Festgeld

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Sehr geehrte Damen und Herren,

      in Ihrer Rubrik Festgeld empfehlen sie sowohl die Credit Agricole Consumer Finance als auch die Creditplus Bank. Hierbei ist die CACF Teil der Credit Agricole und die Creditplus Bank Tochter der Credit Agricole.

      Frage: wie verhaelt es sich mit der Einlagensicherung? Gilt sie fuer jedes "Teil"-Institut einzeln (also insgesamt 2 x 100K€) oder schlussendlich lediglich doch nur fuer die Muttergesellschaft (= 100€ insgesamt).

      Herzlichen Dank im Voraus.

      Mit freundlichen Gruessen.
    • Die ganzen Einlagensicherungsfonds helfen halt bei einem Crash des Bankensystems nicht weiter; die großen Deutschen Banken sichern theoretisch jedes Kundenkonto mit einem Milliardenbetrag ab. Für mich ist das Augenwischerei.

      Willst du mit deiner Einlage über die französische Bank Wirtschaftswachstum in Frankreich ankurbeln?
      Oder sollen sich dir unbekannte Staaten mit deiner Einlage über die nächste Rückzahlungsforderung retten?

      Das gute alte Kopfkissen ist nicht nur ein gutes Ruhekissen, es eignet sich auch zum Ausstopfen mit Banknoten.
      Du scheinst wohl über ein weiches Kopfkissen zu verfügen, die letzte Wirtschaftskrise scheint an dir spurlos vorübergegangen zu sein.
    • @ alle Leser

      In der Rubrik Festgeld empfiehlt Finanztip die Bank Pbb als gute Anlagemöglichkeit, darüber möchte ich diskutieren, immerhin erinnere ich mich sehr gut an die Bank mit dem "Pf" im Namen .Die Pbb ist m.W. der einzige "gute" Teil der HRE und muss von der Soffin bis Ende 2015 privatisiert werden:

      vgl. bundesfinanzministerium.de/Con…s.html#doc311712bodyText5.

      Bislang hat die Pbb mit privaten Kunden keine Geschäfte gemacht (eine Pfandbriefbank halt), sondern eher mit dem Staat, dem sie verkürtzt gesagt jetzt gehört und ansonsten bloß mit Immobilienfuzzis. Im Privatsparerbereich haben die keine Erfahrung und deshalb auch keine Kompetenz, sind also blutige Anfänger. Woher kommt also die Empfehlung?

      @vonderheide et al: Die französichen Banken gehören dem Fonds de Garantie des Dépôts an (100.000 Euro pro Bank und Kunde). In Frankreich sind in den letzten 16 Jahren soviel ich weiss keine Sparer bei Pleiten der Banken leer ausgegangen. Die einzige mir bekannt Sparerkatastrophe war die der Crédit Martinais auf Martinique, wo allerding alle Sparer entschädigt wurden.

      Wie war das in Deutschland? Haben hier Sparer schon mal ihr Geld verloren? Welche Bank? Welche Anlager waren betroffen? Wurde entschädigt?
    • Hallo Ta_loco,

      die Bank gehörte bisher zu unseren Empfehlungen, da sie von den Ratingagenturen gut bewertet wurde und zur deutschen Einlagensicherung gehört. Wie Sie bereits festgestellt haben, der 'gute' Teil.

      Inzwischen haben die Ratingagenturen die Bank abgewertet,damit hat sie sich auch als Empfehlung beim Tagesgeld und Festgeld verabschiedet.

      Grüße,
      Josefine
    • Hallo Finanztip-Team,

      zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Arbeit. Ich bin vor einigen Wochen auf Eure Seite gestoßen und seitdem ein begeisterter Finanztip-Leser. Ihr macht sehr gute Arbeit, die positiven Einfluss auf meine Finanzplanungen hat/haben wird.

      Bzgl. der Empfehlungen für Festgeldanlagen würde mich interessieren, wieso die Opel-Bank nicht genannt wird. Hier gibt es aktuell auf 12 Monate Festgeld einen Zinssatz von 1,4%, identisch zur LeasePlan Bank. Bei weiteren Recherchen ist mir aufgefallen, dass die Opel-Bank in vielen gängigen Vergleichsportalen ebenfalls nicht genannt wird.

      Liegt das an der Aktualität des Zinssatzes, vermutlich ist dieser noch ganz "frisch"? Ansonsten sehe ich keine Nachteile für die Opel-Bank, da es sich um eine Bank mit Hauptsitz in Deutschland handelt und somit zumindest 100000,-€ über die Einlagensicherung abgedeckt wären. Oder gibt es andere Bedenken, die ich als Laie nicht entdecke?

      Vielen Dank und Grüße
      FintipLeser
    • FintipLeser schrieb:

      Hallo Finanztip-Team,

      zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Arbeit. Ich bin vor einigen Wochen auf Eure Seite gestoßen und seitdem ein begeisterter Finanztip-Leser. Ihr macht sehr gute Arbeit, die positiven Einfluss auf meine Finanzplanungen hat/haben wird.

      Bzgl. der Empfehlungen für Festgeldanlagen würde mich interessieren, wieso die Opel-Bank nicht genannt wird. Hier gibt es aktuell auf 12 Monate Festgeld einen Zinssatz von 1,4%, identisch zur LeasePlan Bank. Bei weiteren Recherchen ist mir aufgefallen, dass die Opel-Bank in vielen gängigen Vergleichsportalen ebenfalls nicht genannt wird.

      Liegt das an der Aktualität des Zinssatzes, vermutlich ist dieser noch ganz "frisch"? Ansonsten sehe ich keine Nachteile für die Opel-Bank, da es sich um eine Bank mit Hauptsitz in Deutschland handelt und somit zumindest 100000,-€ über die Einlagensicherung abgedeckt wären. Oder gibt es andere Bedenken, die ich als Laie nicht entdecke?

      Vielen Dank und Grüße
      FintipLeser



      Herzlich Willkommen hier im Forum :-),

      Über die Auswahl Kriterien von Finanztip.de kannst du hier nachlesen: finanztip.de/sichere-banken/

      Nach ersten Einschätzung meinerseits besitzt die Opel Bank kein S&P Rating sowie Moodys Rating und das Rating von Fitch ist bei BBB-(gerade NOCH investionswürdig)

      Finanztip.de nimmt ausschließlich Banken auf, die von allen Ratings Agenturen(S&P, Moodys sowie Fitch) bewertet werden.

      Grüße
    • Hallo Watchup,

      auch die Einlagensicherung spielt für unsere Bewertung eine Rolle, nur nicht die alleinige. Die bei uns empfohlenen Anlagen müssen über Einlagensicherungen geschützt sein, "deren" Länder mit AAA oder AA bewertet werden. Und das von allen drei Ratingagenturen.

      Und Ethnonym hat recht: Wir nennen die Bank nicht, da ihr Rating (oder das der Mutterfirma) nicht ausreiccht.

      Unser Bewertungssystem ist auf beide Aspekte ausgerichtet.

      Grüße,
      Josefine
    • Hallo,

      kurzer Erfahrungsbericht zur ICICI Bank:
      Ich versuche dort seit 2 Monaten ein Konto zu eröffnen. Unterlagen eingeschickt. Nach einem Monat nachgefragt, was denn nun ist (Antwort: Unterlagen werden bearbeitet). Nach einem weiteren Monat erneut unkommentiert die gleiche Begrüßungsemail wie nach Online-Kontoeröffnung erhalten mit der Bitte, den Antrag auszufüllen und PostIdent. Ich habe die Bank nun gebeten, meinen Antrag nicht mehr weiter zu "bearbeiten".

      Eine kleine Internetrecherche zeigt mir, dass dieser "Service" anscheinend Teil der Bank ist. Ich würde daher, trotz hier und da netten Konditionen, die Bank meiden. Ein Institut, das kein Interesse an Neukunden und Geld hat, sagt im Prinzip alles aus.
    • Hallo zusammen,

      ich bin auch immer wieder bei Finanztip unterwegs und beziehe den Newsletter. Gefällt mir echt gut, weiter so, Finanztip! :)

      Ich persönlich achte immer die Solidität sowohl der einzelnen Bank als auch der jeweiligen nationalen Einlagensicherung, die dahinter steht. Denn der beste Einlagensicherungsfonds bringt mir nichts, wenn bei einer nächsten Bankenkrise meine unterfinanzierte Bank die erste von mehreren gleichzeitig ist, die zusammenbrichen und damit den Fonds überfordern. Gleichzeitig bietet ein schwacher Einlagensicherungsfonds nur mäßig Vertrauen, insofern muss es also eine möglichst "stabile" Bank sein für mich persönlich.

      Ich bin übrigens vor einigen Tagen auf diese schöne Europakarte gestoßen, wie denn so die Einlagensicherungsfonds in den europäischen Ländern da stehen. Hat tatsächlich für die ein oder andere (positive und negative) Überraschung bei mir gesorgt bzgl. der Sicherheit und eigenen Auswahl von Banken bzw. Anlagesicherheiten im In- und Ausland: kritische-anleger.de/artikel/d…gensicherungen-in-europa/

      Was haltet ihr davon?

      Beste Grüße
    • Moin,

      es ist schwer zu prognostizieren, was im Ernstfall passiert. D.h. kann sich der Einlagensicherungsfonds refinanzieren oder springt doch der Staat bei. Eine echter Riskoschutz ist m.E. nur die Streuung über verschieden Banken, Laufzeiten und internationale Sicherungssysteme möglich. Allerdings würde ich die Systeme aus D, F, AT und NL bevorzugen.

      Kritische-Anleger nutze ich auch für meine tägliche Arbeit. Das Portal arbeitet ordentlich und listet alle Anbieter auf, nicht nur die, bei denen es Provisionen gibt. Die Karte ist gut recherchiert - allerdings ist die Schlußfolgerung schwierig. Denn demnach wäre das deutsche System sehr "überladen"...

      Viele Grüße,
      Stefan Adam
    • Hallo,

      ich möchte an dieser Stelle nochmal ein Update zur ICICI-Bank geben. Ich hatte ja dort über 2 Monate versucht, ein Konto zu eröffnen (siehe oben). Zuletzt hatte ich ihnen mitgeteilt, dass Sie meinen Antrag nicht mehr weiter bearbeiten sollen.

      Die Bank hat sich mittlerweile in einem Schreiben für die Umstände entschuldigt ("technischer Fehler") und mir bestätigt, dass der Antrag nicht mehr weiter bearbeitet wird. Vor ca. einem Monat wurde mir dann plötzlich mitgeteilt, dass das Konto nun eröffnet wurde und alle Unterlagen kamen per Post.

      Mit der ICICI-Bank wird es einem wirklich nicht langweilig...