Depot für Altersvorsorge

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    • Depot für Altersvorsorge

      Hallo,

      habe jetzt für meine Altersvorsorge ein Depot mit den entsprechenden Sparplänen. Das läuft jetzt alles.
      Wie regelt Ihr das ganze. Habt Ihr für die Altersvorsorge ein extra Depot, an das Ihr auch nicht ran geht?
      Möchte jetzt auch noch für was anderes sparen. Horizont der Anlage mind. 10 Jahre. ( ETFs )
      Benutzt Ihr das selbe Depot und macht einfach einen weiteren Kauf oder Sparplan, oder legt Ihr
      bewusst ein neues Depot an?

      Danke für Eure Anregungen!
    • Hallo Joe,

      ich spare monatlich einen festen Betrag ins Tagesgeld und einen festen Betrag ins Depot. Das Tagesgeld handhabe ich völlig flexibel, es gibt nun mal Monate mit höheren Ausgaben. Langfristig muss aber das Guthaben im Tagesgeld ausreichend für den nächsten Autokauf sein. Insofern muss da langfristig ein steigendes Guthaben sichtbar werden. Aber oft genug überweise ich am Monatsersten die Rate und überweise sie am Monatszweiten schon wieder zurück, weil klar ist dass zB der Urlaub bezahlt werden muss und das aus den Monatsüberschüssen nicht bestritten werden kann.

      Das Depot hat einen vollständig langfristigen Charakter. In 15 Jahren wird mein ältester Sohn studieren, in 3x Jahren gehe ich in Rente. Dazu dient das Depot. Ich habe kein Mittelfristdepot und ein separates Langfristdepot. Dafür würde ich aber auch das Tagesgeld selbst bei hohen fünfstelligen Beträge weiter besparen.

      Letztlich kommt es aber am ehesten darauf an, mit welchem System du erfolgreich bist. Wenn du Sorge hast, Anlagen aufzulösen und dies hinterher zu bereuen und dieses Risiko wird reduziert wenn du zwei Depots hast, spricht nichts dagegen ein zweites zu eröffnen. Das Depot hat normalerweise keine Kosten, wenn du ETFs besparst und die keine Kaufkosten haben, entstehen auch keine Zusatzkosten. Insofern musst du vielleicht am ehesten einschätzen, ob es dir einen psychologischen Vorteil verschafft. Bei mir ist es egal.
    • Ich spare seit 2014. Bislang habe ich nichts verkauft. Du bist offenbar noch in Ausbildung oder Studium. Da Aktieninvestitionen nur mit 10 Jahreshorizont getätigt werden sollten, würde ich dir dringend empfehlen, aul ein solides Polster in Form von Tagesgeldn zu achten. Gerade zwischen 18 und 35 gibt es immer wieder Bedarf an Liquidität. Dann aus Not ETFs zu verkaufen ist Glücksspiel.

      Das heißt nicht, dass ich dir von ETFs abrate, im Gegenteil. Dein voraussichtlich langer Horizont ist ein genialer Hebel. Aber ich würde von 10 zu sparenden Euro 1-3 in ETFs anlegen und nicht mehr als 5.
    • Ok, du hattest geschrieben "für die Rente, Studium etc", deshalb hatte ich auf "vor Job" geschlossen.

      Wir sind auch ein paar Jahre im Job und überweisen 1:1 auf Tagesgeld:Depot. Wobei das Depot unantastbar ist, das Tagesgeld aber auch für mittelgroße und große Ausgaben genutzt wird. Insofern passt das vielleicht auch für dich. Kommt ja auch auf den Anteil vom Einkommen an. 10% vom Einkommen ist deutscher Durchschnitt. Da wir Deutschen eine international vergleichsweise hohe Sparquote haben, man im Netz aber auch Blogger findet die angeblich 70-90% sparen, sind die 10% zumindestens ein Anhaltspunkt.
    • Sorry, da hab ich mich wohl nicht ganz verständlich ausgedrückt.
      Wollte damit sagen, dass wenn z. B. Dein Sohn in 15 Jahren Geld zum Studieren braucht,
      dass Depot die Möglichkeit bietet, dieses zu finanzieren, durch Verkauf von Anteilen.
      Natürlich ist es immer besser, das Depot nicht anzufassen. Solange genug Tagesgeld
      vorhanden ist, bleibt das Depot unberührt.
    • Hallo @Joe_,
      möchte auch meine Meinung zum Besten geben. Ich setze auf ein Depot mit aktiven und auch passiven Fonds. Das rentiert derzeit über 6%. Festgeld ist ein zweites Standbein. Habe ich aber bereits vor 7 Jahren mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Rendite 4,5%. Auf Tagesgeld verzichte ich derzeit, weil die Zinsen so niedrig sind. Wenn das Geld auf dem Girokonto zuviel wird, werden neue Fondsanteile gekauft. Wenn Geld gebraucht wird, werden Fondsanteile verkauft. Das ist in der Vergangenheit nur einmal geschehen, zur Finanzierung eines neuen Autos.
      Nicht viel halte ich von einen Auszahlplan, Geld was ich im Moment nicht brauche, bleibt somit angelegt und investiert.
      Ein Auszahlplan ist nur für den sinnvoll, der keine Nachkommen hat, und Angst haben muß, das sein Geld dem Staat zufällt.
      Gruß

      Altsachse