine vorzeitige Inanspruchnahme der Rente vor dem 65. Lebensjahr nicht möglich. Mit dieser besonderen Form der Altersrente wird den Menschen entgegengekommen, die ein langes Arbeitsleben hinter sich gebracht haben.

Zusammenfassende Voraussetzungen im Detail

Ein Anspruch auf Altersrente für besonders langjährig Versicherte besteht auf Antrag für Personen,

  • die nach 1946 geboren sind,
  • das 65. Lebensjahr vollendet haben,
  • die besondere Wartezeit von 45 Jahren erfüllt haben
  • und die Hinzuverdienstgrenzen einhalten.


Auf die Wartezeit von 45 Jahren werden angerechnet:

  • Beitragszahlungen aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung
  • gezahlte Pflichtbeiträge, die während einer selbständigen Tätigkeit entrichtet wurden
  • Zeiten geringfügiger Beschäftigung mit Beitragsentrichtung durch den Arbeitnehmer
  • Monate aus Zuschlägen an Entgeltpunkten für Arbeitsentgelte aus geringfügiger versicherungsfreier Beschäftigung
  • Pflichtbeiträge für Zeiten der nicht berufsmäßigen Pflege eines Angehörigen
  • Zeiten der Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr des Kindes
  • Ersatzzeiten (z.B. Flucht oder politische Haft in der früheren DDR)


Nicht berücksichtigt werden:

  • Pflichtbeitragszeiten aufgrund des Bezuges von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosenhilfe
  • Zeiten aus einem durchgeführten Versorgungsausgleich
  • Zeiten aus einem Rentensplitting
  • Zeiten für die freiwillige Beiträge entrichtet wurden
  • Anrechnungszeiten

Sollen wir Sie
zu Rechtsthemen
sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten?

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps - kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

  • Wertvolle Spartipps für Ihr Geld
  • Urteile, die Sie kennen sollten
  • Updates zu unseren beliebten Rechnern und Musterschreiben
  • Unverbindlich und jederzeit kündbar


Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Neu auf Finanztip

Finanztip bei Twitter