vielleicht das beste seit Willy Brandt

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    • vielleicht das beste seit Willy Brandt

      Hallo,

      ich verfolge leidenschaftlich gern die ganzen Wahlversprechen sämtlicher Parteien.
      Spannend wurde es kurzzeitig mit dem aufstrebenden "Schulzeffekt". Im Nachhinein konnte sich dieser Trend nicht wirklich halten.
      Nun wirbt die SPD momentan mit einem reformierendem Wahlprogramm und mehr Gerechtigkeit.
      Zum Nachlesen:
      zeit.de/politik/deutschland/20…ndestwagswahl-vorstellung

      Zum Klassiker, den Steuern kam bisher aber noch nichts.

      Generell frage ich mich nach welchen Gesichtspunkten so ein Programm aufgestellt wird. Immerhin ist es bewiesen dass kaum ein Wähler es ließt.
    • Nach welchen Gesichtspunkten so etwas aufgestellt wird, weiß ich nicht.
      Aber die Parteimitglieder müssen im Wahlkampf ja schon wissen, welche Positionen sie vertreten sollen. Sonst erzählt jeder in der Fußgängerzone das, was er für richtig hält.
      Als Wähler muss man es m.E. nicht lesen, denn man wird auch bei mäßigem Medienkonsum nicht verhindern können, dass man es zur Kenntnis nimmt.
    • Ja, das ist natürlich gängige Praxis im Wahlkampf. Kann ich auch nichts gegen sagen, wenn ich Politiker wäre, würde ich es wahrscheinlich genauso machen. Sich möglichst wenig angreifbar machen.
      Ein guter Artikel, danke dir dafür. Im Gegenzug hab ich einen, der dich vielleicht interessiert, der sich mit der Steuerfrage beschäftigt: steuerberaterscout.de/Magazin-…hematik-im-Wahlkampf-1234

      Prinzipiell sagen die folgendes:

      SPD - stärkere Belastung von besser Verdienenden

      CDU/CSU - Steuersenkungen werden laut offiziellen Verlautbarungen ebenfalls ausgeschlossen, Steuersenkungen in Erwägung gezogen

      FDP - Senkung

      Linke - Spitzensteuersatz von 53 Prozent auf alle Einkommen, welche die Grenze der 70.000 € pro Jahr übersteigen

      AFD - Einführung eines Stufensystems bei der Einkommenssteuer

      Die schießen mal wieder den Vogel ab, die AFD... ich will auch, dass Pink ab heute nur noch Ratzifutzu genannt wird, aber Eigelb bleibt Eigelb.

      Wird wirklich spannend. Aber eigentlich ahne ich, dass alles beim Alten bleibt und es dieselben Versprechen wie immer sind. Also keine.
    • So am Rande: Bei der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es den Wahl-o-Maten, bei dem man anhand eines Fragenkatalogs die eigene Haltung mit den Programmen der Parteien vergleichen kann.

      Für die Bundestagswahl kommt er erst zwei bis vier Wochen vor der Wahl. Man kann ja mit der Landtagswahl NRW oder Schleswig-Holstein testen. Das Ergebnis war für mich überraschend.

      bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/