"Wie spare ich richtig"

    • "Wie spare ich richtig"

      Interessante Frage die der Finanztip-Experte (siehe Thread Finanztip in den Medien) beantwortet hat.

      Was meint Ihr denn?
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Hat er die Frage denn beantwortet ?

      "Man" kann einfach nicht pauschal und für jeden gleich Tipps zum Sparen geben.

      Es kommt auf die jeweilige persönliche, finanzielle und familiäre Situation des "Betroffenen" an. Dazu müssen "ganzheitliche" Aspekte berücksichtigt werden (Gesundheit; Wünsche; Ziele etc.). Letztendlich spielt auch die Persönlichkeit eine Rolle. Kann jemand selbst "Kümmerer" sein ? oder benötigt er Hilfe? Welche Art der Hilfe benötigt er ggf. - reicht ein Banker ? um wieviel Geld geht's? Ist er Arzt oder Dachdecker? Und dann spielt die Steuer noch mit...........

      Aber wenn man die Realität auf den Punkt bringt, was könnte man dann noch sagen?
    • Interessante Fragestellungen, die letztendlich sehr weit greifen.

      Welche kleinen und schnellen Maßnahmen könnte man zum Ziel des Sparens ergreifen?
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Wir führen ein Haushaltsbuch und kategorisieren die Ausgaben in notwendig, Spass und Sonder. Ausserdem überweisen wir kurz nach Gehaltseingang einen Betrag x auf einTagesgeldkonto. Einerseits bilden wir am Monatsende die Summe aus Einnahmen und Ausgaben. Ist sie negativ analysiere ich was die Ursache ist. Ziel ist es bis zur nächsten Gehaltszahlung nicht ans Tagesgeld ggehen zu müssen. Das klappt nicht immer aber doch einige Monate im Jahr. Und der relativ knappe Kontostand lässt uns nie übermütig werden. Natürlich muss man quasi täglich einen Blick aufs Konto werfen denn Sollzinsen sind die bequemste Geldvernichtung die ich kenne.
    • Meinst Du vielleicht @Anixe ?

      Ja, das mit dem Server war echt hundsgemein... So ein Server kann immer mal ausfallen (habe ich bisher schon ein paar Mal erlebt) und passiert sogar den Besten. Aber man verläst sich halt auf die Technik udn muss dann sehen, wie sie ausfällt... *Kopf schüttel*

      Was ich weiß, ist, dass selbst unsere Techniker geflucht haben (und die sind echt gut in dem, was sie tun). Das kam völlig aus dem Blauen. Wenigstens konnten wir einen Großteil der Beiträge hier retten.
    • chris2702 schrieb:

      Hier fehlt ein guter Post von jemandem mit a... anik??? Ihre Erfahrungen wie man die Kosten nacheeiner Scheidung drastisch senken kann.... ich hatte diesen Post als lesenswert kommentiert im Anschluss. ... blöd wenn ihr Eure Server nicht im Griff habt.


      Willst Dich scheiden lassen? ..

      Nein, im Ernst .... Technik ist halt Technik und es passieren immer Dinge die sich nicht vorhersehen lassen, auch in der eigenen privaten Lebensplanung (kann da aktuell ein Lied davon singen).

      Aber vielleicht kann @Anixe ihn ja nochmal zusammenfassen.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Sparen in Krisenzeiten ist sicherlich auch ein wichtiges Thema.

      Hierzu sollte jeder seine Kostenstruktur kennen und aus meiner Sicht in zwei Kategorien trennen.
      1. Fixe Kosten
      2. Variable Kosten
      ​Letztendlich kann nur an den variablen Kosten "gedreht" werden. Somit würde ich wie folgt vorgehen:
      • Schritt 1: Erstellung eines Haushaltsbuches
      • Schritt 2: Trennung der Kosten in fixe und variable Kosten
      • Schritt 3: Analyse der variablen Kosten und mögliche Einsparpotenziale sichten
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • @Henning : Kommt wohl auch drauf an, was du als fixe Kosten und damit unantastbar definierst. Ich denke, letztlich kann man mittelfristig viel an der Kostenschraube drehen. Den Zweitwagen verkaufen ist da vielleicht noch das einfachste. Vom Mittelklassewagen auf einen Kleinwagen umsteigen fällt schwerer. Das 140qm Haus ist nach der Scheidung und Wegzug der Kinder auch nicht mehr angemessen. Den Riestersparplan kann man temporär stilllegen. Versicherungen sollten sowieso alle paar Jahre verglichen werden, usw. usw. Je länger ich nachdenke, so richtig FIX sind bei mir nur Steuern und Sozialabgaben, denn an denen komme ich nicht vorbei. Der Rest ist Semi-Fix.
    • Hallo Chris,

      verändern lässt sich fast alles ....

      Absicherung:

      Berufsunfähigkeit --> nur in extremen Fällen zu ändern
      Todesfall bei vorhandenen Hinterbliebenen --> nur zuletzt ändern
      Pflege --> im Fall der Fälle schnell zu ändern

      Miete ... wenn schon günstig gewohnt wird, kaum zu ändern.
      Kreditumschuldung .... schwer machbar bei laufenden Baufinanzierungen, letztendlich nur wenn schon die Richtung Inolvenz eingeschlagen ist
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Ich geb Dir Recht .... in diesem Fall gibt es kein Richtig oder Falsch und "viele Wege führen nach Rom".

      Vielleicht können wir uns drauf einigen, das wenn jeder für sich seine Kosten in
      • fixe
      • variable
      ​Kosten aufschlüsseln kann und somit weiß wofür er sein "hart verdientes" Geld ausgibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch schon viel größer ohne Kreditfinanzierung o.ä. auszukommen, oder?
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Huhu,

      hab jetzt erst gesehen, dass ich "gesucht" wurde.
      Ja, mir gings darum, dass Sparen nicht gleich Sparen ist. Man kann natürlich fixe und variable Kosten senken.
      Ich sagte neulich, dass es damit anfängt, Kreditkarte abzuschaffen und nix mit EC zu zahlen, sondern alles bar. Weiterhin hab ich damals alle Veträge geprüft/ prüfen lassen und minimiert (Strom, Telefon, KFZ, andere Versicherungen usw.) Und ich hab "Päckchen" gepackt...und bin nur noch mit Zettel einkaufen gegangen. Außerdem hab ich zu einem Vollzeitjob noch ´nen Nebenjob gehabt. Den betreibe ich heute noch manchmal aus Laune heraus.

      So hatte ich immer im Überblick, was ich habe und was nicht. Finanziell konnte ich mich somit erholen und lebe trotzdem in vielerlei Hinsicht noch immer danach.

      Aber von Umschuldungen hab ich die Nase voll! Das ist die Schleife, die ständig routiert und manch einen in die Insolvenz führt! Hätte ich nicht ein stetig gutes Einkommen und viel Eigendisziplin, hätte ich mir nach der Trennung ´nen Strick nehmen können! (Hätte, hätte, Fahradkette...) So gehts ja leider vielen.
      Nee, im Ernst, mit vielen Umschuldungen schläft man i-wann nicht mehr gut. Vor allem lässt die finanzielle Flexibilität echt zu wünschen übrig. Es macht keinen Spaß, immer nur verzichten zu müssen.
    • Muss noch was ergänzen.
      Nicht nur in Krisenzeiten ist sparen wichtig. "Krise" kann immer eintreten, egal, wie gemein das Leben manchmal ist. Finanzielle Spielräume lassen sich nun mal nur durch "Optimierung" schaffen, sei denn, ich befinde mich auf der Liste der Reichen ;)
      Ich finds nach wie vor nicht schlimm, im Discounter die meisten Lebensmittel zu kaufen. Es ist für mich eine gewisse Art von Dummheit, für ein gleichwertiges Produkt zum Teil ein Drittel bis zu 100% mehr zu bezahlen. Seit Jahre beweisen uns alle möglichen Tests, dass die No-name-Produkte nicht minderwertig sind. Im Gegenteil, Bio und Markenprodukte sind ja jetzt wieder häufiger in den Negativ-Schlagzeilen...
      Ich möchte nur sagen, dass diejenigen der sog. "Mittelschicht" auf hohem Niveau jammern, wenn sie meinen, mit ihrer Kohle nicht leben zu können. Das geht sehr wohl.
    • @Anixe

      Du sprichst ein immens wichtiges Thema an: Finanzmanagement in Krisenzeiten. Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass der Geldmangel da manchmal weniger das Problem ist als die Sorge um denselbigen.

      Magst Du dazu vielleicht einen Thread aufmachen? Ich finde das ein super-spannendes Thema, das sicherlich mehr als den ein oder anderen bewegt.