Wie viel Geld braucht man um glücklich zu sein?

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    • Was wäre denn für DICH ein ausreichender Betrag, um sagen zu kölnnen: "Ja, ich bin zufrieden, ich habe alles, was ich brauche, und ich kann mir ein bisschen was leisten?"

      Also ich finde, bei 2000 € im Monat (pro Kopf) hat man eine gewissen Grundsicherung, kann sich eine schöne Wohnung oder ein Häuschen leisten, kann sich was gönnen und hat ausreichend zu Essen. Das macht zwar nicht grundglücklich (Liebe, Familie, Hobbies, Freizeit und so solls ja auch noch geben :love: ), aber sichert komfortanbel ab.

      Stimmt ihr zu? Oder seht ihr das ganz anders?
    • ich denke man ist nie zufrieden mit dem was man hat, sobald man 2.000 im Monat hat, steigert man seine Lebensqualität durch erhöhten Konsum etc. Dadurch öffnen sich neue Ansprüche usw. Man will letzendlich immer mehr. Finde wichtig sind mehr nicht materielle gegenstände die einen Glücklich machen, gute Freundschaften etc. Aber ein gewissen mindest Standard muss schon da sein, da hast du recht.
    • Ich habe mal von einer Studie zur Glücksmaximierung durch Einkommen gelesen. Ich meine das Maximum lag bei 70.000 eur Arbeitnehmerbrutto. Ich finde das ist objektiv ein hohes Einkommen (Durchschnitt 33.000) aber bei meinem Arbeitgeber einem Konzern ist das nichts besonderes.

      Ich denke es hängt auch viel davon ab was man aus dem Elternhaus aus Jugendzeiten kennt und wie der aktuelle Freundeskreis lebt. Wenn alle kleine Leute sind fühlt sich der zweite geleistete Urlaub sicher enorm an. Ichgglaube dass da viel über Vergleich geht.
    • Kennt Ihr den Film "Hectors Reise auf der Suche nach Gück"?

      Ein wunderbarer Film über die Thematik "Wann ist man glücklich", ich war seit langem mal wieder sehr begeistert von einem Film. Eine der Thesen ist:

      Lektion Nr. 1: Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.

      Und ich glaube da ist einiges dran :-)
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Hallo Henning,

      ja, Vergleiche können unglücklich machen. Aber es kommt drauf an, wie man vergleicht. Wenn ich mein Gehalt mit den gleichaltriger Managern in meiner Firma vergleiche, müsste ich unglücklich sein, denn ich bin mit 32 nicht annähernd so weit gekommen karrieretechnisch wie viele meiner (höherrangigen) Kollegen. Aber ich vergleiche mein Einkommen und das meiner Familie eher mit Statistiken zur Einkommensverteilung. Da sehe ich, dass die meisten Leute in Deutschland weniger haben als ich (Stichwort Durchschnittseinkommen 33.000). Und meine Frau trägt einen gehörigen Batzen zum Haushaltseinkommen bei, so dass wir uns trotz meines moderaten Einkommens noch immer viel leisten können, wir sind halt ein starkes Team. Insofern, wenn man sich mit Bill Gates vergleicht, ist man immer eine arme Sau, aber wenn man sich mit dem Durchschnitt oder seinem Umfeld vergleicht, sieht es oft nicht so schlecht aus.
    • Solange man mit seinem Job zufrieden und glücklich ist, das Privatleben genießen kann ...dann ist doch alles in Ordnung, oder?

      Und das mit der Partnerin ist doch eine tolle Sache :) Ich habe auch das Glück eine tolle Partnerin zu haben, die Ihren Teil beiträgt ... jetzt nur noch zurück in die Heimat kommen (mit der beruflichen Tätigkeit) und ich wäre rundum zufrieden.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Je älter ich werde, um so mehr entwickele ich das Gefühl, dass es so viel gibt, was ich eigentlich
      nicht brauche. Und wenn ich dann überlege, dass so viele Menschen unter Stress, Burnout oder anderen
      Dingen leiden, denke ich mir, dass das alles nicht im Verhältnis steht zu dem, wofür das Geld oft
      ausgegeben wird.

      Ich glaube jedenfalls nicht, dass man das an einer bestimmten Zahl festmachen kann. Allerdings gab es mal eine Studie, aus der hervorging, dass ab einem Jahreseinkommen von rund 60.000 / 70.000 EUR die Zufriedenheit mit steigendem Einkommen nicht mehr gleichermaßen steigt.

      Für mich auch nachvollziehbar. Denn wenn man in diesem Betrag verdient, kann man sich (sofern die Familie nicht zuuu groß ist) schon einiges leisten. Mit steigendem Einkommen ist ja häufig dann auch mehr Verantwortung, die Bereitschaft zu Überstunden, eventuell mehr Stress und weniger Zeit für die Familie da. Zum Genießen benötigt man ja auch eine gewisse Zeit im Leben. Und immer mehr Geld geht auch häufig mit immer weniger Zeit einher.

      Außerdem hängt es natürlich auch noch davon ab, wo man wohnt. In München benötigt man sicher einen anderen Betrag als in einem Dorf irgendwo auf dem Land.


      Meine persönliche finanzielle "Zufriedenheitsformel" heißt:

      Alles, was ich zum Leben brauche (in anständiger Qualität) + ausreichend für Vorsorge + ein bisschen mehr (für Freizeitgestaltung und um sich selbst fortentwickeln zu können, Denn wenn man seinen Interessen nicht nachgehen kann, geht die Seele leer aus. Genuss gehört natürlich auch zum Leben. Aber dafür brauche ich keine Millionen.

      Man muss überhaupt in der Lage sein, das Leben genießen zu können, sich über etwas wirklich freuen zu können, sonst ändern ein paar Tausender mehr im Monat auch nichts. Geld hebt vor allem dann die Laune, wenn es vorher zu knapp war.