Altersvorsorgewirksame Leistung

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Die Altersvorsorgewirksame Leistung (AVWL) setzt auf die "Vermögenswirksame Leistung" auf. Mit der AVWL beteiligt sich der Arbeitgeber beim Aufbau einer zusätzlichen privaten oder betrieblichen Altersversorgung für den Arbeitnehmer. Die Geldbeträge sind zweckgebunden und ersetzen zunehmend die "früheren" Vermögenswirksamen Leistungen.

Grundlage der AVWL ist der Tarifvertrag über die altersvorsorgewirksamen Leistungen (TV AVWL) zwischen der IG Metall und Gesamtmetall aus dem Jahr 2006. In der Metall-, Chemie- und Elektrobranche ist die Umwandlung der Vermögenswirksamen Leistungen in eine AVWL bereits tariflich geregelt. Als Folge wird die vom Arbeitgeber gewährte Leistung nicht mehr in einen Bausparvertrag oder einen Aktienfondssparvertrag eingezahlt. Die vom Arbeitgeber bisher als vermögenswirksame Leistungen gezahlten Beiträge dienen daher ausschließlich dem Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge für den Mitarbeiter. Beispiele der Vorsorgemodelle:

  • Riester-Vertrag: Der Arbeitgeber zahlt die Beiträge in einen vom Arbeitnehmer privat abgeschlossenen Riester-Sparvertrag. Zusätzlich kann der Arbeitnehmer die Beitragszahlung freiwillig erhöhen, um die maximale staatliche Förderung zu erhalten.
  • Entgeltumwandlung: Mit der Gehaltsumwandlung (Entgeltumwandlung) werden Teile vom Gehalt in eine betriebliche Vorsorge umgewandelt. Diese Gehaltsbestandteile werden für eine betriebliche Altersvorsorge verwendet und nicht an den Mitarbeiter ausgezahlt. Pro Jahr können bis zu zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei für den Aufbau einer betrieblichen Zusatzrente eingesetzt werden. Auf diese Beiträge entfallen keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge.
  • Betriebsrente auf Basis einer freiwilligen Betriebsvereinbarung: Der Arbeitgeber zahlt nach Maßgabe der Betriebsvereinbarung Beiträge in eine betriebliche Altersversorgung. Im Rahmen der gesetzten Grenzen entfallen für den Arbeitgeber ebenfalls die Arbeitgeberbeiträge für die Sozialversicherungsabgaben.

Nachteil der Einbindung in die betriebliche Altersversorgung: Die Altersvorsorgewirksame Leistung kommt nicht nach sieben Jahren zur Auszahlung, sondern erst bei Renteneintritt.

Fazit: Wegen der zumeist tarifvertraglich oder per Betriebsvereinbarung festgelegten Zuschüsse des Arbeitgebers ist die AVWL für den Mitarbeiter attraktiv. Die Beiträge werden aus dem Gehalt bzw. den durch den Arbeitgeber gewährten Leistungen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben geleistet. Die Einzahlungen erfolgen entweder in ein förderfähiges privates Altersvorsorgemodell oder in eine Altersvorsorgezusage des Arbeitgebers.

 

 

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

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Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.