Bonuszinsen werden verweigert durch die Debeka

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    • Bonuszinsen werden verweigert durch die Debeka

      Die Debeka verweigert die Auszahlung des Bonuszinses von 1,5 % mit der Begründung, dass der Bausparvertrag voll angespart wurde.
      • Vertragsbeginn 2005
      • Abschlussgebühr 500,- €
      • Auszahlung der voll angesparten Summe inklusive 3% Zinsen April 2017
      • Laut Vertrag hatte ich die Möglichkeit mich bis zuletzt für den Bonuszins zu entscheiden und gegen ein Darlehen
      • Der Bonuszins würde gezahlt, wenn man auf ein Bauspardarlehen verzichtet hatte und den Vertrag auflöste
      Das Wesen des Bausparvertrages bestand darin, dass man zunächst - bis zur Zuteilung - zu einem geringeren Zins sparte, um dadurch in den Genuss eines günstigen Darlehens zu gelangen.

      Wenn man auf das Darlehen verzichtet hatte, erhielt man den Bonuszins bei Auszahlung des Guthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn.
      Dadurch hatte man wieder den üblichen Zins für langfristige Sparverträge erreicht, die damals (2005) üblich waren.

      Jetzt schreibt die Debeka: In früheren Bausparverträgen hätte man mir bei voll angesparten Bausparverträgen den Bonuszins aus Kulanzgründen gezahlt...

      Schlimmer gehts nimmer!

      Meine Frage: Ist die Nichtauszahlung des Bonuszinses Betrug oder nicht?

      Viele Grüße
      Babette
    • Babette schrieb:

      Die Debeka verweigert die Auszahlung des Bonuszinses von 1,5 % mit der Begründung, dass der Bausparvertrag voll angespart wurde.
      • Vertragsbeginn 2005
      • Abschlussgebühr 500,- €
      • Auszahlung der voll angesparten Summe inklusive 3% Zinsen April 2017
      • Laut Vertrag hatte ich die Möglichkeit mich bis zuletzt für den Bonuszins zu entscheiden und gegen ein Darlehen
      • Der Bonuszins würde gezahlt, wenn man auf ein Bauspardarlehen verzichtet hatte und den Vertrag auflöste
      Das Wesen des Bausparvertrages bestand darin, dass man zunächst - bis zur Zuteilung - zu einem geringeren Zins sparte, um dadurch in den Genuss eines günstigen Darlehens zu gelangen.

      Wenn man auf das Darlehen verzichtet hatte, erhielt man den Bonuszins bei Auszahlung des Guthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn.
      Dadurch hatte man wieder den üblichen Zins für langfristige Sparverträge erreicht, die damals (2005) üblich waren.

      Jetzt schreibt die Debeka: In früheren Bausparverträgen hätte man mir bei voll angesparten Bausparverträgen den Bonuszins aus Kulanzgründen gezahlt...

      Schlimmer gehts nimmer!

      Meine Frage: Ist die Nichtauszahlung des Bonuszinses Betrug oder nicht?

      Viele Grüße
      Babette
      Hallo Babette,

      "schlimmer gehts nimmer" würde ich nicht unterschreiben!
      M. E. hat alles seine Richtigkeit. Du hattest einen Bausparvertrag über eine Summe von 50.000 Euro abgeschlossen, der bei Darlehensverzicht eine rückwirkende Verzinsung von bis zu plus 1,5 % vorsah. Voraussetzung für den Bonuszins ist also, dass ein Darlehensanspruch noch vorhanden ist - dieser muß wohl noch mind. 1.000 Euro betragen.
      Laut Deinen Angaben war Dein Vertrag inkl. der Zinsen für das laufende Jahr zum Zeitpunkt der Auflösung voll bespart; damit bestand eben kein Darlehensanspruch (von mind. 1.000 Euro) - und damit kein Anspruch auf den Bonuszins - mehr!
      Dass die Bausparkasse ggf. früher trotzdem aus Kulanzgründen bei voll besparten Verträgen zusätzliche Bonuszinszinsen zahlte und jetzt eben nicht mehr, hat doch keine Relevanz und ist m. E. aufgrund der schon langjährigen Nullzinsphase nachvollziehbar.

      Also: Kein Betrug!

      Alles Gute

      Johnny
    • Da gibt es aber noch viele Fragen:

      Woher stammt der Betrag von 1.000 €?

      Steht das so in den AGB?

      Genügt nicht auch 1 € Darlehensanspruch?

      Warum muss der Verzicht (schriftlich?) ausgesprochen werden?
      Genügt nicht auch ein stillschweigender (konkludenter) Verzicht?
      Und ist nicht auch ein bei (rechtmäßiger oder auch nicht) Kündigung erzwungener Verzicht ein Verzicht?

      Die Meinung von Fachleuten (z.B. auch von Verbraucherverbänden) geht dahin, dass der Bonus auch bei Vollbesparung gezahlt werden muss, wie er Jahrzehnte lang anstandslos gezahlt wurde.

      Es kann ja nicht sein, dass tausende von angesparten Bonuszinsen in der Silvesternacht plötzlich weg sind und sich die Baussparkassen über Gebühr ungerechtfertigt bereichern, bloß weil in eben dieser Nacht dem Bausparkonto ein paar hundert Euro Basiszinsen gutgeschrieben wurden.

      berghaus 07.08.17