Nachfahrten drücken auf den Telematik-Score
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Seit drei Jahren experimentieren deutsche Autoversicherer mit Telematik-Tarifen. Das sind Verträge, für die Ihr Fahrverhalten gemessen wird. Gute Fahrer bekommen einen Rabatt. Jeder dritte Finanztip-Leser würde das laut unserer Umfrage machen, sobald es sich lohnt.

Bislang haben wir von solchen Tarifen abgeraten, weil es günstigere Versicherungen ohne Telematik gab.

Doch das ändert sich gerade: Ab diesem Herbst können gerade Fahranfänger mit einem Telematik-Tarif ziemlich sicher Geld sparen – bis zu 30 Prozent versprechen die Marktführer Huk und Allianz, auch bei ihren preiswerten Online-Töchtern.

Dreizehn Versicherungen haben Telematik-Tarife inzwischen im Programm, sechs davon haben auch Angebote für ältere Fahrer. Falls Ihre Versicherung Ihnen Telematik anbietet, können Sie es ja mal vergleichen – und ausprobieren.

Fürs Sparen müssen Sie Ihr Fahrverhalten erfassen lassen. Das geschieht anonymisiert, aber zwei Dinge sollten Ihnen klar sein: Ihre Fahrkünste sind nicht mehr Ihr Geheimnis. Und es entstehen Bewegungsprofile, auf die eventuell Gerichte bei schweren Straftaten zugreifen können.

Wichtig: Bei Abschluss können Sie noch nicht wissen, wie groß am Ende der Telematik-Rabatt wirklich ist. Sicher ist nur: 30 oder 40 Prozent sind das Maximum – und schwer zu erreichen. Das führt zu einem Nachteil: Sie können die Preise der verschiedenen Versicherungen schlechter vergleichen.

Wir bitten Sie deshalb um Ihre Hilfe: Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen: Wie viel haben Sie wirklich gespart? Und würden Sie wieder einen Telematik-Tarif nehmen?

 

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2 KOMMENTARE

  1. Man bekommt ein kleines Gerät mit einem OBD-II Stecker zugeschickt. Das schließt man dann an den Anschluss im Auto an. Nach einer gewissen Zeit (oder so lang, wie der Vertrag besteht) kann der Versicherer Ihr Fahrverhalten beurteilen und dementsprechend die Prämie anpassen. That’s it.

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