Vollzeit und fast kein Geld aufgrund Unterhalt

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    • Vollzeit und fast kein Geld aufgrund Unterhalt

      Hallo Community.

      Ich habe ein Problem, und zwar habe ich aufgrund der Erhöhung des Kindergeldes wieder ein schreiben bekommen wo ich wieder 10€ mehr monatlich zahlen muss.

      Mein Sohn ist 10 und habe weder zu meinem Sohn noch zur Mutter seit Geburt einenen Kontakt und bekomme auch übers Jugendamt nichts raus.

      Habe bis jetzt immer pünktlich alles bezahlt seit Anfang an, nur so langsam ist es echt problematisch bei mir.

      Habe mir mit meiner letzten Freundin eine Eigentumswohnung geholt komplett auf mich finanziert von 95.000€ die ich monatlich mit 430€ abzahle da es günstiger ist wie eine Mietwohnung bei uns. Durch die Trennung vor 5 Jahren habe ich alleine dort gewohnt und seit 2 jahren mit meiner neuen Partnerin. Allerdings ist diese in einer Ausbildung wo sie nur ein paar euro Bafög bekommt.

      Ich habe damals bei der finanzierung noch einen zusätzlichen Kredit aufgenommen für küche, möbel, Auto u.s.w der mich knapp 400 im monat kostet die nächsten 5 jahre.

      Ich verdiene netto 1650€ und habe am Schluss bis Wohnung, Kredit u.s.w alles bezahlt ist gerade mal 180€ über die ich zum leben habe für essen u.s.w
      Mein Dispo ist die letzten 3 jahre jetzt auch schon auf fast 4000 minus gerutcht und bald ausgeschöpft.
      Ich habe keinerlei Möglichkeit mir etwas an die seite zu legen für unerwartete Ausgaben.
      Mein gutes Auto war auch Schrott, so das ich im Moment eins für 900€ fahre was auch jederzeit den Geist aufgeben kann.

      Derzeit soll ich jetzt 317€ im monat bezahlen. Ich weiß im moment nicht was ich machen soll? Evtl mit dem jugendamt reden? Wohnung verkaufen macht kein sinn, da es Anfangs nur zinsen sind die man abzahlt und man die wohnung durch die Vorfälligkeit für gut 10.000 mehr verkaufen müsste was keiner kauft und anders geht man wiederumm mit neuen zusätzlichen Schulden raus und in miete könnte man mit glück auch nur evtl etwas 50€ günstiger finden?

      Hat jemand einen Rat?
    • Wieder mal ein leider schlechtes Beispiel, wie jemand, der es sich eigentlich gar nicht leisten kann, durch einen ETW-Kauf in eine finanziell hoffnungslose Situation gebracht wurde. Was für ein Wahnsinn!

      Ihr Problem liegt nicht an Ihrer Unterhaltsverpflichtung für Ihren Jungen!
      Sie hätten sie mit Ihrem Einkommen und Ihren Verpflichtungen niemals derart verschulden dürfen.

      Verkaufen Sie die Wohnung so schnell wie möglich und akzeptieren Sie den Verlust als Lehrgeld.
      Ihre finanzielle Lage wird durch weiteres Zuwarten nicht besser.

      Eventuell wäre in Ihrem Fall eine Privatinsolvenz zu prüfen.
      Der Pfändungsfreibetrag, der Ihnen verbleibt, ist deutlich höher, als das, was Ihnen jetzt zum Leben übrig bleibt.