Beitragsoptimierung bei PKV - seriöses Angebot?

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    • Beitragsoptimierung bei PKV - seriöses Angebot?

      Guten Tag!

      Hat jemand Erfahrungen in Bezug auf Beitragsoptimierer für private Krankenversicherer?
      Ich zahle einen horrenden Beitrag, um von der Versicherung 30% der Kosten erstattet zu bekommen und habe jetzt ein Angebot der "Deutschen Gesellschaft für Privatpatienten" erhalten, den Beitrag auf Erfolgsprovisions-Basis zu verringern, bei Erhalt der Leistungen. Ich bin mir nicht sicher, was ich von einem solchen Angebot halten soll. Gibt es da Erfahrungen in der community?

      Mit freundlichem Gruß
    • Ich habe bisher von einem vergleichbaren Angebot gehört, aber noch keine Erfahrungen gesammelt.
      Haben Sie denn eventuell eine Internet-Adresse um sich einen eigenen Überblick zu verschaffen?
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • habe vor 2jahren innerhalb der versicherung in günstigeren vertrag gewechselt.das hat mir meine pkv aber nicht ermöglicht,die sträubte sich mit händen und füßen und bot mir an in einen gkv änlichen vertrag zu wechseln,mit dem man wie ich hörte bei ärzten große probleme bekommt.
      bin dann bei dgprivatpatienten.de/ gelandet: von 550€ auf 200€, bei minimalen verschlechterungen
      bin einzelversicherter
    • Ich kann nur für mich sprechen.
      Seit vielen Jahren bin ich bei der HUK versichert und auch hier sind die Beiträge gestiegen.
      Die HUK geht ganz offen mit dem Thema Tarifwechsel um.
      Es ist möglich auf der Website der Versicherung die Möglichkeiten des Tarifwechsels durchzuspielen.
      Auch bei meinem Bekannten (DKV) wird mit dem Thema unkompliziert umgegangen.
      Haben sie sich denn schon an ihre Versicherungsgesellschaft gewendet?
      Das ihnen zugegangene Angebot der "Gesellschaft für Privatpatienten" würde ich skeptisch sehen, diese Gesellschaften machen das ja auch nicht aus Nächstenliebe.

      Wenn, würde ich neutralen Rat von einem Honorarberater vor Ort suchen.
    • Honorarberater machen es auch nicht aus nächstenliebe;-)
      die dgp natürlich auch nicht,ich fand sie seriös,das angebot innerhalb meiner kasse,das sie errechnen kostet nur wenn man es annimmt,sonst nix.
      die minimale "verschlechterung" bestand in 80% zahnersatzerstattung statt 100% bisher,eigenanteil 2000/jahr statt 1500/jahr
      ,also einfach rechnen und schauen,ob das für einen passt.hängt ja auch von der persönlichen lage ab.
    • Finger weg.


      Mir wurde mit § 260 BGB und einem Anwalt gedroht, sollte ich nicht den Versicherungsschein zusenden.


      In der Dienstleistungsvereinbarung stand folgendes:
      "Unser Service ist für sie kostenlos, falls Sie unsere angebotenen Einsparmöglichkeiten -egal aus welchen Gründen - nicht nutzen."
      Auch stand in der Vereinbarung nichts von einem § 260 BGB.
      Die angebotenen Tarife sagten mir nicht zu und lösten auch nicht mein Problem.
      Ich habe mich selbst um einen neuen Tarif bemüht.
      Daraufhin wurde ich unter Druck gesetzt, meinen Tarif offenzulegen und den entsprechenden Versicherungsschein zuzusenden.
      Aus meiner Sicht keine kundenfreundliche Vorgehensweise, um es einmal sanft auszudrücken.

      Gruss Wolf2222
    • Vorsorgemanagement schrieb:

      Meiner Meinung nach - wie der pseudoseriöse Name schon sagt - unseriös mit sehr bedenklichen Vorgehen.

      Hierzu ein Link zu dem, was ein Kollege hier für Erfahrungen gemacht hat:

      Anruf der DGFP – Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten
      habe mit der DGFP gute Erfahrungen gemacht, siehe oben ,zahle statt 600€ nur noch 255€.....
      bedenklich finde ich, daß hier ein Versicherungsmakler einen anderen Makler mit seinen Erfahrungen als Zeugen aufführt,
      der über schlechte Erfahrungen bei einer Testanfrage bei der DG FP berichtet , vielleicht haben die ja den Braten gerochen, dass er nur testen wollte und seine Versicherungspolice nicht herausgeben wollte, was nötig ist,um bei der bestehenden Versicherung bessere Bedingungen heraus zu holen .
    • @fitom

      Teilst Du uns neben der Beitragsersparnis auch noch mit, wie viel dafür zu zahlen war und wie sicher Du Dir bist, dass sich dieser Wechsel langfristig bezahlt macht?
      Zahlst Du in Deinem neuen Tarif mehr oder weniger in Deine persönlichen Alterungsrückstellung, die später helfen sollen den Beitrag stabil zu halten?

      Bitte nicht die Dinge durcheinander bringen und wenn Du mit den Leistungen zufrieden warst, wunderbar und umso besser. Der Tarifwechsel nach §204 VVG kann - wenn gut ausgeführt - eine wunderbare Sache sein, kann aber auch furchtbar und erst viel später ersichtlich furchtbar daneben gehen.
      Der Kollege Hennig ist im Bereich der Krankenversicherung eine echte Größe wie wenige andere in Deutschland und er hat hier datenschutzrechtliche Verstöße sowie unerlaubte Anrufe dokumentiert, die nicht aus einem Test sondern einem tatsächlichen Vorgang stammen. Dass ich dann nicht der Ansicht bin, die DGfP sei ein seriöses Unternehmen kann man wohl leicht nachvollziehen.

      Auch die Art der Werbung "bis 45% Beitragsersparnis" überzeugt mich nicht vom Gegenteil, genau wie das Erfolgshonorar in Abhängigkeit vom eingesparten Beitrag ohne Nebenbedingungen für evtentuell später stärker steigender Beiträge auf Grund des Wechsels.
    • Vorsorgemanagement schrieb:

      wie viel dafür zu zahlen war
      ich habe mir einmal ein paar Informationen zu kommen lassen (ohne Nennung meiner PKV) und da hieß es, das Honorar beträgt 10x die monatliche Ersparnis zzgl. Umsatzsteuer. Ich habe dann nachgefragt, ob bei einer Erhöhung des Selbstbehalts dieser bei der Honorarberechnung (mindernd) berücksichtigt wird. Darauf hin hat man mir mitgeteilt, dass sei natürlich verhandelbar. Mit anderen Worten: Wer nicht fragt, zahlt möglicherweise ein Honorar auf eine tatsächlich nicht realisierte Ersparnis....

      Außerdem bin ich regelmäßig mit Mail belästigt worden, dass mein Antrag (den ich nie gestellt habe) nicht abschließend bearbeitet werden kann, weil noch Informationen fehlen. Und wenn ich diese nicht innerhalb von x Tagen nachliefern würde, würde man die Bemühungen für mich einstellen. Ich habe diese Mails ignoriert, habe aber trotzdem wochenlang Mails bekommen.
    • @Vorsorge Management

      "Teilst Du uns neben der Beitragsersparnis auch noch mit, wie viel dafür zu zahlen war und wie sicher Du Dir bist, dass sich dieser Wechsel langfristig bezahlt macht?
      Zahlst Du in Deinem neuen Tarif mehr oder weniger in Deine persönlichen Alterungsrückstellung, die später helfen sollen den Beitrag stabil zu halten?"

      :5x die Ersparnis ,ziemlich sicher,habe diesen neuen Tarif seit fünf Jahren ,die Kasse hat in dieser Zeit den Beitrag von 200 auf 255 erhöht
      zahle natürlich entsprechend weniger in die persönliche Altersrückstellung
    • Ich fürchte, hier liegt ein Mißverständnis vor. Die Alterungsrückstellung in der PKV wird kollektiv gebildet, d.h. je nach Gruppen mit gleichem Eintrittsalter und gleichen versicherten Leistungen. Es gibt daher keine "persönliche Alterungsrückstellung".

      Das ist - nebenbei - ein Kritikpunkt des gegenwärtigen PKV-Systems, da es den einzelnen Versicherungsnehmer nach einigen Jahren an seine Versicherungsgesellschaft bindet. Dies kommt daher, dass er bei einem Wechsel zum Wettbewerb mit einem neuen Eintrittsalter gewissermaßen rückstellungstechnisch bei null anfangen müsste. So ist der Wechsel zu einem anderen PKV-Versicherer nach einer gewissen Vertragsdauer völlig unwirtschaftlich.

      Anderes gilt dagegen bei einem Tarifwechsel bei der gleichen Gesellschaft, wie diesen auch die hier diskutierten Service-Firmen anbieten. Bei einem Wechsel des Tarifes wird die bei dem betreffenden Versicherer zurückgelegte Zeit angerechnet.

      Das hat natürlich mit der Alterungsrückstellung zu tun. Die Details kann jedoch nur ein Versicherungsmathematiker erläutern. Ich bezweifele allerdings, dass das eine simple "Anspartopf-Rechnung" ist.

      Ich selbst bin seit 1989 - also seit 27 Jahren - bei der AXA krankenversichert. Damals hieß diese Gesellschaft noch Colonia Krankenversicherung und gehörte dem Bankhaus Sal. Oppenheim. Tempi passati...

      Bis vor wenigen Jahren war ich mit einem sehr hohen Selbstbehalt versichert, da ich mich schon immer einer guten Gesundheit erfreue. Mein Tarif sah ursprünglich 10.000 DM SB pro Jahr vor. Deshalb betrug die Prämie auch lange Zeit weniger als 100 EUR.

      Dann kam Mehmet Göker mit seiner Kloppertruppe und hat der AXA jede Menge sehr schlechter Risiken in diesem hohen SB-Tarif untergejubelt (das ist zumindest meine Vermutung). Die Prämie ist ab diesem Zeitpunkt förmlich explodiert.
      Als sie bei 180 EUR angekommen war, habe ich die AXA gebeten, mir einen anderen Tarif anzubieten.

      Nun könnte man meinen, dass ich aufgrund der sehr niedrigen Prämie über die ganzen Jahre praktisch keine verwertbare Alterungsrückstellung gebildet hatte. Das scheint aber nicht so zu sein.

      Heute bin ich mit 360 EUR SB für 255,65 EUR pro Monat versichert. Ich zahle also rund 900 € mehr im Jahr - und habe im Fall des Falles 4.700 EUR weniger SB.

      Ich kann natürlich nicht sagen, wie hoch mein Beitrag wäre, wenn ich die Jahre zuvor in einem Tarif mit einem höheren Beitrag versichert gewesen wäre. Aber der Tarifumstieg hat sich aus meiner Sicht jedenfalls gelohnt.

      Dabei ist mir völlig unverständlich, wieso man für einen Tarifwechsel beim gleichen Versicherer einen solchen "Beratungsdienstleister" braucht, der dann die Hälfte der Beitragsersparnis verlangt.

      Ich habe erst kürzlich rein routinemäßig die AXA schriftlich gebeten, mir ein Umstiegsangebot zu machen, weil ich sehen wollte, ob sie eventuell inzwischen einen neuen Tarif anbieten, bei dem ich besser fahren würde.

      Es hat zwar drei Wochen gedauert, aber dann kam ein Fragebogen, der meine Interessen im Hinblick auf den Versicherungsschutz abgefragt hat und wenige Tage nach der Rücksendung des ausgefüllten Fragebogens kam das Umstellungsangebot. Ganz ohne externen Berater.

      (Die Ersparnis ist allerdings so gering, dass sie für mich uninteressant ist. Es bleibt das gute Gefühl, dass ich mit 60 Jahren gut und vergleichsweise günstig versichert bin.)
    • @muc
      "Dabei ist mir völlig unverständlich, wieso man für einen Tarifwechsel beim gleichen Versicherer einen solchen "Beratungsdienstleister" braucht, der dann die Hälfte der Beitragsersparnis verlangt."

      ich hatte natürlich vorher auch bei meinem Versicherer angefragt aber der machte so unmögliche Angebote die entweder verschlechterte Bedingungen oder überhaupt keine Einsparungen brachten so dass ich es dann mit einem Dienstleister gemacht habe .
      hatte sogar zwei verschiedene Anbieter habe denn das bessere Angebot gewählt das alles war ganz unverbindlich ich habe dann das bessere Angebot gewählt und dem anderen dem schlechteren abgesagt das war's dann
    • muc schrieb:

      Ich fürchte, hier liegt ein Mißverständnis vor. Die Alterungsrückstellung in der PKV wird kollektiv gebildet, d.h. je nach Gruppen mit gleichem Eintrittsalter und gleichen versicherten Leistungen. Es gibt daher keine "persönliche Alterungsrückstellung".
      Schon richtig, aber hier werden Sie durch den Tarifwechsel quasi persönlich, denn die Alterungsrückstellung wurden aus dem alten Tarif in den neuen mitgenommen (wenn in der gesetzlich "gleichen Welt" gewechselt wurde) und nun werden Rückstellungen in anderer Höhe gebildet. Das zusammen macht die Rückstellungen quasi individuell.

      muc schrieb:

      Heute bin ich mit 360 EUR SB für 255,65 EUR pro Monat versichert. Ich zahle also rund 900 € mehr im Jahr - und habe im Fall des Falles 4.700 EUR weniger SB.
      Es handelt sich hier um den Tarif EL Bonus von AXA. EL steht dabei für Elementar, in der Branche steht er (aus meiner Sicht zurecht, bestätigt auch Finanztest Ausgabe 4/2011 im Artikel "Hauptsache billig?") für Elend. AXA war früher mit Colonia und Nordstern ein, soweit ich erkennen kann, grundsolider Versicherer, ist aber sicher nicht erst seit Göker mit großen Problemen behaftet. Gernot Schlösser - nach der Katastrophe noch lange in Amt und Würden - hat die Vertriebspartys von MEG gerne mitgefeiert. Ob, wie auch oft behauptet, später (nach der MEG-Pleite) über Strohmänner gerne weiter Geschäft genommen wurde, kann ich nicht nachvollzeihen. Belegt ist, dass einige Krankenversicherer unverschämt hohe Provisionen gezahlt haben an MEG, woraufhin die Bundesregierung zum 01. April 2012 die Courtagen gedeckelt und die Provisionshaftungszeit von 1 auf 5 Jahre erhöht hat.

      Es gibt vereinzelt noch richtig gute Ansprechpartner bei AXA, die Mehrzahl der Vorgänge dauert aber lang und läuft oft auch noch falsch. Viele meiner Kollegen und ich selbst sind sagen wir mal ernüchtert von der Entwicklung der AXA insgesamt. Es kommt zu Mehrarbeit auf allen Seiten, auch bei der AXA selbst, die man sich sparen könnte mit gut ausgebildeten Personal wie es früher mal üblich war. Das ist aber auch eine gesellschaftliche Entwicklung, die AXA nicht exklusiv hat. Hauptsache billig, ganz egal wie hoch die Mehrkosten dadurch sind.

      Der Tarif war in der Beitragsentwicklung verhältnismäßig gut. Auf der Leistungsseite steht eine lange Liste versteckter Selbstbehalte, weil es jede Menge Beschränkungen auf Einzelleistung und keinen offenen Hilfsmittelkatalog. Der Zahntarif kann je nach Wahl richtig gut sein.

      Die Tarife mit sehr hohen Selbstbehalten - in dem Fall wohl der Tarif der nach der Währungsumstellung auf 5.200 Euro SB lautete - sind preislich deutlich gestiegen, aber auch nicht sehr viel anders als die anderen, die man ebenfalls geschlossen hat.

      Schöne Grüße,
      Michael

      ---
      Michael Schreiber
      Versicherungsmakler und
      Finanzanlagenfachmann
      in Freiburg im Breisgau
    • Hallo,
      ich möchte hier kurz meine persönliche Erfahrung mit der Deutschen Gesellschaft für Privatpatienten schildern. Ich bin seit fast 20 Jahren privatversichert und wollte mich aufgrund der regelmäßig steigenden Beiträge erkundigen, ob es hier eine günstigere Tarifform bei meiner privaten KV gibt. Das von der DGFP geschickte Angebot habe ich dankend abgelehnt, da es für mich aufgrund der angebotenen Leistungen keine wirkliche Alternative war. Darauf reagierte mein Ansprechpartner sehr sauer. Jetzt - fast 1 Jahr später -, habe ich mit der Post ein Schreiben bekommen, in welchem ich der DGFP meine aktuelle Versicherungssituation mit einer Frist mitteilen soll (Beleg eines Krankenversicherungschein). Diese "Auskunftspflicht" würde in der Dienstleistungsvereinbarung stehen.

      Weiß jemand in der Community ob das rechtlich erlaubt ist? Ich habe im übrigen meinen Tarif nicht gewechselt.

      Aufgrund der gesamten Erfahrung mit der DGFP würde ich von dieser Gesellschaft abraten und lieber direkt mit der Versicherung sprechen.

      Vielen Dank im voraus für Ihre Informationen hierzu.

      Mit freundlichen Grüßen
    • Hallo @RenaK,

      danke für die Schilderungen!


      RenaK schrieb:

      Weiß jemand in der Community ob das rechtlich erlaubt ist?

      Kurz gesagt:
      Hier scheint es ja wohl so zu sein, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht gewünscht ist. Das heißt, alle(!) bestehenden Vereinbarungen sind zu kündigen. Gleichzeitig würde ich jegliche erteilte Datenschutzerklärung per sofort widerrufen und die DGFP auffordern von weiteren Kontaktaufnahmen abzusehen.

      Zu den Hintergründen:
      Die DGFP ist als Versicherungsmakler registriert - so wie ich selbst, obwohl ich mich mit diesem Unternehmen nicht gemein machen möchte. Das bedeutet, es ist vermutlich zwischen Ihnen und der DGFP ein Maklervertrag (plus -vollmacht) geschlossen worden, ggf. sind zusätzliche Vereinbarungen (Datenschutzerklärung, Dienstleistungsvereinbarung) unterzeichnet worden.

      Ganz allgemein:
      Eine Versicherungsmakler verpflichtet sich in einem solchen Vertrag regelmäßig zu einer Betreuung von einem, mehreren oder allen Versicherungsverträgen des Kunden. Um eine solche Betreuung gewährleisten zu können, bedarf es regelmäßig Informationen zur Versicherung und sich verändernden Situationen des Kunden (=Auftraggeber) zu deren Mitteilung sich der Auftraggeber verpflichtet hat. Sonst kann eine Betreuung nicht erfolgen.

      Ich persönlich finde es bedauerlich, wenn die DGFP zu Methoden greift, die mit seriösen Maklertum nichts zu tun haben. Wenn ein Kunde kundtut, dass er ein Angebot nicht wahrnehmen will, fände ich es richtig, den Kunden zu fragen ob man die Zusammenarbeit gänzlich beenden will oder ob gegebenenfalls zukünftig Leistungen in Anspruch genommen werden sollen.

      Schöne Grüße,
      Michael

      ---
      Michael Schreiber
      Versicherungsmakler und
      Finanzanlagenfachmann
      in Freiburg im Breisgau