Klarna / Mahngebühren

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    • Liebe Community,
      leider habe ich auch eine unschöne Erfahrung mit Klarna gemacht: ich habe einen Ratenkauf vereinbart mit einem Zahlungsziel (Datum). Die Raten habe ich monatlich überweisen, manchmal jedoch einige Tage später. Klarna hat daraufhin die monatlichen Raten mit der Begründung erhöht, es seien Zinsen und Mahngebühren angefallen, wobei sie den Zinsatz nicht benannt haben. Ich habe weiterhin die im Vertrag vereinbarten Raten gezahlt und die Zinsen und Mahngebühren ignoriert. Nun hat Klarna den Vertrag gekündigt und verlangt die Restschuld + Zinsen und Mahngebühren, wobei auch hier keine Aufschlüsselung der Zinsen erfolgt. Der Kundenservice ist leider miserabel (lange Wartezeiten, inkompetente Betreuer). Auf meine Anfrage, mir aufzuschlüsseln, wie sich der angebliche Restbetrag(mit den Zinsen und Gebühren) zusammensetzt, wurde nur auf die Monatsrechnungen verwiesen. Meine Frage:. Darf Klarna den Monatsbeitrag gegenüber dem Vertrag erhöhen, weil Zinsen und Mahngebühren angefallen sind? Müssen sie den Zinssatz nicht darlegen? Tritt Verzug ein, wenn Mahngebühren und Zinsen nicht bezahlt werden?
    • Hallo, ich bin gerade auf diesen Beitrag hier gestoßen. Ich habe online bestellt und Klarna als Zahlungsweise ausgewählt. Bestelldatum 24. Juni, click & collect. Am 5. Juli war die Ware endlich im Geschäft. Ich hab aber leider das Bezahlen der Rechnung verschwitzt und erst am 20. Juli überwiesen. Nunja, wenn wir vom 5. Juli ausgehen ist das dann ja noch fast innerhalb der 14 Tage ;) So jetzt habe ich eine Zahlungserinnerung für Mahngebühr von 5 Euro erhalten.

      Ich habe daraufhin an Klarna geschrieben dass ich die Ware ja erst am 5. Juli erhalten habe. Das ist der Dame dort aber egal. Das Zahlungsziel war der 13. Juli (in der Bestätigung auch so angegeben), erhalten haben sie die Zahlung aber erst am 22. Juli.

      Muss ich die Mahngebühren bezahlen? Wenn ich die Ware mit der Rechnung erhalten hätte würe ich ja nichts sagen, das war ja immerhin noch im Juni. Aber so?

      Wer kann mir Auskunft geben?

      Vielen Dank :)
    • Wir haben es auf dem Schriftweg versucht und darüber auch eine Antwort erhalten. Dazu kann ich nur raten, da die Kundenhotline langwierig und inkompetent war. Es wäre ein Versuch zu argumentieren, dass aus der Nennung eines Zahlungsziel noch kein Verzug hervorgeht. Ich würde die Mahngebühren nicht zahlen und mal sehen, wie sie reagieren. Gleiches haben wir auch gemacht und seit 4 Wochen habe ich bezüglich der Mahngebühren nichts mehr gehört.
    • Klara nein Danke
      Hier dokumentiere ich einen Auszug aus dem Chatverlauf mit dem Klarna Kundenservice, aus dem sich die negative Bewertung bezogen auf das Mahnverfahren als auch auf die Freundlichkeit des Service selbst erklärt:
      Sie: Guten Tag, am 13.08.17 erhielt ich eine Zahlungserinnerung von Ihnen über den Rechnungsbetrag aus der o.a. Rechnung über 7€ .
      Den Betrag habe ich am 17.08 angewiesen. Er ist am 18.08. gebucht worden und müsste am 19.08. bei Ihnen vorgelegen haben.
      Am 22. 08 erhielt ich von Ihnen per mail eine aktualisierte Zahlungsinformation über 1,20 € Verzugskosten!
      Ich gehe davon aus, dass sich mit dem 18. 08. die Zahlung des Rechnungsbetrags erledigt hat und somit keine nachträglichen Verzugskosten anfallen. Ich bitte um eine Bestätigung!Mit freundlichem Gruß
      Klarna: Willkommen bei unserem Kundenservice.
      Sie: Hallo, mein Anliegen habe ich formuliert
      Klarna: Referenznummer: 1829836530436 Zahlungsziel der Rechnung 1829836530436. Ist der 12.08.2017 gewesen Ihre Zahlung erreicht uns am 22.08.2017. Die Mahngebühr in Höhe von 1,20 EUR ist somit zu zahlen.
      Klarna: Kann ich Ihnen noch eine Frage beantworten?
      Klarna: Sind Sie noch da?
      Sie: das ist für mich nicht nachzuvollziehen
      Klarna: Wie meinen Sie das ?
      Klarna: Zahlungsziele sind bitte einzuhalten.
      Sie: ich hatte darauf hingewiesen. dass der Betrag am 18. 08 gebucht wurde,
      Klarna: Eine Überweisung kann zwischen 2-4 Werktage dauern.
      Klarna: Ja aber das Zahlungsziel war der 12.08.2017
      Klarna: Haben Sie noch ein Anliegen?
      Sie: Ich habe 4 tage nach der Zahlungserinnerung über 7 Euro diesen Betrag angewiesen
      Klarna: Ja am 22.08.2017 ist die Zahlung eingetroffen.
      Sie: mit einer solchen Überschneidung erledigt sich in der Regel eine Zahlungserinnerung mit Mahngebührern
      Klarna: Die se Erinnerung wurde gesendet.
      Klarna: am 13.08.2017 14:49 UHr
      Sie: ich weiss, dass das Zahlungsziel der 12. 08. war und war dankbar für die Erinnerung, die ich ja dann auch innerhalb von 4 tagen erledigt habe
      Klarna: Die Mahnung wurde am 19.08.2017 erstellt.
      Sie: also 2 Tage nachdem ich die Zahlung angewiesen habe
      Klarna: Ja glauge ich 4 Tage nach der Erinnering die Überweisung abgeworfen .
      Sie: das habe ich nicht verstanden
      Klarna: Am Wochenende buchen Banken nicht.
      Klarna: Als war der Betrag am 22.08.2017 bei uns .
      Sie: die Anweisung erfolgte an Donnerstag,die Buchung erfolgte am Freitag
      Klarna: Bitte klären Sie das mit Ihrer Bank.
      Klarna: Kann ich Ihnen noch eine Frage beantworten?
      Klarna: Sind Sie noch da?
      Sie: Wenn das Ihre Geschäftspraxis ist, dass Sie nach Eingang der Buchung Verzugskosten in Rechnung stellen, dann wird es Zeit, das öffentlich zu machen
      Klarna: Bitte gerne.
      Klarna: Kann ich Ihnen noch eine Frage beantworten?
      Sie: In der Regel enthalten kostenpflichtige Mahnungen den Zusatz, dass bei Erledigung der Zahlung die Mahnung hinfällig ist.
      Mario: Ja das tut es bei uns nicht wir möchten pünktlich während der Bestellung für Sie bezahlen und möchten auch pünktlich bezahlt werden.
      Mario: Kann ich Ihnen noch eine Frage beantworten?
      Sie: Das scheint sich erledigt zu haben. Vielen dank!


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    • Vielen Dank cleversman für den Beitrag. So ähnlich erging es mir auch mit dem Klarna Kundenservice. Wir streiten nach wie vor über die Zinsen. Lässt sich tatsächlich, das ist nach wie vor meine Frage, ein Verzug daraus ableiten, dass ein Zahlungsziel angegeben ist? Und ist es zulässlich, mit mir als Kunde einen Ratenzahlungsvertrag abzuschließen über einen monatlichen Betrag, auf den Klarna dann die angeblichen Zinsen umlegt, so dass sich die Rate erhöht?