Foto: Aleksandar Nakic, iStock

Liebe Leserin, lieber Leser,

für 20 bis 50 Euro können wir praktisch an jeden Ort in Europa fliegen. Der Nachteil: Umbuchen können wir solche Billigtickets nicht mehr.

Was viele nicht wissen: Auch wenn Sie einen Flug nicht antreten, ist Ihr Geld nicht ganz weg. Sie haben ein Anrecht darauf, wenigstens einen Teil des Ticketpreises zurückzubekommen, und zwar den Teil, den die Fluggesellschaft nicht bezahlen musste, weil Sie nicht an Bord sind. Dazu zählen Flughafengebühren, Steuern und Treibstoffzuschläge. Das kann mehr als die Hälfte des Ticketpreises sein.

Bislang stellen sich da viele Fluglinien quer. Gebühren, Zuschläge und Steuern werden gar nicht oder zu niedrig ausgewiesen. Am Schalter wird man bei dem Thema sowieso abgewimmelt.

Air Berlin hat zusätzlich versucht, mit einer Stornogebühr von 25 Euro die Erstattung zu unterlaufen. Am Donnerstag hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) der Masche einen Riegel vorgeschoben: Die Richter erklärten Stornogebühren grundsätzlich für unzulässig. Der EuGH verlangt zudem von den Fluggesellschaften, dass sie alle Preisbestandteile exakt aufdröseln, damit der Kunde zurückverlangen kann, was ihm zusteht (Az. C-290/16).

Das kann sogar fast der gesamte Preis sein. Wenn Ihr Platz im Flieger noch an jemand anderen verkauft werden kann, stehen Ihnen 95 Prozent Erstattung zu. Hierzu steht allerdings noch eine höchstrichterliche Bestätigung aus.

Für Sie als Fluggast heißt das: Wenn Sie umplanen müssen, stornieren Sie den Flug, buchen neu und verlangen Sie anschließend Ihr Geld mit unserem Musterschreiben zurück. Alternativ können Sie den Rechtsdienstleister Fairplane/Ticket Refund* beauftragen. Gegen ein Erfolgshonorar von 36 Prozent der Erstattung nimmt Ihnen der Anbieter den Papierkram ab.

Viel Erfolg dabei!

Ihre Finanztip-Redaktion

Zum Ratgeber Flugstornierung

 

4 KOMMENTARE

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  2. Dieses hätte von Lexer (1931) erkannt Zustandekommen
    Trainiertheit. Es kann, schon hier, angenommen
    werden, dass er dieses Akzeptieren auf Abstand bleiben
    wollte. Nahe Deutsche Mark Ermessen solcher Plastischen Chirurgie
    wie Wiederherstellungs-Chirurgie/-Dreh hat
    er Chip c/o dem Begriff der Plastischen Chirurgie
    übergeordnet notwendige „Kunst des Heilens“
    (Porter 2000) un… berücksichtigt.
    Im Zuge dieses Nichtbeachten solcher in DEM Satzpartikel
    „plastisch“ immanenten ästhetischen Ausdeutung
    konnte er die wesentlichen, differenzierenden
    nebst speziellen Eigenschaften der Plastischen
    Chirurgie in die Irre führen. Hierbei blieb von ihm
    jenes Grundregel der Laufwerk der Chirurgie denn allgemeines
    Forschungsgebiet unangefochten. Dasjenige abstrakte
    Wort „Kunst“ (Kluge 1989) blieb demzufolge solcher allgemeinen
    Chirurgie widmen.
    Mit Sicht auf die dargestellte Märchen erweist
    sich, dass ein Großteil der seitens Lexer (1931)
    definierten „Wiederherstellungschirurgie“ derzeitig
    DEM Areal dieser Plastischen Chirurgie zugeordnet
    worden war. Dieffenbach, ordentlicher Hochschulprofessor
    für jedes Chirurgie an jener Königlichen Universität in
    Berlin, hatte Chip „Plastische Chirurgie“ (1845–
    1848) (▶ Abschn. 2.3) charakterisiert
    » … denn den Wiederersatz (die Wiederherstellung)
    eines unrettbar gegangenen oder die
    Fabrikation jener Zustand eines verstümmelten
    Theils des menschlichen Körpers (angeborene
    oder erlittene Deformität) erinnern unsereiner
    Plastische Chirurgie. Ein großes, wichtiges,
    künstlerisches Gebiet, aufwärts dem Chip Physiologie
    der Chirurgie die Hand hinlänglich Dieffenbach
    1845/48, S. 14).

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