Erfahrungen mit der Bahn

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    • Nachdem der Monat August nun vorbei ist ( & ich im Zug zuviel Zeit habe), hier mal meine Statistik mit meinen Bahnfahrten. Der Vollständigkeithalber sei genannt, dass es insgesamt 13 Fahrten im Fernverkehr waren.
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      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Wow! Interessante Statistik!

      Weltweit gesehen ist die Deutsche Bahn übrigens eines der pünktlichsten Verkehrsmittel! Würde man fast nicht glauben, ist aber so. Ist das also eine kulturelle Wahrnehmung oder muss der Service in Deutschland einfach grundsätzlich besser sein?

      Noch spannender ist der aktuelle Preis- / Leistungskampf zwischen Bahn und Fernbus. Wird die Bahn billiger? Wird der Fernbus teurer? Und ganz wichtig: Wird irgendwann mal das WLAN in der Bahn funktionieren? :D
    • Die Hoffnung auf funktionierendes WLAN geb ich auf, auch wenn ich regelmäßig per Twitter (@telekom_hilft) die schlechten Stellen twittere

      Und ehrlich gesagt:

      Ich bin nicht unglücklich mit der Bahn und wenn man das ganze ein wenig locker nimmt, seine Termine nicht zu eng aufeinander taktet, dann klappt es in der Regel auch ganz gut (außer es gibt Ausnahmen wie das Unwetter im Juni in NRW, etc).

      Denn die Alternative Auto ist mit viel mehr Stressfaktoren, Stau und der Einschränkung verbunden das nebenher nichts anderes erledigt werden kann.

      Ich habe im Juni aufgrund des Unwetters in Düsseldorf den Fernbus getestet, für mich keine Alternative, da zu eng, zu wirres Gefahre auf der Autobahn und es ist noch schwieriger den Datenschutz zu wahren als in der Bahn.

      Und ... auch hier ist es abzusehen das der Fernverkehr teurer wird, denn hier sind es doch teilweise ordentlich Marketingpreise. Sieht der Bahn-Chef Grube auch so:

      mobil.abendblatt.de/ab/wirtsch…Umsatz.html?config=mobile
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Nachdem ich gestern mal wieder (unfreiwillig) eine Stunde später als geplant mit der Bahn angekommen bin, möchte ich euch den Link zum Entschädigungsformular zur Verfügung stellen.

      Wer viel unterwegs ist, kann seine Daten bereits voreingeben und direkt abspeichern. Somit muss zukünftig nur noch die einzelnen Zugverbindungen eingegeben werden, spart mir mittlerweile einiges an Zeit :(

      Bei Fragen einfach melden.

      bahn.com/i/view/mdb/bahnintern…74_fgf_de_v2_20131227.pdf
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Henning schrieb:

      Bei Fragen einfach melden.


      Ich komme darauf zurück, @Henning! :) Ich überlege zur Zeit, ob ich mir demnächst eine Bahncard 100 anschaffen soll. Nun habe ich gelesen, dass die Inhaber von diesen "Zeitkarten" eher benachteiligt werden, weil nur pauschal entschädigt wird. Und wie läuft das Ganze in der Praxis? Ist das verbraucherfreundlich? Kann ich das Formular (vorausgesetzt ich habe es auch schon prophylaktisch eingesteckt) einfach schnell ausfüllen und den Zugbegleiter zur Unterschrift und Stempel zwingen? Oder muss ich mich nach der verspäteten Ankunft auch noch in diese völlig überfüllten Reisezentren in die Schlange stellen, nur um eine Bestätigung für die Verspätung zu erhalten? Wie schnell wird das Ganze erfahrungsgemäß bearbeitet? Und vor allem: Lohnt sich der ganze Aufwand, oder hat man das möglichst kompliziert gemacht, damit die meisten lieber auf ihre Rechte verzichten?
    • Ich kann in dieser Situation nur von der Erfahrung vieler Finanztip-Leser berichten. Ist der Zug verspätet, hat man so oder so Anspruch auf Entschädigung. Dazu reicht ein Foto von der Anzeigetafel, der Screenshot in der App o. Ä. als Nachweis aus. Oder man geht auf dafür eingerichtete Webseiten wie z. B. zugfinder.de/.

      Möchte man in einen höherwertigen Zug umsteigen, der mit der eigenen Fahrkarte normalerweise nicht nutzbar ist, bietet sich die Bestätigung seitens eines Zugbegleiters an. Der kann das kurz gegenzeichnen, hat aber gerade im Stress oft keine Nerven dafür :(

      Einreichen kann man das Formular (zusammen mit einer Kopie oder dem Ausdruck der Fahrkarte) per Post an Servicecenter Fahrgastrechte, 60647 Frankfurt am Main

      Die Fragestellung gestaltet sich bei der BahnCard 100 ja komplett anders, da der Fahrkartennachweis entfällt. Vielleicht kann @Henning wirklich ein bisschen aus dem Nähkästchen erzählen... ;)
    • Startseite » Entschädigung bei Verspätungen der Bahn für BahnCard 100 Inhaber
      Entschädigung bei Verspätungen der Bahn für BahnCard 100 Inhaber
      Verspätungen bei der Deutschen Bahn sind leider noch immer ein oft unangenehmes Übel. Gerade als BahnCard 100 Inhaber. Während Reisende mit einem regulären Fahrschein ein Recht auf eine prozentuale Erstattung des Reisepreises (Preis der Fahrkarte) als Entschädigung haben, stellt sich diese Verfahrensweise für BahnCard 100 Nutzer als nicht praktikabel dar. Dennoch haben Sie als Fahrgast das Recht auf eine Entschädigung für die eventuell eingetretende Verspätung. Dies ist klar in den Fahrgastrechten der DB festgeschrieben und sollte durchaus genutzt werden.

      Entschädigung & Kostenübernahme nach Verspätung

      Als BahnCard 100 Inhaber haben Sie das Anrecht, auf eine Entschädigung bei Verspätung seitens der Deutschen Bahn. Grundlegend kann der Antragsteller die Form der Entschädigungen frei wählen. Entweder als Auszahlung des Geldbetrages oder als Entschädigung in Form von Gutscheinen, welche für Serviceleistungen der DB AG Verwendung finden können. Doch wann steht Ihnen eine Entschädigung nach Verspätungen oder Zugausfällen zu?

      Entschädigung für Verspätungen im Normalfall

      Die Regelung in den Fahrgastrechten sieht eine finanzielle Entschädigung für den Reisenden ab einer Verspätung von 60 Minuten vor. Als BahnCard Inhaber können Sie selbstverständlich nicht mit einer teilweisen Erstattung des Preises des Fahrscheines rechnen.Für BahnCard 100 Nutzer sieht die Bahn eine Pauschale für Verspätungsentschädigungen vor:

      10 Euro Entschädigung für BahnCard 100 Inhaber der 2. Klasse ( je Zug & Richtung)
      15 Euro Entschädigung für BahnCard 100 Inhaber der 1. Klasse ( je Zug & Richtung)

      Eine Sonderregelung findet bei der Nutzung des ICE-Sprinter Anwendung. Hier wird ab 30 Minuten Verspätung der ICE-Sprinter-Aufschag vollends erstattet und ab der 60. Minute zustätzlich die oben genannten Entschädigungen erstattet.

      Soviel mal zum Thema der Höhe, die Abwicklung ist ziemlich schmerzfrei. Eine Bestätigung seitens des Reiseservice-Centers oder der Zugbegleiter wird nicht benötigt. Ich fülle in der Regel die Formulare im Zug aus, drucke sie zuhause auf Papier und werde Sie entweder in die Post oder bei der nächsten Fahrt beim Reisecenter ein.

      Geld kommt so ca. 2-4 Wochen später auf dem Konto an.

      Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mit der BahnCard100 sehr zufrieden bin und die Leistungen über die Zugfahrten so schlecht auch nicht sind. Die Leistungen der Hotline (eine spezielle) sind als hervorragend zu bezeichnen.
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      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • @Henning:

      Noch zwei Folgefragen: Heißt die Entschädigung von 10 EUR pro Richtung & Zug, dass ich 40 EUR bekomme, wenn ich viermal umsteigen muss, der erste Zug schon mehr als 60 min Verspätung hat und damit jeder Folgezug von mir nicht zu bekommen ist? Oder zählt nur die Zeit am Ankunftsort ohne Umsteigen?

      Wenn man keine Bestätigung seitens des Reiseservice-Centers oder der Zugbegleiter über die Verspätung braucht, dann kann man sich mit der Bahncard 100 ja theoretisch Verbindungen mit Verspätung raussuchen und dann Schadensersatz verlangen - ob man nun gefahren ist oder nicht?
    • Die Entschädigung wird für eine Fahrt gewährt, sprich die geplante Reisedauer ist länger als 1h .. dann werden pauschal 10 bzw. 15 Euro überwiesen.

      Nein, die BahnCard wird in der Regel von den Zugbegleitern argwöhnisch betrachtet aber nicht erfasst ... sprich es ist nicht nachweisbar, welche Fahrten ich unternommen habe.

      Aus diesem Grunde führe ich für meinen Arbeitgeber eine entsprechende Excel-Liste :)

      @Andreas

      Könntest Du rein theoretisch machen, aber wird irgendwann auffällig und ich denke es ist doch toll, dass die Bahn in diesem Zusammenhang Ihren Kunden vertraut.

      Und zum anderen .... Du wirst ja was anderes zu tun haben, als wegen 15 Euro stundenlang nach Verspätungen zu suchen, oder? :)
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      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Dann sollte die DB vielleicht Lesebrillen für ihre Mannschaft beschaffen??? 8| Spaß beiseite: Wie wahrscheinlich ist es, dass die Karte gefälscht wird? Oder dass darauf die falschen Angaben sind? Wäre zu schön, mal so eine verkorkste Karte zu sehen.

      Mit Zugbegleitern habe ich bisher auch schon so meine Erfahrungen gemacht... Der eine supernett, der nächste einfach nur schwer zu ertragen... Das Höchste der Gefühle war, als ich mit einer gültigen Fahrkarte (mit BC50-Rabatt) auf einer Strecke fuhr. Die war ca. 1 € günstiger als die Karte aus dem Verkehrsverbund. Man hätte beide Optionen nehmen können, tatsächlich stammte der Tipp zur günstigeren Karte von einem Bahn-Mitarbeiter. Der Zugbegleiter monierte die Karte und kündigte mir an, mich beim nächsten Mal nicht mehr mitzunehmen. Trotz gültiger Karte wohlgemerkt! Kundenfreundlich: Nein.
    • So, der Monat September ist nun auch vorbei. Es waren schlappe 33 Fahrten ( im Monat August 13) und daher denke ich das die Statistik repräsentativ sein könnte :)

      Wie sind denn eure Erfahrungen?
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      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Ich fahr seit diesem Jahr extrem viel, zum einen aus beruflichen Gründen und zum anderen aufgrund einer Wochenend-Beziehung :)

      Daher habe ich mich bewusst für die Bahn mit all seinen Nachteilen entschieden und nach 3 Monaten es geschafft mich über Verspätungen etc. aufzuregen, da es ja eh nichts an der Gesamtsituation ändert.

      Daher schön das Fahrgastformular auf dem Laptop gespeichert und in der Regel schon im Zug ausfüllen, am nächsten Tag ausdrucken und abgeben :rolleyes:
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      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Aus Langeweile auch mal die nächste Statistik für den Monat November mit 22 Bahnfahrten

      .... es könnte sich ein Trend zur Besserung entwickeln, warten wir es ab. Bisher sind die Erstattungen noch nicht bearbeitet worden.
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      • Bahn 11-2014.jpg

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      Lee Iacocca, amerik. Topmanager