BAV - Test Richtige Altersvorsorge - Artikel vom 26.08.2015

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    • BAV - Test Richtige Altersvorsorge - Artikel vom 26.08.2015

      Hallo Community,

      zu dem hier genannten Artikel hätte ich ein paar Fragen.
      Speziell zu folgendem Absatz:


      Finanztip schrieb:
      Sozialversicherungsbeiträge sparen Sie bei der bAV bis zu einem Beitrag von 242 Euro pro Monat. Dazu zählt aber auch der Arbeitgeber-Zuschuss, sodass Sie gegebenenfalls weniger einzahlen können. Es ist zwar möglich, noch mehr steuerfrei in eine betriebliche Altersvorsoge einzuzahlen. Davon raten wir gesetzlich Krankenversicherten aber ab.


      [/quote]
      Die 242 € ergeben sich meines Wissens nach aus 4% der Beitragsbemessungsgrenze (248€ für 2016).
      Könnte mir Jemand erläutern, warum von einem höheren Beitrag zu bAV abgeraten wird?
      Wenn mein Arbeitgeber meine bAV bezuschusst, z.B. durch die eingesparten Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungsbeiträge, sollte ich dann noch weniger einzahlen?

      Vielen Dank und beste Grüße
      Henk
    • Hallo Henk,

      auch wenn hier keine Antwort erfolgte und Du vielleicht schon woanders fündig geworden bist:
      meines Wissens nach sind die 4% der BBG das maximale, was in die bAV eingezahlt werden kann - vor allem deshalb, weil steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden kann. Entscheidend ist wohl der Gesamtbeitrag - unabhängig davon, ob es sich um einen Zuschuss deines AGs handelt oder um deinen eigenen Gehaltsverzicht.

      Es greift ja in der Auszahlung das System der nachgelagerten Besteuerung - bei der Einzahlung zahlst du faktisch nichts, bei Auszahlung schon. Es wäre also quatsch, mehr einzuzahlen und darauf dann Abgaben zu leisten - und im Alter noch einmal. Dann hast Du eine Doppelbesteuerung. Ich kenne auch keinen Anbieter, der mehr als die 4% der BBG einzahlen lässt - weil es eben steuerlicher Quatsch wäre.

      Genauso ist es bei Riester ja auch: mehr als 2.100€ (bzw. abzgl. der staatlichen Zulagen) macht auch hier eigentlich wenig Sinn, da nur bis zu der Grenze steuerlich interessant. Dann lieber in Aktien, ETFs oder andere Anlageprodukte stecken, die auch vor der Rente ordentliche und nachhaltige Erträge abwerfen. Oder einfach mal einen Urlaub gönnen ;)

      Viele Grüße
      Haui