München

Mit Carsharing mobil in der bayerischen Landeshauptstadt

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Als Großstadt ist München ideal zum Autoteilen. Wie in unserem Ratgeber Carsharing beschrieben, müssen Sie dabei unterscheiden zwischen Anbietern mit festen Stationen und stationsunabhängigen Anbietern, deren Autos über die gesamte Stadt verteilt sind („free floating“).

Tipp

Carsharing rechnet sich

Beispielrechnungen, für wen sich das Autoteilen finanziell lohnt, finden Sie hier. Weitere Informationen bietet unser umfangreicher Carsharing-Ratgeber.

Wenn Sie unterwegs spontan ein Auto nutzen wollen, zum Beispiel um bei Regen bequem nach Hause zu kommen oder für den Hinweg zu einer Party, dann nutzen Sie am besten das nächstgelegene Free-Floating-Auto und stellen es am Zielort einfach wieder ab. Sie zahlen pro Fahrtminute rund 30 Cent; darin sind alle Kosten enthalten und Sie müssen das Auto an keinen festen Platz zurückbringen. Die Preise fürs Parken sind günstiger, aber Sie zahlen trotzdem für jede Minute.

Daher ist zum Beispiel für eine Einkaufsfahrt mit längerem Aufenthalt ein Auto mit fester Station die bessere Wahl. Dafür zahlen Sie pro Stunde einen günstigen Pauschalpreis ab 1 Euro und zusätzlich etwa 20 bis 30 Cent je gefahrenen Kilometer. Während Sie einkaufen, zahlen Sie also für die Parkzeit nichts extra. Je länger Sie parken wollen, umso mehr rechnet sich das stationsgebundene Carsharing gegenüber einem Free-Floating-Fahrzeug – besonders dann, wenn Sie ohnehin wieder zurück an Ihren Ausgangspunkt wollen.

Wir empfehlen, sich bei mehreren Anbietern anzumelden, wenn Sie Carsharing regelmäßig nutzen wollen – solange Sie keine monatliche Grundgebühr zahlen. Dann können Sie die Vorteile beider Systeme geschickt kombinieren. Immer wieder gibt es Angebote, mit denen Sie die teilweise fällige Anmeldegebühr reduzieren oder ganz einsparen können.

Free-Floating-Anbieter in München

In der bayerischen Landeshauptstadt gibt es zwei Anbieter für flexibles Carsharing ohne feste Stationen: Car2go und Drivenow. Die Unternehmen unterscheiden sich vor allem durch die Flotte: Drivenow hat 410 BMWs und Minis im Einsatz, während Car2go in München 300 Smarts anbietet.

Die Preise sind ähnlich. Bei Car2go ist der Normalpreis für die Fahrminute mit 29 Cent etwas günstiger als bei Drivenow (31 Cent). Dafür parken Sie mit Drivenow 4 Cent pro Minute billiger als mit Car2go. Je nach Nutzung variiert die Rechnung also leicht, dürfte sich im Schnitt aber ähneln.

Vergleich von Car2go und Drivenow in München

  Car2go Drivenow
Fahrzeuge Smart Mini, BMW
Anzahl Fahrzeuge 300 410
Anmeldegebühr regulär 19 € 29 €
Monatliche Grundgebühr keine keine
Minutenpreis Fahrt 0,29 € 0,31 – 0,34 €
Minutenpreis Vorkasse 0,23 – 0,25 € 0,24 – 0,27 €
Minutenpreis Parken 0,19 € 0,15 €
1 Stunde max. 14,90 € (inkl. 50 km) 16 € (Sparpaket inkl. 200 km pro Buchung)
3 Stunden max. 44,70 € (inkl. 50 km) 29 € (Stundenpaket inkl. 80 km)
24 Stunden max. 59 € (inkl. 50 km) 89 € (inkl. 200 km)
Selbstbehalt im Schadensfall 500 € 750 €
Reduzierung Selbstbehalt 0 € Selbstbehalt für 9,90 €/Monat 350 € Selbstbehalt für 99 €/Jahr oder 1 €/Buchung, 0 € Selbstbehalt für 199 €/Jahr
Fahrt zum / vom Flughafen München 12 € Zusatzgebühr 12 € Zusatzgebühr

Quelle: Unternehmensangaben (Stand: 4. März 2015)

Kleine Unterschiede gibt es beim Geschäftsgebiet. Das sind die Grenzen, innerhalb derer Sie die Autos finden und abstellen dürfen. Das Gebiet von Car2go in München ist ein wenig größer und reicht teilweise ein paar Straßenzüge weiter als das von Drivenow. Wenn Sie genau an diesen Grenzen wohnen oder arbeiten, macht das einen wichtigen Unterschied. Auf den Websites der Anbieter finden Sie jeweils Karten, auf denen die Geschäftsgebiete exakt eingezeichnet sind. Wo Sie innerhalb der Stadt das Auto abstellen dürfen, erklären die Parkregelungen von Car2go und Drivenow im PDF-Format.

Grundsätzlich sind beide Anbieter empfehlenswert und die Wahl ist eher eine Frage des persönlichen Geschmacks oder des richtigen Einstiegsangebots. Dabei sind die größere Flotte und die unterschiedlichen Fahrzeuge bei Drivenow durchaus ein Vorteil. Das etwas kleinere Geschäftsgebiet könnte hingegen ein Nachteil sein. Bis auf die einmalige Anmeldegebühr spricht nichts dagegen, sich bei beiden Anbietern anzumelden – dann stehen Ihnen insgesamt über 700 Fahrzeuge zur Verfügung. Wenn Sie Carsharing häufig nutzen, empfehlen wir Ihnen das. Sie können für eine Anmeldung auf ein günstiges Angebot warten, um die Registrierungsgebühr zu sparen.

Carsharing mit festen Stationen in München

Bei einer längeren Mietdauer und für Strecken mit Hin- und Rückweg sind meist Anbieter mit festen Stationen preiswerter. Weiterer Vorteil gegenüber dem flexiblen Carsharing: Sie reservieren ein Fahrzeug für eine bestimmte Zeit und können sichergehen, dass Sie es erhalten.

Um das beste stationäre Carsharing in München für sich zu finden, sollten Sie zunächst prüfen, wo in Ihrer Nähe überhaupt entsprechende Stellplätze sind. Ein günstiger Anbieter mit guten Fahrzeugen bringt wenig, wenn Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lange zum Auto brauchen. Nutzen Sie die Übersichtskarte vom Bundesverband Carsharing und Mymobilitymap, um die Anbieter in Ihrem Umfeld zu finden. Wichtig sind dabei vor allem Ihr Wohn- und Arbeitsort oder andere Plätze, von denen aus Sie regelmäßig das Auto holen und abgeben wollen. Schauen Sie sich dann nur die Anbieter näher an, die für Sie aufgrund der Lage überhaupt in Frage kommen.

Der Marktführer Flinkster, eine Tochter der Deutschen Bahn, hat in München übrigens ein besonderes Modell: Dort gibt es sogenannte Parkraumquartiere. Ein Auto hat also keinen festen Parkplatz, sondern es gehört lediglich in eine bestimmte Zone innerhalb der Stadt, in der es abgeholt und zurückgegeben werden kann.

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Privates Carsharing in München

Neben den genannten kommerziellen Anbietern gibt es auch privates Carsharing in München, zum Beispiel Tamyca, Rent-n-roll oder Autonetzer. Das lohnt sich allerdings eher selten. Je nach Angebot der privaten Autobesitzer ist die Ersparnis gegenüber dem professionellen Carsharing gering. Im Gegenteil: Für kurze Strecken sind die privaten Autos meist teurer, weil Sie grundsätzlich eine Versicherungspauschale zahlen müssen. Für längere Mietzeiten, zum Beispiel über ein Wochenende, ist ein Mietwagen normalerweise günstiger und verlässlicher. Wenn aber ein zuverlässiges Auto ganz in Ihrer Nähe angeboten wird, kann sich auch das private Carsharing im Einzelfall lohnen.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

Frederike Roser

ehemalige Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

Frederike Roser war bis Dezember 2015 als Leiterin Kommunikation für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Finanztip verantwortlich. Bevor sie diese Aufgabe übernahm, arbeitete sie im Team als Redakteurin für die Themen Auto und Reise. Die ausgebildete Verbraucherjournalistin brachte Erfahrungen mit aus zahlreichen Redaktionen, dem Verbraucherschutz und der Stiftung Warentest.