Flexible Altersvorsorge

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    • sorry, jetzt muss ich passen. Keine eigenen Erfahrungen, aber es handelt sich bei der i-finance GmbH um einen Versicherungsmakler (vgl. Impressum). Wenn du Online ein Angebot haben willst, greifen die in der Regel viele Daten von dir ab. Ich rufe ich solchen Fällen einfach mal an und stelle meine Fragen. Die Eckdaten (Kosten) sind ja unabhängig von meinen persönlichen Daten.
    • tbk schrieb:

      Hallo,

      bedeutet das, dass ich also erst einen Honorarberater finden (und bezahlen) muss, auch wenn ich mir sicher bin, dass ich einen solchen Tarif (z.B. "Arag Forte3D Honorar") haben möchte?

      Viele Grüße
      tbk


      Hallo,

      Vorsorgekampagne de - besser gesagt die i-finance GmbH - ist KEIN Honorarberater oder Versicherungsberater, sondern ein Versicherungsmakler wie z.B. ich selbst, Check24, MLP und viele andere kleine Maklerunternehmen. Ich verweise auf das Impressum, wo klar und deutlich steht "Die i-finance GmbH ist Versicherungsmakler im Sinne des § 93 HGB (Anm.: Handelsmakler-Paragraph) mit Erlaubnis nach § 34 d Abs. 1 GewO."
      Hinweis: Hier hat man den falschen Paragraphen verwendet, denn der Versicherungsmakler wird schon seit 2007 in §59(3) des VVG definiert.

      Jeder Versicherungsmakler kann gegen ein sogenanntes Vermittlungsentgelt auch einen Nettotarif oder einen Tarif ohne Abschluss- und Vertriebskosten (ist längst nicht immer deckungsgleich) vermitteln.

      Unterschied zum Versicherungsberater:
      - der Versicherungsmakler schuldet für die Entgegennahme eines Entgelts den Vermittlungserfolg während ein Versicherungsberater, der wie ein Steuerberater gg. echtes Honorar arbeitet, auch dann eine Rechnung stellen wird, wenn gar kein Versicherungsvertrag zustande gekommen ist
      - ein Versicherungsmakler darf darüber hinaus ein Serviceentgelt (Vorsorgekampagne bezeichnet es als Servicegebühr) erheben, wenn er dafür Leistungen anbietet, die nicht zu den üblichen Pflichten gehören

      Mein Fazit:
      Vorsorgekampagne verfolgt ein nachvollziehbares und stimmiges Konzept, vom (möglicherweise eigenem) Anspruch auf Transparenz ist man aber noch ein Stück weit entfernt.

      Schöne Grüße aus Freiburg,
      Michael

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      Michael Schreiber
      Versicherungsmakler und
      Finanzanlagenfachmann
      in Freiburg im Breisgau
    • Danke für die ausführliche Antwort. Auch wenn die Servicegebühr bei der i-finance erstmal recht hoch aussieht, so ist es im Gegensatz zur den meisten Provisionen doch recht wenig. Auf der anderen Seite kann man möglicherweise für das Geld auch eine persönliche Beratung dazu bekommen, wenn man denn einen Honorarberater findet.
    • tbk schrieb:

      Auf der anderen Seite kann man möglicherweise für das Geld auch eine persönliche Beratung dazu bekommen, wenn man denn einen Honorarberater findet.
      Bitte immer berücksichtigen, dass man mit einer Honorarberatung den Vertrag noch nicht in der Tasche hat. Der Honorarberater nimmt Geld für seine Beratung zum Produkt. Der Vertragsschluss kann mit neuen Kosten einhergehen. Antragsbearbeitung, Nacharbeiten und Kontrolle der Police werden zumeist nicht kostenfrei sein. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um einen seriös wirtschaftenden und somit ernstzunehmenden Versicherungsberater handelt.

      Wenn das Vorgehen ein anderes ist, sollte das zumindest kritisch hinterfragt werden. Echte Experten kosten Geld. Ersatzweise kann man sich aber auch selbst zum Versicherungskaufmann ausbilden. ;)

      Bitte auch beachten, dass es in Deutschland nicht einmal 300 Versicherungsberater gibt, so dass auf einen Versicherungsberater über 250.000 Menschen kommen. Quelle: Deutsche Industrie- und Handelskammer



      Die Zahlen zeigen auch sehr schön wer das Bild von Versicherungen in Deutschland maßgeblich in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hat. Es sind Versicherungsvertreter, insbesondere die erlaubnisfreien Vertreter, die aber in den vergangenen 5 Jahren um über 30.000 geschrumpft sind. Die anderen Vermittlerzahlen sind relativ konstant.

      Schöne Grüße,
      Michael

      ---
      Versicherungsmakler
      in Freiburg
    • Ist für mich schon Wahnsinn, was es da alles am Versicherungsmarkt gibt.

      Meine persönliche Meinung ist, dass man auch in Deutschland die reine Honorarberatung (sieheGroßbritannien oder Niederlande) gesetzlich bestimmt.

      Ich kenne alle Argumente für und wider. Ich persönlich denke, dass die Honorarberatung die bessere Alternative langfristig ist - auch wenn das die Branche nicht hören will und alles durch Lobbyarbeit gegen ein solches Gesetz macht. Sehr schade in meien Augen!

      In diesem Sinne, selbst ist der Mann und die Frau! Die wichtigsten Versicherungen gut selbst recherchieren und ansonsten flexibel mit ETFs sparen :)
    • Zur ARAG bitte dies hier berücksichtigen:

      ARAG denkt über das Ende der Lebensversicherung nach

      Was mit der Altersvorsorge passiert, wenn ein Versicherer mit seiner Sparte Lebensversicherung (also auch Altersvorsorge) in den sogenannten Run-Off geht, darüber wird gelegentlich heftig diskutiert. Nur positive Folgen wird es nicht haben.

      Einen Anbieter zu wählen mit entsprechender Größe, Kompetenz und Vorgeschichte, kann eine entscheidende Rolle spielen. Hier bitte nicht falsch verstehen, die ARAG ist kein kleiner und/oder inkompetenter Versicherer, aber in der Sparte Lebensversicherung, wie auch zuvor genannte Versicherer auch, nicht unbedingt stark. Man würde wohl sonst auch nicht über einen Ausstieg nachdenken.

      Bei Cosmos Direkt sollte man mal auf den italienischen Mutterkonzern Generali blicken und InterRisk hat superstarke Angebote im Bereich der Sachversicherung (z.B. in Wohngebäudeversicherung und Haftpflicht), aber die kann man auch zumeist problemlos wechseln, wenn es nicht mehr so gut passt.
      Das sehe ich in Punkto Altersvorsorge komplett anders. Hier ist mehr als in anderen Sparten Kontinuität auch auf Kundenseite gefragt. Der Spruch "Hin und Her macht Taschen leer" ist hier überaus treffend.

      Schöne Grüße,
      Michael

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      Michael Schreiber
      Versicherungsmakler und
      Finanzanlagenfachmann
      in Freiburg im Breisgau
    • Ich finde die Option der flexiblen Altersvorsorge sehr interessant und möchte diese durchführen mithilfe eines Wertpapiersparplans in dem ich ETFs ansammel.
      Ich habe bereits ein Depot und auch schon einen Wertpapiersparplan laufen für generellen Vermögensaufbau.

      Macht es Sinn für die Altervorsorge ein neues Depot zur eröffnen? Ggfs. bei einer anderen Bank?

      Warum denke ich darüber nach:
      - Verwaltung wäre in einem eigenen Depot leichter, weil Titel, die ich für den normalen Vermögensaufbau kaufe sich mit den aus der Rente sonst rechnerrisch vermischen
      - Ich eine defensivere Strategie bei der Altersvorsorge fahren möchte

      Welche Nachteile ergeben sich dadurch? Gibt es etwas das ich nicht beachte, wenn ich ein neues Depot eröffne?
      Gibt es steuerliche Nachteile?

      Hat sich jemand damit schon beschäftigt?

      Vielen Dank jetzt schon und falls es einen ähnlichen Beitrag schon gibt, dann gern verlinken ;)
    • Die Sinnfrage müssen Sie sich selbst beantworten.

      Ich hatte bis vor ein paar Jahren vier verschiedene Wertpapier-Depots bei vier verschiedenen Banken in Deutschland, Österreich und in den USA.

      Heute habe ich das etwas reduziert. Mein USA-Depot habe ich für meine amerikanischen Aktien immer noch.
      Alle deutschen und Nicht-US-Aktien verwalte ich jetzt in einem einzigen Depot in Deutschland.

      Je mehr Depots Sie haben um so komplizierter wird die Verwaltung.
      Steuerlich gibt es keine materiellen Nachteile. Allerdings ist das prozessuale Vorgehen umständlicher.
      Wenn Sie bei Bank A Kursverluste erlitten haben und bei Bank B Kursgewinne realisiert haben, müssen Sie sich von beiden Banken Steuerbescheinigungen ausstellen lassen, damit Sie die Kursverluste steuermindernd mit den Kursgewinnen verrechnen können.

      Haben Sie nur einen Bankpartner erledigt das die Bank für Sie automatisch.
    • Marian schrieb:

      Gibt es steuerliche Nachteile?
      Vorab: Meine Angaben zur steuerlichen Seite fußen zwar auf soliden Basis, sind aber ausdrücklich keine steuerliche Beratung, welche ausschließlich Steuerberatern vorbehalten sind.

      Ein Fondssparplan (sofern nicht ausdrücklich der 3. Schicht der Altersvorsorge mit verschiedenen Restriktionen zuzuordnen - Bsp.: Sparpläne von Deka, DWS, Union, Sutor/fairr) jährlich zur Versteuerung herangezogen und an dieser Stelle wird es gerne kompliziert, denn auch Gewinne die nicht ausgeschüttet werden (thesauriert) sind steuerlich relevant obwohl sie direkt wiederangelgt wurden. Darüber hinaus sind auch die Wertzuwächse in dem Jahr zu versteuern in dem sie realisiert wurden (Verkauf der Anteile). Eine Wiederanlage erfolgt dann nur mit dem um die Abgeltungssteuer (+Soli, ggf. +KSt unter Berücksichtigung eines eventuell noch nicht ausgeschöpften Sparerpauschbetrages).

      Hier mal ein Vergleich Fondsparplan - Fondspolice (beide mit ETF), wobei letztere nach Halbeinkünfteverfahren versteuert werden, aber auf Wunsch auch in eine lebenslange Rente gewandelt werden kann:
      Zusätzliche Hinweise:
      In die Fondspolice sind die für Versicherung typische Abschlusskosten inkludiert, welche aber in Wirklichkeit nicht anfallen würden sofern man eine Police kauft, die gegen Honorar anfällt. Dieses Honorar kann man ebenfalls mit einer geeigneten Finanzplaner-Software einbeziehen und mit einer hinterlegten Wertentwicklung hochrechnen (wichtig, weil dieses Honorar ja auch weg ist und nicht mehr für eine Vorsorge zur Verfügung steht.

      Fondssparplan vs Fondspolice beides mit ETF.pdf

      Marian schrieb:

      Hat sich jemand damit schon beschäftigt?
      Ich denke, dass man bei ETF mit recht hoher Wahrscheinlichkeit auf dem "richtigen Dampfer" sitzt, aber auch hier sollte man genauer hinschauen. Der Schein kann trügen und es ist bekannt, dass einige nicht abbilden werden was sie abbilden sollen.
      Sonst ist es immer nicht verkehrt sich an den wenigen echten Größen (also nicht die, die bei n-tv und co. regelmäßig das Glaskugelspiel bei Vertretung eigener Interessen zeigen) zu orientieren und die zugehörigen Investmentideen günstig einzukaufen sowie einen kühlen Kopf bewahren, wenn es mal schlecht läuft. Und ich garantiere Ihnen, dass es bei so langen Zeiträumen auch mal schlecht läuft. Sehr viel schlimmer ist es jedoch, wenn es schlecht läuft den Zeitraum aus eigenen Antrieb zu kürzen. ^^

      Hier mal ein paar historische Wertverläufe bei einer Sparrate von 100 Euro/Monat und 35 Jahren Laufzeit (von Steuern unbelastet, also noch unberücksichtigt: die traurige Abschaffung des Steuerprivilegs für jene, die nicht einfach nur zocken):



      Schöne Grüße,
      Michael


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      Michael Schreiber
      Versicherungsmakler und
      Finanzanlagenfachmann
      in Freiburg im Breisgau
    • Franziska schrieb:

      Ja, am Honorarberater geht so gut wie kein Weg vorbei.
      Hallo zusammen,

      ich finde die Idee des Honorarberaters prinzipiell nicht verkehrt und hätte auch unter anderen Umständen kein Problem damit, dass Geld hierfür zu bezahlen.

      Meine Situation ist wie folgt:
      Mein Arbeitgeber bietet mir an, eine Direktversicherung zusätzlich zu meinem bisherigen Gehalt zu zahlen. Die Option, stattdessen eine Gehaltserhöhung zu erhalten, ist nicht vorhanden. Ich bin völlig frei in der Wahl der Versicherung, nur der Betrag ist fix bzw. wird immer an die steuerfrei möglichen Beträge angepasst...

      Nach dem Studium des Artikels hier war klar: Nettoversicherung auf ETF-Basis ist das Ziel. Darauhin habe ich einige Honorarberater kontaktiert. Entweder wurde im Erstgespräch über Hölzchen und Stöckchen diskutiert und am Ende komplett vom obigen Modell abgeraten (Ich habe ja gar keine Wahl!) oder aber es wurde, obwohl ich schon klar gesagt habe was ich will, keinerlei belastbare Kostenprognose gestellt... Teilweise haben die Rückmeldungen mich auch gar nicht erreicht oder sehr spät...

      Kurzum, da ich sowieso sehr stark zur Interrisk-Lösung tendiert habe, habe ich dort einfach direkt angefragt. Auf Basis einer einfachen Anfrage über die Homepage (Tarif AFRV) und Auswahl des MSCI World als alleinige Anlage kam ich auf Effektivkosten von 0,8% bei 0% Fondsrendite (nur Überschuss). Daraufhin rief ich bei der Hotline an, wieviel billiger mich denn der Abschluss über den Honorarberater käme... Zunächst einmal wurde mir der Tarif SFRV angeboten, wenn ich direkt über Interrisk abschließe. Dies senkt die Kosten nochmal deutlich auf (bei gleichen Parametern) 0,39%.

      Laut Hotline wären die Kosten über einen Honorarberater nur für den Tarif nur minimal niedriger, Ich tendiere daher dazu - da ich wie gesagt von der Honorarberaterzunft wenig begeistert bin - den Tarif direkt über Interrisk abzuschließen. Dies scheint ein absolut günstiges Angebot zu sein... Hier würde mich Feedback interessieren, ob es problematisch sein kann, direkt über die Versicherung abzuschließen?

      Ansonsten kann ich die generellen Kostenvergleiche nur bestätigen. Ich habe parallel den Arag Tarif bei einem ARAG Makler (KEIN HONORARBERATER) angefragt. Dieser wird btw überhaupt nicht mehr angeboten und befindet sich in der Abwicklung! Neuverträge laufen über die Alte Leipziger. Hier wurde mir ein Vertrag angeboten, der auch auf gleichen Parametern (100% MSCI World usw.) basierte. Die Kosten lagen jedoch effektiv deutlich über 1%. Hier fielen in den ersten 5 Jahren u.a. fast 5T nur an Abschlusskosten an! Wahnsinn, wie hier Geld vernichtet wird. Das Fachwissen der Berater der ARAG war gleichzeitig auch nahezu 0! Nach dem Lesen einiger Beiträge hier auf Finanztip hat man gefühlt ein besseres Wissen, wie mancher Berater... Hinzu kam das unangenehme Auftreten und der Versuch, gleich noch andere Versicherungen mit zu verkaufen...
    • Hallo @Sherwoodski,
      willkommen hier im Forum. Ihre Erfahrungen decken sich im Wesentlichen auch mit meinen Erfahrungen. Dashalb habe ich schon seit langer Zeit die Altersvorsorge in die eigenen Hände genommen. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, setze ich auf Fondsanlagen. Sowohl auf gemanagte Fonds, wie auch auf ETFs.
      Ich weis, das hilft in Ihren speziellen Fall nicht weiter. Sie haben aber hoffentlich erkannt, dass es ohne ein Mindestmaß an eigener Finanzbildung nicht geht. Diese eigene Finanzbildung kostet Zeit. Sie ist auch nicht über einen Honorarberater käuflich zu erwerben. Empfehlen kann ich die Beiträge von "Finanzwesir". Diese finde ich sehr lehrreich.
      Wie Sie nun mit dem zusätzlichen Geld Ihres Arbeitgebers umgehen sollen, dazu kann und will ich Ihnen keinen Rat geben.
      Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
      Gruß

      Altsachse
    • @salocinb

      Ich finde das spannend, kannte mypension noch nicht. Kosten von 0,7-0,8% sind für eine Versicherung Top. Die Renditeprognose von 6% finde ich hingegen zweifelhaft. Da werden Vergangenheitswerte extrapoliert. So kann die Zukunft aussehen, muss sie aber bei Leibe nicht.

      Letztlich scheint man in ETFs zu investieren und eine Rentenzusage zu bekommen. Was wäre, man spart selbst in ETF (zu 0,0x bis 0,5% Kosten) und verrentet diesen Betrag mit Mitte 60 zu den dann gültigen Konditionen. Vielleicht ist ja in x Jahren der Zinsmarkt ein anderer und die spätere Verrentung besser als die heutige?

      Und ob ich einem Startup einen Großteil meiner Altersvorsorge anvertrauen will, bin ich mir nicht sicher. Da würde ich mich bei den Großen der Branche (im Falle einer sinnvollen Kostenquote) sicherer fühlen.
    • @chris2702:

      So wie ich das verstehe, wählst du auch erst zu Rentenbeginn, ob du verrentest, zum Teil oder gar nicht. Zu den dann gültigen Konditionen.

      Die Frage des Kontrahentenrisikos habe ich mir auch gestellt. Die ETFs werden allerdings bei MyLife nur verwahrt. Ist also letztlich wie immer Sondervermögen und übertragbar. Damit ist das RIsiko nicht groß anders als dass dein Broker pleite geht.

      Ebenso interessant ist, dass die Umschichtung in sichere Anlagen nicht zwangsläufig erfolgt, wenn du das nicht willst. Man kann das "Lifecycle"-Modell auch abwählen. Selbst das schichtet aber glücklicherweise erst später um als es andere tun. Es fängt erst 10 Jahre vor Rentenbeginn an und hat auch noch bei Renteneintritt eine Aktienquote von 30%. Wie gesagt kann man immernoch davon abweichen, wenn man möchte.

      Kosten sind natürlich höher als bei eigener ETF-Anlage, mit 0,7% bis 0,8% aber sogar im Bereich teurer oder Nischen-ETFs. Dafür der Steuereffekt. Das müsste man mal rechnen. Laut Auskunft vom Team, schaut Finanztip in ein paar Monaten beim neuen Test wohl darauf. Ich bin gespannt.

      Ein paar Detailfragen sind für mich auch noch offen: Habe ich die Wahl, welche ETFs gewählt werden? Welche ETFs stehen zur Verfügung? Hier ist bisher nur von Weltportfolio nach Regionen bei den Aktien und Unternehmens- und Staatsanleihen bei den Anleihen die Rede. Jeweils von Vanguard.
    • Ich würde meinen Beitrag gerne bearbeiten oder löschen, leider geht das nicht.

      Ich habe wohl ein paar Denkfehler. Wahrscheinlich hast du @chris2702 das Kontrahentenrisiko des Rentenzahlers gemeint. Das ist natürlich etwas anderes als die ETF-Verwahrung. MyLife übernimmt auch die Zahlung.

      Und auch beim Rentenfaktor schein ich mich zu irren, wird wohl doch zum Zeitpunkt des Abschlusses festgesetzt. Sicher bin ich mir aber nicht. Die Seite stellt zwar viel, gut und übersichtlich dar, aber oft zu einfach für uns, die sich damit mehr beschäftigen. ;)

      Ich sehe jedenfalls, dass man sich damit mal beschäftigen kann. Der Erstanblick ist auf jeden Fall interessant. Solange spare ich mit meinen ETFs weiter.
    • @salocinb

      myPension ist mit 0,83% Effektivkosten im Beispiel auf der Webseite sicher deutlich günstiger als übliche Policen. Aus Sicht eines Honorarberaters aber noch deutlich zu teuer! :)

      Es gibt eine ETF Nettopolice direkt bei myLife für nur 0,48% Effektivkosten. So spart man sich die Marge, die myPension verdient. Natürlich kommt dann ein Honorar für die Vermittlung hinzu.
      Ein faires Honorar ist dabei aber deutlich günstiger als ein jährlicher Kostenunterschied von 0,35%!

      Ich habe die führenden Produkte (inkl. fairr.de und myPension) hier gegenübergestellt:
      Vergleich ETF Nettopolicen private Rente

      Ich hoffe das hilft weiter...
    • Hallo Herr Kholghi,

      herzlich willkommen hier im Forum! Ich persönlich finde es super, dass Sie sich als Honorarberater hier in der Community einbringen wollen. Leider habe ich gesehen, dass Sie parallel eine Erlaubnis als Versicherungsmakler haben. Ich hoffe Sie stellen im Zuge der IDD-Gesetzgebung auf den Versicherungsberater um. Für uns Berater gelten einige "verschärfte" Regeln (siehe: Unternehmensprofile in der Community - Allgemeines - Finanztip-Community), beispielsweise im Hinblick auf die Nutzung von Links auf eigene Internetseiten / Lead-Pages.

      Ich hoffe, wir können die Sache Nettotarife / Nettopolicen hier in der Community gemeinsam weiter voranbringen. Finanztip selber hat sich da schon klar positioniert (siehe finanztip.de/presse/pm-honorarberatung/).


      Ihr Beispiel zu den Kostenunterschieden im Hinblick auf die Nettopolice gefällt mir!

      Mit besten Grüßen
      Versicherungsberater
      Robert Gamper
      Wilhelmstraße 5
      36037 Fulda

      Erlaubnis nach § 34e Abs. 1 Gewerbeordnung, Aufsichtsbehörde: Industrie- und Handelskammer Fulda, Heinrichstraße 8, 36037 Fulda, www.ihk-fulda.de

      Vermittlerregister (vermittlerregister.info): D-YHT7-58YTW-36