Hausverwalter schließt Rahmenvertrag mit Gaslieferant in unbekannter Höhe zu Lasten der Hausbewohner ab

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hausverwalter schließt Rahmenvertrag mit Gaslieferant in unbekannter Höhe zu Lasten der Hausbewohner ab

      Hausverwaltungen schließen Rahmenverträge mit Gasanbietern ab.
      In diesen Verträgen ist u.a. festgelegt, dass im Gaspreis eine Servicepauschale zugunsten des Hausverwalters und des Gaslieferanten enthalten ist. Der Service besteht aus "Abrechnungsunterstützung" seitens der Gasfirma für den Hausverwalter.

      Kurios dabei ist: Zahlen muss das der Gasverbraucher über den erhöhten Gaspreis (Festpreis für 12 Monate) in seiner Heizungsabrechnung, denn er zahlt nicht nur das Gas, sondern auch den extra Abrechnungs-Service für die Hausverwaltung, ohne dass die Verbraucher (Bewohner) das wissen, oder es in der Jahresabrechnung nachvollziehen können.

      Das Geschäftsmodell ist so alt nicht, aber pfiffig, weil hier zusätzlich Geld zu Lasten der Mieter/Eigentümer verdient wird, was eigentlich von der Hausverwaltung als "Abrechnungsleistung" schon in der Jahresabrechnung auch kostenseitig enthalten ist.

      Rahmenverträge machen durchaus Sinn, wenn alle Parteien, also auch Mieter und Eigentümer einen Preisvorteil davon haben. Doch die Inhalte der Rahmenverträge sind unbekannt bei Verbrauchern, obwohl es diese betrifft.

      Bisher sieht es so aus, als wären nur die Hausverwalter und Gaslieferanten die Profiteure dieser Art von Verträgen. Die Verbraucher zahlen das brav über die Heizkostenabrechnung durch einen erhöhten Gaspreis. Vergleiche im Netz mit anderen Anbietern (z.B.über Verivox) zeigen einen Mehrpreis für dieses System von > 20%.

      Wer bitte hat welche Erfahrung mit diesem System? Gibt es ein Beispiel im Netz für Rahmenverträge dieser Art? Nach meiner Erfahrung sind diese "geheim".

      Besten Dank von Klara Fall :?: