ETF Portfolio erweitern.

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    • ETF Portfolio erweitern.

      Hallo liebe Community,

      ich bin 27 Jahre alt und mache zur Zeit ein Studium zum Techniker...
      Ich bespare momentan 130€/M in MSCI World (100€)und MSCI Emerging Markets(30€).
      Nun kann ich ab April 200€ zur Seite legen und hatte die Idee noch in die EU oder in den Dax zu sparen und/oder in physisches Gold.

      Ich würde gerne dazu eure Meinung haben da ich noch ein ziemlicher Anfänger in sachen Anlagen bin.

      ich wünsch euch noch ein sonnigen Tag :)
    • Hallo @rico41,
      Willkommen im Forum!

      Mit dem Kauf von MSCI World und EM machst du eigentlich alles richtig. Durch Kauf von EU und DAX veränderst du die Streuung und Gewichtung deiner Anlage. Kannst du einschätzen, ob du dadurch einen Vorteil erlangst? Wenn nein, würde ich es lassen. Du streust über >1000 Firmen, das reicht. Wenn ja: Klar warum nicht!
      Von physischem Gold würde ich die Finger lassen. Der Goldpreis hat in den letzten Jahren stark geschwankt. Während die Top Firmen dieser Welt mit großer Wahrscheinlichkeit an Börsenwert gewinnen über die Zeit, ist das bei Rohstoffen völlig unklar. Aber auch hier: Wenn du Spaß hast dir einen echten Goldbarren ins Regal zu stellen, mach das!

      Ich selbst lege den Hauptfokus auf MSCI World und versuche eher durch ein Hochhalten der Sparrate mein Vermögen zu steigern als durch eine laienhaft-geschickte Auswahl von Fonds.

      Viele Grüße
    • Meiner Ansicht nach kann die Hinzunahme von Europa Sinn machen, weil diese Region in Deinem Portfolio etwas unterrepräsentiert ist. Für besonders wichtig halte ich das aber nicht.
      Ich würde das nur machen, wenn die einzelnen Positionen schon eine ansehnliche Größe erreicht haben oder absehbar ist, dass das in Zukunft so ist. Bislang sieht mir das bei den Sparraten etwas zu kleinteilig aus.

      Wenn man es denn macht, würde ich den Dax nicht nehmen. Das sind nur 30 Werte, und es entsteht im Gesamtdepot eine absurde Übergewichtung von Deutschland. EU gibt es meines Wissens nach nicht. Entweder Eurozone oder Europa. Die Eurozone wäre auch nicht meine Wahl, weil dann Länder wie Groß-Britannien, Schweiz und Norwegen fehlen.

      Gold ist entweder eine Preisspekulation oder man sieht es als Sicherheit. Das würde ich nur machen, wenn mein Depot eine solche Größe hätte, dass mir Rendite nicht mehr so wichtig ist, sondern es hauptsächlich um Absicherung geht.
    • Hallo @rico41
      Auch von mir ein Willkommen hier im Forum.
      Fehler die ich in der Vergangenheit gemacht habe, mußt Du nicht auch machen. Darum auch von mir einige Hinweise.
      EM habe ich in schlechter Erinnerung. Von 2010 bis 2015 haben EM 20% Verlußt gemacht.
      Gold hatte ich auch schon mal gekauft. 5% Kosten beim Kauf, und nochmal 5% Kosten beim Verkauf. Gold glänzt zwar, bringt aber keine Zinsen. Also lieber nicht kaufen.
      ETF MSCI-Wold ist ok. Ich habe noch ETF MSCI-USA, und MSCI-Nasdaq-100. Diese habe ich nur, weil ich mein Depot täglich kontrollieren kann. Mir ist klar, das ist viel USA. Ansonsten habe ich noch aus der Zeit vor ETF aktiv gemanagte Fonds Europa und Deutschland. Dadurch hält sich mein USA-Anteil in Grenzen.
      Mein Sicherheitsanteil bei der Geldanlage ist Festgeld, was bei mir noch 2 Jahre mit 4.5% rentiert. Gibt es in 2 Jahren nicht wenigstens 3% bei neuen Festgeld, geht das Geld vorübergehend ins Depot.
      Nun mußt Du selber sehen was Du machst. Bei Fragen nicht hinter den Berg halten.
      Gruß

      Altsachse
    • Hallo vielen dank für das nette Willkommen und der Teilnahme an meiner frage

      Ich bin zur Zeit etwas verunsichert wegen Herrn Trump das meiste ist halt in die USA gewichtet und man sieht halt sofort wenn da was schief läuft. Darum dachte ich wäre ein wenig mehr EU bzw Deutschland sinnvoller um die Sache etwas zu entschärfen:)

      Gold vergesse ich dann mal ganz schnell, wenn ich da mehr Arbeit als vergnügen dran habe.

      Ich Investiere noch monatlich 25€ in P2P-Kredite,das hatte ich vergessen bei meinem ersten Post mit rein zuschreiben. Soll ich das weiter machen oder lieber die 25€ ins Portfolio investieren?

      Ich versuche meine Spar raten auch zu erhöhen mein Ziel ist es nachdem Studium monatlich 1000€ zu investieren nach Möglichkeit auch gern mehr. Dann lass ich erstmal die beiden ETFs und Investiere dann die 200€ mit einer 70/30 Wichtung?


      gruß rico :)
    • Hallo @rico41,
      P2P-Kredite würde ich persönlich nicht machen, da mir dabei das Ausfallrisiko zu hoch erscheint.
      Trump hin oder her, solange die amerikanische Wirtschaft gut läuft, bin ich dabei. Auch Deutschland sehe ich noch positiv. Mein DWS-Deutschland liegt noch oberhalb des MSCI-World.
      Ich vermeide Aktionismus. Ich sage mir immer "Ruhe bewahren".
      Eins noch mit auf den Weg, Du mußt selbst das richtig Verhältnis von Sparen und Konsum finden. Es ist aber gut, wenn man nach dem Studium des Sparen etwas aktiviert. Denn da fällt es leichter den Konsum noch einige Zeit auf Studentenniveau zu halten.
      Gruß

      Altsachse
    • Hallo @Altsachse,
      bei Mintos gibt es eine Rückkaufgarantie, also wenn jemand nicht zahlt bekomme ich mein Geld wieder.

      Die frage ist lohnt sich etwas in Deutschland zu investieren oder soll ich entspannt nur den MSCi-world und EM besparen.

      Ich spare eigentlich relativ gut, mein einziger Konsum sind Bücher und 2 mal im Monat gehe ich zum Chinesen und plünder das All u Can eat Buffet für 10,50€ :D
      Ich habe mir mal eine Excel Tabelle gemacht mit der ich mich quasi Arm spare wenn man das so nennen kann.
      Da ich die letzen Monate nur 500€/M zur Verfügung hatte sah das dann so aus, das ich alle Fix kosten abgezogen habe und prozentual auf div.Tagesgeld Konten spare.
      z.B. für Anschaffung,Urlaub,Bildung, KFZ(Steuern,Versicherung) übrig blieben mir noch 72€ die dann in Sprit für mein Auto geflossen sind.

      Gruß rico :)
    • Hallo bin seit einer Weile stiller Mitleser im Forum und habe eine kleine Verständnis Frage zu folgendem ETF
      db x-trackers MSCI Nordic Index UCITS ETF (IE00B9MRHC27)


      dieser basiert auf dem MSCI Nordic Total Return Net Index (daher alle Ausschüttungen werden bezogen auf den Index WIEDER ANGELEGT)

      der etf ist aber ein AUSSCHÜTTENDER ETF (+physisch). Wie kann das sein ? Mit meiner Amateurlogik macht das irgendwie keinen Sinn?



      *habe meine Frage mal zu diesem Beitrag dazu geschrieben, da ein extra Eintrag vllt etwas übertrieben wäre, bin gespannt wie sehr ich auf dem Schlauch stehe mit meiner Frage

      Gruß

      Meiermüller
    • Ich glaube die Frage war anders gemeint bzw. der Knoten im Kopf ist woanders:

      Der Index ist ein Performance-Indes, d.h. es werden nicht nur die Kurswerte abgebildet, sondern zusätzlich die Dividenden wiederangelegt (das ist im übrigen beim DAX auch so). Im Gegensatz dazu würde ein Kursindex nur die Kurswerte abbilden.

      Was macht jetzt der ETF: Es schüttet - entgegen der Definition des Index - die Dividenden aus. Damit wird quasi aus dem Index ein Anteil entnommen. Damit entwickelt sich der Kurs des ETF schlechter als der Index. Würde man den ausgeschütteten Betrag wieder anlegen würde sich die gleiche Performance ergeben (unter Vernachlässigung der Transaktionskosten und Steuern).

      Es gibt einen thesaurierenden ETF von Amundi, den ich hier gegenübergestellt habe comdirect.de/inf/etfs/detail/c…se&fromDate=03.04.2014&e&

      Wenn man rechts zwischen Kurschart und Performancechart wechselt sieht man diesen Effekt.

      Am fernen Ende ist es analog des Posts von @chris2702 für die Permance weitgehend egal. Im Moment stehen häufig steuerorientierte Überlegungen für die Wahl im Raum, das wird sich ab 2018 ja relativieren. Hier gibt es im Moment nur die Wahl physich ausschüttend und swap-basier thesaurierend, ich würde mal unterstellen dass physich thesaurierend gesucht ist.
    • aus dem Handelsblatt Morningbriefing von heute:
      Wie Fonds versagen



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      Fondsmanager erscheinen gern als kompetente Geldvermehrer. In der Wirklichkeit liefern sie viel weniger Ertrag ab, als an den Märkten erzielbar wäre und die Kunden es erwarten. Verschiedene Studien belegen die negative Bilanz. S&P Dow Jones Indices beispielsweise wertete die Aktienfonds in Europa aus. Über die vergangenen zwölf Monate lagen die Renditen der meisten Produkte unter den entsprechenden Indexerträgen für den jeweiligen Markt. In der Zehnjahresbilanz sind in der Regel mehr als drei Viertel der Fondsmanager gescheitert.

      Das schlechte Abschneiden der aktiven Manager, die mit einer gezielten Aktienauswahl ihre Markt-Messlatte schlagen wollen, hat auch mit Kosten zu tun. Die Fondshäuser müssen beispielsweise Analysten bezahlen. Dazu kommen Kosten für den Vertrieb. Das schlägt sich in Jahresgebühren von häufig bis zu zwei Prozent nieder.

      Diese Kosten hat ein Index nicht. Deshalb geht der Fondsmanager jedes Jahr im Wettbewerb mit dem Index mit diesem Kostennachteil ins Rennen. Das ist umgekehrt ein Vorteil für Indexprodukte mit sehr viel geringeren Gebühren. Börsengehandelte Fonds auf einen Index wie den Euro Stoxx 50 für die größten europäischen Aktien verlangen nur um die 0,1 Prozent Jahresgebühr. Die ETF-Suche auf Handelsblatt Online gibt einen Überblick.

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      und der etf Finder (gibts natürlich auch bei den Banken,aber der vom HB ist ziemlich gut:-)

      finanzen.handelsblatt.com/etf-suche?mbnl=03042017