Autos teilen in der Hansestadt

Diese Carsharing-Angebote gibt es in Hamburg

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Tipp

Wann sich Carsharing lohnt

Carsharing oder eigenes Auto – was ist billiger? Beispielrechnungen finden Sie hier.

Wer in Hamburg wohnt und eher selten das eigene Auto nutzt, kann es sich wahrscheinlich ganz sparen. Erst ab rund 10.000 Kilometern Fahrtstrecke im Jahr lohnt sich in der Großstadt ein eigener Wagen. Wer für den Einkauf oder den Ausflug ins Grüne trotzdem manchmal ein Kraftfahrzeug nutzen möchte, für den ist Carsharing die ideale Ergänzung zu Bus, Bahn und Rad.

Dabei können Sie wählen zwischen Anbietern mit festen Stationen und dem flexiblen Carsharing, bei dem die Fahrzeuge im Stadtgebiet verteilt sind und dort für eine Fahrt bereitstehen (auch „free-floating“ genannt). In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr zu den beiden Varianten und wann welche sinnvoll ist. Für wen sich Carsharing überhaupt lohnt, lesen Sie hier.

Wenn Sie ganz auf das eigene Auto verzichten wollen, empfehlen wir Ihnen, sich für mehrere Anbieter zu registrieren. Viele verlangen weder eine Anmelde- noch eine monatliche Grundgebühr. Je nach Situation können Sie sich dann für den günstigsten Anbieter entscheiden, und Ihnen stehen insgesamt mehr Fahrzeuge zur Verfügung.

Free-Floating-Anbieter in Hamburg

Zusammengenommen sind in Hamburg über tausend Autos der beiden größten stationsunabhängigen Anbietern unterwegs: 450 BMW und Mini von Drivenow und 700 Smarts von Car2go. Dabei ist das Geschäftsgebiet von Car2go in der Hansestadt größer als dasjenige des Konkurrenten. Zudem sind die Minutenpreise für eine Fahrt in den Smarts etwas günstiger.

Im Mietpreis beider Anbieter sind bereits alle Kosten enthalten, auch für Benzin oder Parken auf öffentlichen Plätzen. Sie zahlen pro Fahrtminute rund 30 Cent, fürs Parken zwischen 15 und 19 Cent je Minute. Eine Besonderheit: Car2go hat in Hamburg einige Parkplätze für die eigene Flotte reserviert. Das kann die Parkplatzsuche verkürzen und schont so Nerven und Geldbeutel.

Vergleich: flexibles Carsharing in Hamburg

  Car2go Drivenow
Fahrzeuge Smart Mini, BMW
Anzahl Fahrzeuge 700 450
Anmeldegebühr regulär 19 € 29 €
Monatliche Grundgebühr keine keine
Minutenpreis Fahrt 0,29 € 0,31 - 0,34 €
Prepaid-Minutenpreis 0,23 € 0,24 - 0,27 €
Minutenpreis Parken 0,19 € 0,15 €
1 Stunde max. 14,90 € (inkl. 50 km) 16 € (Sparpaket inkl. 200 km pro Buchung)
3 Stunden max. 44,70 € (inkl. 50 km) 29 € (Stundenpaket inkl. 80 km)
24 Stunden max. 59 € (inkl. 50 km) 109 € (inkl. 200 km)
Selbstbehalt im Schadensfall 500 € 750 €
Reduzierung Selbstbehalt 0 € Selbstbehalt für 9,90 €/Monat 350 € Selbstbehalt für 99 €/Jahr oder 1 €/Buchung, 0 € für 199 €/Jahr
Fahrt zum / vom Flughafen Hamburg 4,90 € Zusatzgebühr (Parkhaus P4 in der Parkspur P) 5 € Zusatzgebühr (Parkhaus P4 in der Parkspur N)
Tanken bei Bedarf 10 Freiminuten 20 Freiminuten

Quelle: Unternehmensangaben (Stand: 4. März 2015)

Im Vergleich schneidet Car2go in Hamburg etwas besser ab als Drivenow: durch günstigere Preise, die größere Flotte, das weitere Geschäftgebiet und die reservierten Parkplätze. Dafür hat der Anbieter nur Smarts, größere Autos gibt es beim Konkurrenten Drivenow. Die Wahl zwischen den zwei Marktführern ist also auch eine Raumfrage und Geschmackssache. Beide sind für kurze, einfache Strecken empfehlenswert. Nutzen Sie wenn möglich eine Werbeaktion und melden Sie sich bei beiden Anbietern an, dann stehen Ihnen umso mehr Autos zur Verfügung.

Die Vor- und Nachteile der beiden Anbieter für ganz Deutschland im Überblick:

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Carsharing mit festen Stationen in Hamburg

Wenn Sie ein Auto für Hin- und Rückweg oder für eine längere Strecke brauchen, sind stationsgebundene Anbieter günstiger als Free-Floating-Autos. In der Hansestadt bieten Cambio, Citeecar, Flinkster und Green Wheels ihre Autos an.

Der beste Anbieter für Sie ist wahrscheinlich der mit Stationen in Ihrem Umfeld, damit Sie das Auto schnell erreichen können. Mit der Karte des Bundesverbands Carsharing und der Mobilityapp finden Sie heraus, welche Unternehmen für Sie geeignete Standorte haben.

Bei den stationsgebundenen Anbietern liegt der Preis für die günstigste Fahrzeugkategorie tagsüber bei rund 2 Euro pro Stunde. Hinzu kommen etwa 18 bis 32 Cent je gefahrenen Kilometer. Die Preise der verschiedenen Anbieter und Fahrzeugklassen unterscheiden sich deutlich – auch die Uhrzeit Ihrer Fahrt spielt dabei eine Rolle. Was die Miete für Sie letztlich kostet, richtet sich also stark nach Ihren Fahrgewohnheiten und Bedürfnissen. Für einen schnellen Überblick haben wir den Preis für drei Beispielfahrten ausgerechnet und dabei etwaige Monatsgebühren anteilig eingerechnet.

Beispielrechnungen: stationsgebundene Anbieter im Vergleich

  Cambio Citeecar Flinkster Green Wheels
Großeinkauf: 2 Stunden & 15 km 6,60 € 7,60 € 7,30 € 9,05 €
Möbelhaus: 4 Stunden & 30 km 13,20 € 15,20 € 14,60 € 18,10 €
Tagesausflug: 10 Stunden & 60 km 28,80 € 34,40 € 33,80 € 41,20 €

Quelle: eigene Berechnung mit jeweils günstigstem Auto im Tarif mit der niedrigsten Grundgebühr (Stand: 13. Februar 2014)

Die Vor- und Nachteile der Carsharinganbieter mit festen Stationen in Hamburg im nationalen Vergleich:

Privates Carsharing in Hamburg

Zusätzlich haben Sie in Hamburg auch die Möglichkeit, privates Carsharing zu nutzen, zum Beispiel über Tamyca, Rent-n-roll oder Autonetzer. Dort sind kurze Mietzeiten allerdings oft teurer als bei kommerziellen Anbietern, weil Sie für die Fahrzeuge eine verhältnismäßig hohe Versicherungspauschale bezahlen müssen. Wenn Sie für eine längere Zeit ein Auto brauchen, ist wiederum ein Mietwagen meist günstiger. Carsharing auf privater Basis lohnt daher nur in seltenen Fällen. Es kann aber eine Alternative sein, wenn zum Beispiel kein Unternehmen eine Station in Ihrer Nähe hat.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

Frederike Roser

ehemalige Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

Frederike Roser war bis Dezember 2015 als Leiterin Kommunikation für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Finanztip verantwortlich. Bevor sie diese Aufgabe übernahm, arbeitete sie im Team als Redakteurin für die Themen Auto und Reise. Die ausgebildete Verbraucherjournalistin brachte Erfahrungen mit aus zahlreichen Redaktionen, dem Verbraucherschutz und der Stiftung Warentest.