Ärztin mit Patient
Credit: alvarez/iStock.com

Ab dem 1. August können viele Rentner Krankenkassenbeiträge sparen – dann nämlich, wenn sie freiwillig versichert sind. Unter Umständen können sie in die preiswertere Pflichtversicherung der Krankenkasse wechseln.

Der Grund: Um pflichtversichert zu sein, muss man 90 Prozent der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens in einer gesetzlichen Krankenkasse gewesen sein, sonst ist man nur freiwillig versichert. Das neue Heil- und Hilfsmittelgesetz sieht jetzt vor, dass jedes Elternteil pro Kind pauschal drei Jahre als Vorversicherungszeit gutgeschrieben bekommt. Und zwar für die zweite Hälfte des Erwerbslebens. So profitieren freiwillig versicherte Rentner, die bisher die erforderliche Mindestversicherungszeit knapp verpassten.

Dazu zählen insbesondere Frauen, die mit Beamten, Soldaten, Richtern oder Selbstständigen verheiratet sind und für die Kindererziehung pausiert haben oder Menschen, die zeitweise selbstständig waren.

Wichtig: Sie müssen die Kasse auffordern, Ihre Vorversicherungszeit zu überprüfen, um in den Genuss der Neuregelung zu kommen. Ein formloses Schreiben genügt – samt Kopie der Geburtsurkunden Ihrer Kinder.

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