Erfahrungen mit Flatex

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    • Meine Erfahrung mit flatex ist, dass wenn's hoch hergeht an der Börse bei flatex schon mal die Server schlapp machen. Die Jungs haben keine ausreichenden Kapazitäten. Dann kommt man nicht mehr an sein Depot um evt. auch schnell noch Papiere zu verkaufen wenn gerade die Börsen abstürzen. Oder auch um evt. einzusteigen. Ist mir mehrfach passiert.

      Eingabemasken finde ich unübersichtlich, Fehlermeldungen zum Teil kryptisch, Postfach macht es schwer ältere Sachen zu finden. Ich persönlich finde die Lösungen der IngDiba und der DAB deutlich bedienungsfreundlicher.

      Aus meiner Sicht zählt nur eines für flatex, der Preis. Aber das ist ja auch was :)
    • Vermutlich ähnlich sicher wie I-TAN-Verfahren halt. Aus meiner Sicht hängt das Risiko immer auch stark davon ab wie kompetent der Nutzer ist - egal welches Verfahren. Wenn ich meinen Rechner nicht sichere, mein Passwort unklug wähle, nicht weiß was Phishing ist und mir Apps mit allen möglichen Rechten blind auf mein Smartphone installiere, dann passiert halt schneller etwas als wenn ich umsichtig handel. Klar, wenigstens ein alternatives Verfahren anzubieten wäre wünschenswert. flatex ist aber halt ein Billiganbieter, wenn man es billig haben will muss man Abstriche machen.

      Ich verlinke mal zur "Konkurrenz" wenn das erlaubt ist...
      https://www.test.de/Onlinebanking-So-minimieren-Sie-das-Risiko-4096971-0/
    • Noch ein aktueller Erfahrungsnachtrag...
      ...neues, ganz selbstloses flatexangebot: Man kann sein zum Depot gehörendes Verrechnungskonto neuerdings überziehen. Für aktuell 3,9% p.a.

      Vor kurzem hatte ich einen ETF verkauft, es braucht wohl ein paar Tage bis das Geld dafür endgültig gutgeschrieben war. Dazu findet man bei flatex folgenden Hinweis:

      "Wichtiger Hinweis zum Saldo: Der angegebene Kontosaldo berücksichtigt nicht die Wertstellung der Buchungen. Dies bedeutet, dass der genannte Betrag nicht dem tatsächlichen zur Verfügung stehenden Guthaben entsprechen muss. Somit können bei Verfügungen möglicherweise Zinsen für die Inanspruchnahme einer eingeräumten oder geduldeten Kontoüberziehung anfallen."

      Nun, das hatte ich wohl nicht beachtet, und im Glauben mein Konto wird ausschließlich auf Guthabenbasis geführt den angezeigten Saldo abgebucht. Daraufhin hat mir flatex mit einem Zinssatz von 7,9% für den Betragsanteil der oberhalb der eingeführten Kreditlinie liegt in die Tasche gegriffen - bis das Geld aus dem Verkauf des ETF dann tatsächlich gutgeschrieben wurde. Aus meiner Sicht hätte das nicht sein dürfen, ich habe keinem Kredit zugestimmt und will auch keinen haben. flatex hätte aus meiner Sicht schlicht die Abbuchung verweigern müssen. Aber ne, man wollte ja noch ein paar € verdienen...

      Ich habe dem jetzt widersprochen und bin gespannt was flatex draus macht. Kleinbetrag, aber das Vorgehen als solches ärgert mich. Sofern möglich werde ich jegliche Kreditlinie auf 0€ setzen lassen.
    • Nachdem ich hier die guten Bewertungen gelesen habe, habe ich ein Konto bei flatex für einen ETF-Sparplan eröffnet, da diese dort ja angeblich nur 90ct pro Auführung kosten. Dieses Wochenende alle notwendigen Daten bekommen und mich angemeldet, um mir dort eine Übersicht zu verschaffen, und dabei auf massive Probleme gestoßen.

      Das größte Problem: Die 90ct pro Ausführung bei einem Sparplan stehen bei finanztip und justETF, bei flatex ist davon nirgendwo die Rede. Egal welchen angeblich "kostenlosen" ETF ich mir bei flatex anschaue, es fallen immer mindestens Ordergebühren von 5€ an, von Sparplanfähigkeit ist nirgendwo die Rede. Testweise mal einen ETF-Sparplan bis vor die Ausführung gebracht, um zu schauen, ob vor der finalen Order die Kosten sauber aufgelistet werden, aber das passiert leider nicht.
      Natürlich kann es sein, dass es bei flatex einfach nicht steht, und ich am Ende doch nur 90ct für eine Sparplanausführung zahle. Aber das vor dem Risiko auszuführen, dass ein signifikanter Prozentsatz meines Einsatzkapitals verschwindet? So hoch ist mein Vertrauen dann doch nicht. Für Erfahrungen hier bin ich sehr dankbar, aber aktuell bin ich zumindest der Meinung, dass die Informationen sowohl hier als auch bei flatex ziemlich irreführend sind.

      Ein zweites Problem: Ich habe bis jetzt keine Möglichkeit gefunden, einen einzigen Sparplan aus mehreren ETFs zusammenzustellen. Ich war der Ansicht, dass dies möglich wäre. Natürlich kann man für seinen Gesamt-Sparplan einfach 5 verschiedene ETFs in 5 verschiedenen Sparplänen besparen, aber es ist eben nicht besonders übersichtlich.

      Drittens: Die Benutzeroberfläche. Sehr unübersichtlich, trägt vielleicht dementsprechend auch zu den oben beschriebenen Problemen bei. Sollte Finanztip bei seiner flatex-Empfehlung bleben, wäre ein "how-to flatex" sicherlich sinnvoll, das würde es für Investment-Einsteiger zumindest erheblich erleichtern.
    • justBfree schrieb:

      Noch ein aktueller Erfahrungsnachtrag...
      ...neues, ganz selbstloses flatexangebot: Man kann sein zum Depot gehörendes Verrechnungskonto neuerdings überziehen. Für aktuell 3,9% p.a.

      Vor kurzem hatte ich einen ETF verkauft, es braucht wohl ein paar Tage bis das Geld dafür endgültig gutgeschrieben war. Dazu findet man bei flatex folgenden Hinweis:

      "Wichtiger Hinweis zum Saldo: Der angegebene Kontosaldo berücksichtigt nicht die Wertstellung der Buchungen. Dies bedeutet, dass der genannte Betrag nicht dem tatsächlichen zur Verfügung stehenden Guthaben entsprechen muss. Somit können bei Verfügungen möglicherweise Zinsen für die Inanspruchnahme einer eingeräumten oder geduldeten Kontoüberziehung anfallen."

      Sofern möglich werde ich jegliche Kreditlinie auf 0€ setzen lassen.
      Flatex hat inzwischen - wie gewünscht - meine Kreditlinie auf 0€ gesetzt. Erklärt aber erst DANACH, dass sich das Ziel einer Kontoführung ausschließlich auf Guthabenbasis so nicht erreichen lässt. Jetzt kommt ggf. sogar der erhöhte Kreditzinssatzes für geduldete Überziehungen zur Anwendung, statt der reduzierte Zinsatz der ja nun abgeschafften Kreditlinien. Und noch besser: flatex sieht sich nicht in der Lage den Quatsch wieder Rückgängig zu machen. Schilda lässt grüßen.
    • Danke für die Erfahrungen.
      Wie ist das denn bei anderen Online Brokern. z.B. Onvista ( gibt es da günstige Sparpläne? lt. Empfehlung gar keine?)

      Hätte mal ne allgemeine Frage zu Sparplänen bzw. Direktkäufen. Kann man die beiden Sachen kombinieren?

      z..B für 5000 Euro über das Jahr verteilt ( 5 x 1000 Euro ) einen MSCI ETF kaufen und danach noch den gleichen ETF über einen Sparplan weiter besparen?
      Sprich man hat nur einen ETF mit einer Nummer mit insgesamt einem Sparbetrag?
      Funktioniert das so?
      Habe noch nicht sehr viel Ahnung, deshalb solche Fragen!

      Danke für Eure Hilfe.
    • Kann man alles machen, kein Problem. Es ist egal ob Einzelinvestment oder Sparplan, am Ende gibt es dann im Depot nur einen ETF mit Betrag x, egal auf welchem Wege der gekauft wurde.

      Wenn man aber so gar keine Ahnung hat rate ich dringend sich die Anlageempfehlungen von finanztip anzugucken, insbesonderer was die Aufteilung zwischen Aktien/ETF und Rentenpapieren/Tagesgeld angeht. Auch das Pantoffelportfolio von Warentest inkl. der sort beschriebenen Umschichtungsstrategie ist für Anfänger gut umsetzbar.

      Bei Nachkäufen/Sparplan ist vorab zu überlegen wie die entsprechende Aufteilung Aktien-ETF / Renten sein soll, und ob man Nachkäufe evt. zum Balacing nutzt oder ob eben nicht. Oder ob man vielleicht angesichts der nun einige Jahre dauernden Hausse evt. mit einer eher defensiven Aufteilung von 25% Aktien-ETF & 75% Tagesgeld startet und erst im nächsten Börsencrash oder nach der nächsten Rezession riskanter investiert. Klar ist, man weiß erst hinterher was am besten gelaufen wäre.
    • Vielen Dank für Eure Tipps.

      Sicherlich werde ich mich noch intensiver mit dem Thema Aktienfonds bzw. ETF Sparplan bzw. Einzelkäufen beschäftigen.
      Fürs erste wird es wohl erst mal ein kostenloser ETF Sparplan auf dem MSCI werden.
      Hier wird ja ausführlich darüber berichtet. Evtl. noch einen Teil auf den Stoxx Europe 600. Da muss ich mir aber noch
      Gedanken machen. Evtl. noch einen Teil Dax ETF. Wird ja eher als Beimischung empfohlen.
      Der Einstiegspunkt bei einem Sparplan ist ja eher zweitrangig.
      Ist bei Flatex ein Sparplan jetzt komplett kostenlos, oder fallen doch Kosten an. Hat da jemand Erfahrung?
      Lt. Finanztip stehen ja 290 ETF Sparpläne kostenlos zur Verfügung. Dann steht aber noch, dass 19 Stück
      zusätzlich zur Verfügung stehen, und das für 100/200/300Euro Sparrate ein Betrag von 90 Cent pro Betrag anfällt?
      Das wären dann, 90 Cent x 12 Monate ( = 10,80 Euro im Jahr für andere Sparpläne )
      Ist diese Überlegung richtig? Danke für Euro Erfahrungen?
    • Was ich meinte war nicht die Aufteilung zwischen verschiedenen Aktien-ETF, sondern die Aufteilung zwischen "sicheren" und "unsicheren" Anlagen. Also z. B. zwischen Tagesgeld und Aktien-ETF. 100% Risiko zu gehen und seine gesamte Sparsumme in Aktien-ETF zu stecken, und das scheinen Sie vorzuhaben, ist sicher nicht das was man als Anfänger bei derzeitigem Börsenstand tun sollte sofern es keine anderweitigen sicheren Anlagen gibt.

      D.h. es gilt seinen gesamten Vermögensstatus zu betrachten und zu einer bewussten, vernünftigen Aufteilung zwischen den verschiedenen Anlageklassen zu kommen. "Einfach mal" einen ETF-Sparplan abschließen wäre den zweiten Schritt vor dem ersten zu tun. Spätestens im nächsten Börsencrash guckt man doof aus der Wäsche wenn das eigenen Depot womöglich um 50% "leichter" geworden ist, und zudem dann keine weiteren Mittel vorhanden sind um ein Rebalancing betreiben zu können.

      Wie das genau bei flatex mit den Sparplänen aussieht weiß ich nicht. Ich würde mich jedenfalls nur auf das verlassen was flatex selber dazu sagt bzw. besser schreibt. Es wird sicher auf den ETF ankommen, darauf wo er gekauft wird, darauf ob ggf. Spread anfällt, und darauf ob ggf. noch Börsengebühren anfallen. Wenn an dieser Stelle von "kostenlos" die Rede ist, dann meint das evt. nur die flatex-eigenen Kaufgebühren, womöglich aber nicht die übrigen Kaufnebenkosten. Muss man sich ganz genau angucken.
    • Ich bin über die Aktionärsbank indirekt zu flatex gekommen und mein erster Eindruck von der Benutzeroberfläche war nicht gut. Flatex hat aber daran gearbeitet und vor einiger Zeit eine neue App veröffentlicht (nicht mehr "Börse"). Die App und die Website sind nun viel moderner und übersichtlicher, nur einige Funktionen laufen noch über das alte Design. Die Kosten werden nur von Interactive Brokers geschlagen und Handelsprobleme hatte ich bisher auch nicht. Insgesamt bin ich ganz zufrieden.