Altersvorsorge UniGlobal ab August 15 in UniGlobalVorsorge

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    • Altersvorsorge UniGlobal ab August 15 in UniGlobalVorsorge

      Hallo !

      Ich habe einen Altersvorsorgevertrag UniProfiRente mit UniGlobal Aktien bei der Union Investment seit 2002. Begin der Ansparpahse 2005 bis 2039
      Dieser lief trotz der Schwankungen 2008/2009 ganz gut bis jetzt, so dass bis jetzt nicht umgeschichtet wurde.
      Jetzt schreibt mir Union Investment, dass sie die Sonderbedingungen anpassen wollen und ab 01.08.2015
      zukünftig den Aktienfond Uniglobal Vorsorge statt den Aktienfond UniGlobal einsetzen. Das im UniGlobal investierte Altersvorsorgevermögen mit Inkrafttreten der neuen Bedingung in den Uniglobal Vorsorge übertragen wird.

      Frage an Euch: das heißt doch dass umgeschichtet wird? Ist es besser dem ganzen zu widersprechen und weiterhin in den Uniglobal zu investieren? Wie wirkt sich eine Umschichtung aus? Ich bin ein Bißchen ratlos, denn in den Sonderbedingung ist das nicht einleuchtet für mich erklärt. Bin kein Finanzexperte und hoffe auf Hilfe, um es genau verstehen zu können und richtig zu reagieren!

      Katie
    • Hallo Katie,

      ich habe heute auch einen Brief von Union Investment zur Umstellung des Fonds von UniGlobal in UniGlobal Vorsorge (ISIN DE000A1C81G1) erhalten. Der UniGlobal ist ein reiner Aktienfonds. Der Bestand an UniGlobal soll nun in den neuen Mischfonds UniGlobal Vorsorge übertragen werden, sofern man nicht Widerspruch einlegt. Im Anschreiben heißt es dazu ja, dass die Aktienquote auf bis zu 51% im neuen UniGlobal Vorsoge reduziert werden kann. Ein Mischfonds mit mehreren Anlageformen (neben Aktien insbesondere auch Anleihen) bewirkt, dass das Risiko eines Kursverlustes sinkt. Da das Risiko durch Diversifikation auf mehrere Anlageformen niedriger ist als in einem reinem Aktienfonds, sinkt jedoch auch die Rendite und damit die Ertragschance der Riester-Rente. Die Wahrscheinlichkeit für immer bei einem Kursabsturz an den Börsen in den Rentenfonds UniEuroRenta umgeschichtet zu werden, sinkt.

      Finanztest hat auf seiner Homepage dazu schon angekündigt, die Umstellung in den nächsten Tagen genauer zu analysieren. Es sind immerhin 1,8 Millionen Riester-Sparer von der Umstellung betroffen. Dort wird empfohlen, dass jüngere Sparer eher widersprechen sollten, damit sie möglichst lange einen hohen Aktienanteil behalten sollten. Denn Verluste bei Aktien können bei langen Restlaufzeiten noch besser wieder aufgeholt werden. Für Verträge mit eine Restlaufzeit von 20 Jahren und weniger lohnt sich ein Widerspruch dagegen wohl kaum.

      Das ein Mischfonds UniGlobal Vorsorge nun besser ist als der bewährte UniGlobal muss sich erstmal zeigen. Wenn der UniGlobal Vorsorge z.B. Aktien verkauft, weil der einen Börsencrash anhand seiner "Trendindikatoren" vorhersieht und dafür Staatsanleihen hoch verschuldeter europäischen Staaten erwirbt oder Anleihen guter Bonitäten mit Negativverzinsung, fände ich das nicht so gut. Aber das ist Ansichtssache und nur meine persönliche Auffassung. Es gibt auch Argumente dafür, bei hohen Börsenkursen umzuschichten und Gewinne mitzunehmen. Auf jeden Fall muss Union Investment ein gutes Timing für solch eine aktive Fondssteuerung haben.

      Gruß Tom
    • Hallo!
      Ich habe mich im letzten Jahr von Union Inverstment verabschiedet: Der Ärger über die zu späte und dann sehr rigurose
      Reaktion auf den Crash ist noch präsent. Für mich war das bisher wenig professionell. Auf die "Trendindikatoren" von Union Invetment darf man gespannt sein. Ich habe jetzt den Vertrag ruhend gestellt und spare weiter in das Riesterfondprodukt von Fairr.de. Ist damit zurechnen von Euch eine Einschätzung über diesen, wie ich finde, recht transparenten Weg des Riesterfondssparens zu erfahren.

      Alles Gute
      Zimbo
    • Das ganze sieht nach Verlusten durch Kauf und Verkaufskosten aus. Hin und Her macht Tasche leer. Ich kaufe kein Produkt das ich nicht verstehe. Wie will denn der Fondsmanger festlegen, wann es sich um einen sinnvollen Teilverkauf handelt und wann sollten die Aktien gehalten werden, so wie es für den neuen Fonds beschrieben wird. Der Tausch der Anteile ist kostenlos. Das verkaufen/kaufen geht zu Lasten des Kunden X( . Das sieht alles nur nach Kaffeesatzleserei aus. Wenn die Manager von Union Investment tatsächlich einen einigermassen sauberen Algorithmus haben der Ein- u. Ausstiegsszenarien erkennen und entsprechend kaufen und verkaufen kann, dann sieht das sehr nach dem Nobelpreis für Wirtschaft aus. Ich denke nicht das dieser Preis jemals an die Manager der UI geht. Wenn die dann 49% der Aktien verkauft habe und dann in den restlichen 51% ein faules Ei haben, können Sie den Mist noch nicht mal aus dem Depot kicken oder es gibt den Weg wieder was anderes kaufen und den Mist dann kicken. Mach auch keinen substaniell sauberen Eindruck. Es reicht auch nicht die Zeitpunkte für einen nahezu optimalen Ein- oder Ausstieg zu definieren. Deren Programme müssen auch noch die Richtigen, echten "Lowperformer" zum verkaufen berechnen. Das ganze halte ich nur für sehr bedingt machbar. Da bleibe ich lieber voll investiert. Hätte UI 2009 nicht so einen Käse mit dem Umstieg auf Renten gemacht, hätte ich locker 2000 Euro zusätzlichen Gewinn mit dem Kauf aus dem Jahr gemacht. Prinzip: Kaufen wenn andere verkaufen und verkaufen wenn andere kaufen. Aber auch nicht blind alles was irgendein Bankberater oder sonstiger Inverstment Berater empfiehlt. Das steht bei mir eher auf der Liste Achtung fragwürdige Anlage genauestens prüfen. Eigentlich sollte man diese Aktiven Fonds verbieten. ETF sind viel besser, wenn man Langfristig anlegen will. Vielleicht sollten die UI Experten einfach den MSCI World nachbilden oder einen globalen ETF auflegen für die 100 besten Dividienden Unternehmen. Das ist ein verständlicher Ansatz. Und wird ohne Stress das Vermögen wachsen lassen. Warum die ETFs besser sind als aktive Fonds? Aktiv gemangte Fonds schlagen selten über einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren ihren Vergleichsmassstab. ETFs repräsentieren den Mittelwert eines Index wie DAX S&P ... und die bieten im Schnitt über lange Zeiträume (historisch) mehr als 7% Gewinn pro Jahr. Solche Werte habe ich noch nicht in größerem Umfang bei Aktiven Fonds auf sehr lange Dauer gesehen. Ausserdem sind bei ETFs die Kosten niedrig, das ist ein unglaublicher Gewinnvorteil. Einfach mal Nachrechnen: 10.000€ für 10, 20, 30 Jahre mit 10% und Zinsesezins. Dann die Kosten runterrechnen. Aktive Fonds -3%/pA, ETF mit 0,5%/pA. Wer es tut, wird verstehen was ich meine. Ich sage nur 50% unterschied zugunsten der ETFs allein durch die Kosten bei vergleichbarem Gewinn.
    • Ich war über das Hinweisschreiben von Union auch überrascht. Vor einem halben Jahr versuchte mich mein Bankberater zum Wechsel zu überzeugen. Argumentation: Sicherung der Überschüsse da Aktienmärkte mit hoher Wahrscheinlichkeit fallen, dagegen stehen nur 170 € Gebühren.
      Ich lehnte ab, denn mein Prinzip ist nicht das zu tun, was die Bänker empfehlen (meistens falsch), musste dafür noch unterschreiben. Was ist passiert.... die Aktien stiegen weiter.....
      Wenn ich nun schon lese, dass man innerhalb 2 Wochen widersprechen muss, ohne Angabe eines Konkreten Datums des Anschreibens ("Mai 2015")....
      Ich bin nach wie vor sehr skeptisch, was sich da wieder die Fondsmanager von Union verdienen wollen und mache nicht mit.

      Grüße
      Michael
    • Hallo Franziska,

      habe mit viel Interesse den Bericht zur UniProfiRente gelesen, bei dem es u.a. heißt dass bei einem Puffer von ca. 30% man Widerspruch einlegen soll.

      Ich selber habe schon vor einigen Monaten den Gewinn "gesichert" bzw. das Risiko reduziert, indem ich dem Gesamtbestand in den Rentenfonds getauscht haben. Neueinzahlungen fließen in den UniGlobal.

      Mein Puffer beträgt derzeit ca. 27%, bin aber nicht zu 100% in Aktien investiert, aktuelle Quote Rentenfonds ca. 67%
      Aktienfonds 33%, Obwohl der Puffer unter 30% ist habe ich widersprochen, da ich die Umschichtung bei einer Rentenqoute von 67% als gering enstufe?
      Was meinen Sie dazu?
      Vielen Dank!
    • Hallo @MuellerB

      bei unserer Empfehlung mit den 30% Puffer sind wir von 100 % Aktienquote ausgegangen. Wenn die Quote entsprechend niedriger ist, sinkt auch das Risiko von hohen Kursverlusten, insofern ist das sicher konsistent mit unserer Empfehlung. Das ganze ist natürlich nur ein Richtwert - was bleibt ist: je geringer das Risiko, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, umgeschichtet zu werden.

      Viele Grüße

      Manuel
    • Sorry hier noch mal die gerundeten Riestervertragsdaten zum letzten Beitrag

      Beginn 2003
      Ende 2027
      aktuelles Vermögen 20690 €
      Garantiekapital 19870 €
      (eingezahlte Beiträge 18530 €
      Zulagen 1340€
      Wertentwicklung 820€)
      Erscheint mir insgesamt etwas geringe Wertentwicklung (ca. 4%), da alles in UniEuroRenta steckt wird die Wertentwicklung vermutlich sich verschlechtern.

      Hat jemand änliche Datensätze und Erfahrungen, lohnt es sich zu wechseln (z.B. fairr!) oder besser nur ruhen lassen und ab jetzt Geld anders anlegen?

      Vielen Dank im voraus!
    • loofer schrieb:

      Hallo Katie,

      ich habe heute auch einen Brief von Union Investment zur Umstellung des Fonds von UniGlobal in UniGlobal Vorsorge (ISIN DE000A1C81G1) erhalten. Der UniGlobal ist ein reiner Aktienfonds. Der Bestand an UniGlobal soll nun in den neuen Mischfonds UniGlobal Vorsorge übertragen werden, sofern man nicht Widerspruch einlegt. Im Anschreiben heißt es dazu ja, dass die Aktienquote auf bis zu 51% im neuen UniGlobal Vorsoge reduziert werden kann. Ein Mischfonds mit mehreren Anlageformen (neben Aktien insbesondere auch Anleihen) bewirkt, dass das Risiko eines Kursverlustes sinkt. Da das Risiko durch Diversifikation auf mehrere Anlageformen niedriger ist als in einem reinem Aktienfonds, sinkt jedoch auch die Rendite und damit die Ertragschance der Riester-Rente. Die Wahrscheinlichkeit für immer bei einem Kursabsturz an den Börsen in den Rentenfonds UniEuroRenta umgeschichtet zu werden, sinkt.

      Finanztest hat auf seiner Homepage dazu schon angekündigt, die Umstellung in den nächsten Tagen genauer zu analysieren. Es sind immerhin 1,8 Millionen Riester-Sparer von der Umstellung betroffen. Dort wird empfohlen, dass jüngere Sparer eher widersprechen sollten, damit sie möglichst lange einen hohen Aktienanteil behalten sollten. Denn Verluste bei Aktien können bei langen Restlaufzeiten noch besser wieder aufgeholt werden. Für Verträge mit eine Restlaufzeit von 20 Jahren und weniger lohnt sich ein Widerspruch dagegen wohl kaum.

      Das ein Mischfonds UniGlobal Vorsorge nun besser ist als der bewährte UniGlobal muss sich erstmal zeigen. Wenn der UniGlobal Vorsorge z.B. Aktien verkauft, weil der einen Börsencrash anhand seiner "Trendindikatoren" vorhersieht und dafür Staatsanleihen hoch verschuldeter europäischen Staaten erwirbt oder Anleihen guter Bonitäten mit Negativverzinsung, fände ich das nicht so gut. Aber das ist Ansichtssache und nur meine persönliche Auffassung. Es gibt auch Argumente dafür, bei hohen Börsenkursen umzuschichten und Gewinne mitzunehmen. Auf jeden Fall muss Union Investment ein gutes Timing für solch eine aktive Fondssteuerung haben.

      Gruß Tom


      Jogi_DE schrieb:

      Nach Prüfung der Unterlagen und Eurer Tipps werde ich widersprechen (> 30 % Puffer, Laufzeit > 20 Jahre). Bei dem Vertrag von meiner Frau wurde allerdings schon umgeschichtet !!! Sie hat nur noch UniEuroRenta-Anteil im Depot! Was machen wir da? Kündigen und zu Fairr wechseln? Geht bei Rieser überhaupt eine Kündigung / Übertrag des Depots?
      VG

      Joerg


      Lieber Tom,

      bevor Sie hier mit profundem Habwissen glänzen und darauf basierend Handlungsempfehlungen aussprechen
      wollen, würde ich Ihnen vorher wärmstens empfehlen, sich genauestens mit der Thematik zu befassen. Das fängt schon damit an, dass Sie mit Ihrer Aussage, der Uni Global Vorsorge sei ein Mischfonds, der auch Staatsanleihen hoch verschuldeter Emittenten (also die BBBs und Cs dieser Welt ) erwerben kann und wird, krachend und komplett daneben liegen: der Vorsorge Fonds ist immer ein 100% Aktienfonds, der aber marktbedingt seinen Investitonsgrad auf 51% oder 120%ssteuern kann. Es wird also weder umgeschichtet noch verkauft noch sonstwie ein Mischfonds, wie Sie ihn sich ausmalen, konstruiert. Das ganze funktioniert mit Futures. Da Sie Experte sind, muss ich ihnen die Funktionsweise von Futures nicht erläutern.

      Das Ziel ist es, die Kursrückschläge abzumildern, bevor die Sicherungslinien erreicht werden, was die Umschichtung in den Rentenfonds zur Folge hätte. Das wäre dann in der Tat renditelos, von Börsensteigerungen hätte dann keiner mehr was.

      @ Jörg: wie sieht der Vertrag Ihrer Gattin aus: Restlaufzeit, Sparrate jährlich oder monatlich, Deckungsgrad (DDepotwert, Höhe aller Einzahlungen ).?