Foto von @fintech_berlin.

Einige Dutzend Start-up-Unternehmer sitzen beim Startup Camp Berlin 2016 in der Berliner Humboldt-Universität, als ich ihnen erkläre, wie Finanztip funktioniert, wo unsere 2 Millionen Unique User herkommen, warum der Newsletter von 12.000 auf 155.000 Abonnenten gewachsen ist und worüber unsere 5.000 aktiven Nutzer in der Community diskutieren.

Die offiziellen Fragen nach 20 Minuten Präsentation drehen sich ums Geschäftsmodell, um die Frage, wie unsere Empfehlungen konkreter Tagesgeldkonten oder Stromrechner zustande kommen. Und wie sie wirken. Nachfragen gibt es auch, wo unser Layout herkommt. „Ihr seht ja aus wie eine seriöse Zeitung. Nicht so modern.“

Die wirklich spannenden Fragen und Nachfragen aber werden nach dem offiziellen Teil gestellt – vorne in einer Traube. „Habt Ihr auch Steuertipps für junge Unternehmer?“ – „Wie betreibe ich als Startup-Unternehmer Altersvorsorge richtig?“ – „Warum reagieren Sie so skeptisch auf den Bausparvertrag über 100.000 Euro, den ich gerade abgeschlossen habe?“

Wie immer bei Finanztip gilt: Wir sind gut, wenn wir das Leben unserer Nutzer im Blick haben. Auch Start-up-Unternehmer mit Anfang 30 sind Verbraucher. Und auch sie schließen einen solchen Bausparvertrag, bei dem mindestens 1.000 Euro Provision fällig geworden sind, nicht einfach so online ab. Die Integration von überlegener, effizienter Start-up-Technik mit einer ordentlichen und persönlichen Kundenansprache: Das ist sicher die Zukunft – auch noch im Leben der Start-up-Unternehmer.

Ach übrigens: Ob der Bausparvertrag eine wirklich gute Idee war, das entscheidet sich vor allem an der Zinsentwicklung der kommenden Jahre.

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