Erfahrungen mit Hoesch & Partner (Berufsunfähigkeitsversicherung)

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    • +++ Wichtig +++

      Ein Leser hat uns heute darauf hingewiesen, dass Hoesch & Partner im Moment eine E-Mail versendet, in der der Anbieter auf das baldige Ende der Standard Life Freelax Police aufmerksam macht. Kunden hätten nur noch bis 20. April Zeit, die Police abzuschließen.

      Vorteile seien "Kapitalschutz durch vertraglich vereinbarte Garantiewerte", eine "attraktive Rendite" und eine "exzellente Performance". Siehe dazu auch den Beitrag von procontra.

      Hat noch jemand von Ihnen diese E-Mail bekommen?
    • Kurzes Feedback zur Beratung bei H&P:

      Habe via H&P vor Kurzem eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Der Erstkontakt mit dem Berater war sehr angenehm und hat den Großteil der wichtigen Punkte abgedeckt.
      Der ganze Ablauf war sehr langwierig (wie wohl fast immer bei BU, obwohl ich in einem Bürojob arbeite), und während des Ablaufs zeigte sich dann immer mehr, dass der Makler nicht unfehlbar ist, bzw. man sich keinesfalls blind auf ihn verlassen sollte.

      -Pluspunkt 1: Sehr gute Übersicht über den Leistungsumfang der verschiedenen Versicherer an Hand einer ähnlichen Liste, wie es sie hier auf FT gibt. Ohne so eine Liste ist man wirklich verloren und DER Grund überhaupt, warum man in Sachen BU zum Makler MUSS (es sei denn, man möchte nächtelang die Versicherungsbedingungen von 50 verschiedenen Versicherungen wälzen....)

      -Pluspunkt 2: Angenehme Athmosphäre, sehr gute Erreichbarkeit. Auch Anrufe nach 20:00 stellten kein Probem dar, Emails wurden postwended bearbeitet

      -Pluspunkt 3: Reibungslose Abwicklung. Die Dokumente wurden mir per Mail zugeschickt, ich habe sie ausgedruckt, unterschrieben, mit dem Handy fotographiert und zurückgemailt. War alles kein Problem und man braucht keinen Scanner oder muss umständlich den Postweg beschreiten

      -Kritikpunkt 1: Wir stellten eine Vorabanfrage bei 3 in Frage kommenden Versicherern. Nachdem die 2 billigeren diese vergleichsweise negativ zurückgaben (=Anforderung vieler zusätzlicher Unterlagen), empfahl der Berater pauschal die Wahl der teuersten Versicherung. Für 20€ im Monat dürfte doch allerdings jeder bereit sein, ein paar Unterlagen bereitzustellen - und tatsächlich hat meine Wunschversicherung nach Erbringung der Unterlagen letztlich zugesagt.

      -Kritikpunkt 2: Die Vorabanfrage, die hier auf FT auch immer empfohlen wird, wurde leider nicht anonym gestellt. Das klingt zunächst mal nicht schlimm, denn laut Makler erpart das einfach Arbeit und Zeit, da der Versicherer bei Anfrage der tatsächlichen Versicherung dann direkt bei der Vorabanfrage weitermachen kann. Bei mir kam es jedoch zu folgender Situation: Alle Arztbesuche der letzten 5 Jahre müssen bei der Vorabanfrage angegeben werden, diese Liste erstellte ich für die Vorabanfrage aus dem Gedächtnis. Beim tatsächlichen Antrag an die Versicherung habe ich dann allerdings noch einmal die genauen KK-Unterlagen überprüft und dabei festgestellt, dass dieser Arztbesuch knapp außerhalb der 5-Jahres-Frist lag - ich hätte ihn also nicht angeben müssen und habe ihn daher im Antrag auch nicht erwähnt. Nun war es aber bereits zu spät - durch meine Vorarbanfrage wusste die Versicherung bescheid und bestand auf Unterlagen zu dieser Situation. Es gilt in dem Fall wohl, wer freiwillig oder versehentlich Angaben über die Frist hinaus macht, der wird auf diese auch festgenagelt, ein "Vergessen" gibt es also nicht. Das Ende der Geschichte war, dass genau dieser Körperteil jetzt von der BU ausgeschlossen wird. Im Nachhinein sehr ärgerlich!


      Alles in allem würde ich H&P bedingt weiterempfehlen. BU ohne Makler geht nicht, ob es bei anderen Maklern in den genannten Punkten besser oder schlechter ist, wäre Kaffeesatzleserei.
      Wer nicht blind dem Makler vertraut und sich kundig macht, welche Punkte ihm bei einer BU besonders wichtig sind, kann nicht viel falsch machen.
    • Guten Tag,

      ich habe Hoesch&Partner aufgrund der FT-Empfehlung angeschrieben und wurde prompt zurückgerufen, bei dem mir im Detail der Ablauf der Versicherungssuche beschrieben wurde. Zudem wurde mir ein Fragebogen zugeschickt, bei dem ich detaillierte Angaben über meinen Job und meine Krankheitsgeschichte machen sollte. Der sympathische und eloquente Makler hat mehrere Male mit mir telefoniert und mir Rückmeldungen zur Krankheitsgeschichte und der aktuellen Marktlage gegeben. Zudem wurde erklärt, auf welche Versicherungsbedingungen man besonders achten sollte. Meine Fragen wurden zügig und umfassend beantwortet. Als die Antworten der Versicherungen da waren, wurde ich gleich benachrichtigt und mir die Vor- und Nachteile der einzelnen Verträge erläutert.

      Am Ende bekam ich eine Versicherung von einem "guten" Anbieter zu einem angemessenen Preis.
    • Hallo zusammen,

      ich wurde von Herrn Sanders von H&P zum Thema Berufsunfähigkeit beraten.
      Zuerst wurde mir hierzu eine Liste und Fragebögen zugeschickt, wie sie auch von Finanztip empfohlen wurden. Alle wichtigen Punkte und Fallstricke wurden hierbei beachtet.
      Herr Sanders konnte alle Fragen stets kompetent beantworten und wusste im Gegensatz zu anderen Beratern einfach alle Tipps & Tricks (z.B. dass sich die BU im Versicherungsfall sowieso durch Überschussbeteiligung erhöht und somit nicht unbedingt eine feste Steigerungsrate, die teuer bezahlt werden muss, abgeschlossen werden sollte). So konnte ich am Ende eine günstige und marktgerechte BU abschließen, bei der ich ein gutes Gefühl hatte. Hierbei hatte ich eine Liste von Anbietern zur Auswahl. Herr Sanders empfahl mir einen Abschluss bei der Alten Leipziger, da diese das kostengünstigste Paket anboten, letztendlich habe ich aber bei der HDI abgeschlossen (die zweite Empfehlung von Herrn Sanders), da ich leider schon schlechte Erfahrungen mit der Alten Leipziger hatte und ich mich dort nicht wohl gefühlt hätte.
      Ich habe mich zu keiner Zeit gedrängt o.ä. gefühlt, schnell und unbedingt abschließen zu müssen. Ich stand im Mittelpunkt, und so sollte es auch sein.

      Danke noch einmal!
    • Ich muss jetzt doch etwas Wasser in den Wein gießen.

      Ich habe bei bei H&P eine BU der Protector (ex Mannheimer) laufen. Als die Mannheimer "die Hand hob", hatte ich bedenken, dass das langfristig mit meiner Versicherung nicht gut gehen wird - als hinsichtlich der Beitragsentwicklung mangels Neugeschäft usw. Ich kam die Auskunft, die Risiken seien rückgedeckt, daher kein Handlungsbedarf. Mittlerweile sind alle Sofortrabatte aufgebraucht (wegen schlechtem Risikoverlauf.....) und der ehemalige "Nettobeitrag" entspricht jetzt dem anfänglichen "Bruttobeitrag". Wenn ich mich recht erinnere, bedeutet das einen Beitragsanstieg um ca. 33 Prozent oder gar mehr. Heute ist es zu spät, den Versicherer zu wechseln aufgrund Alter und diverser Zipperlein.

      In meinen Augen eine klassische Fehlberatung - ein Versicherungswechsel hätte damals nicht nur ein Neugeschäft für H&P, sondern auch einen Vertrag zu mindestens (fast) gleichwertigen Konditionen für mich bedeutet. Ich kann das so schreiben, weil ich zu dieser Zeit (kurz vor der Mannheimer-Pleite) noch einen zweiten Vertrag anderswo abgeschlossen habe. Da ich hier einen (in meinen Augen unbedeutenden kleinen) Ausschluss akzeptieren musste, habe ich den Mannheimer Vertrag weiterlaufen lassen. Mein weiß zwar nie, aber so Gott will, hat der Ausschluss nix mit meinem Beruf zu tun, daher war die Fortführung des Mannheimer Vertrages in meinen Augen ein großer Fehler, vor dem mich H&P grundsätzlich, aber insbesondere wenn ich schon nachfrage, hätte bewahren können.
    • Sehr geehrter Finanztip-User (#Oekonom),


      als Berater von Hoesch & Partner GmbH danke ich Ihnen für diese Kritik und möchte gerne darauf antworten. Vorab: Natürlich stellt dieser Fall einen „Worst Case“ dar. Aber, auch das sei der Fairness halber erwähnt: Der „Fall Mannheimer“, nun Protektor, stellt ein Unikum dar und war bis dato einzigartig in den zurückliegenden Jahrzehnten Versicherungsmarkt.

      Wir sind seit nunmehr 34 Jahren unabhängiger Makler, arbeiten im direkten Verbund mit über 100 Versicherern, welche Hoesch & Partner als Multiplikator nutzen wollen um Ihre neuen Produkte über unser Haus zu vertreiben. Bevor wir in die Empfehlung unseren Kunden gegenüber treten, durchläuft jedes Finanz- bzw. Versicherungsprodukt einen Qualitätsmanagement Prozess, in dem wir die Gesellschaft (Bilanzen, Quoten und Erfahrungswerte) sowie alle Tarife intensiv prüfen. Dieses Konzept, nebst einem klaren Werteset, wurde von unserem Gründer und Inhaber, Carlos Reiss, mit der Geschäftsgründung implementiert und seither gelebt. Gerade in der jetzigen Niedrigzinsphase und in den Zeiten von Solvency II,ist dieser Prozess umso wichtiger.

      Zum Fall Mannheimer:

      2003 gab die Mannheimer bekannt, ein „Fall“ für die Auffanggesellschaft Protektor zu werden. Zu dieser Zeit gab es einen solchen Fall seit 50 Jahren nicht (diese Situation war somit auch für uns neu). Protektor senkte daraufhin sukzessive Überschüsse der einzelnen Verträge. Mit der Folge, dass die Beiträge stiegen. Seither bieten wir unseren Kunden regelmäßig an, Ihre Verträge überprüfen zu lassen.

      Gern möchte ich noch konkret zu Ihren Zeilen Stellung beziehen:

      • „…Ich [be]kam die Auskunft, die Risiken seien rückgedeckt, daher kein Handlungsbedarf.“
        Dies ist richtig, denn Ihr Versicherungsschutz war zu keiner Zeit gefährdet. Auch heute besteht Ihr Vertrag vollumfänglich, da die Protektor das „Versicherungsversprechen“ übernommen hat.
      • „…bedeutet das einen Beitragsanstieg um ca. 33 Prozent oder gar mehr.“ Da ich Ihren Vertrag nicht kenne, kann ich hier keine konkrete Zahl bestätigen. Derzeit gibt es aber Versicherer die Ihre Tarife mit einem deutlich höheren Brutto-Netto Verhältnis ausstatten: Bis zu 150% sind gar nicht unüblich. Aber genau diese Tarife betrachten wir, aber auch die Verbrauchschützer, mehr als kritisch. Vor diesem Hintergrund lässt die Bewertung des Beitragsanstiegs in Ihrem Fall durchaus auch ein anderes Fazit zu.
      • „…Heute ist es zu spät, den Versicherer zu wechseln aufgrund Alter und diverser Zipperlein.“ Wir bieten Ihnen gerne an, eine kostenlose und anonyme Risikovoranfrage bei den Versicherern zu starten, um Ihre gar nicht so schlechten Chance auch einen, für Sie günstigeren, Versicherungsschutz zu prüfen. Dazu eine folgende wichtige Information: Ihr Vertrag ist älter als 10 Jahre und fällt somit aus der Frist von §19 VVG. Ihr jetziger Versicherer kann Sie im Leistungsfall also nicht mehr auf vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung prüfen. Dies würde wiederum FÜR Ihren bestehenden Vertrag sprechen.
      • „…ein Versicherungswechsel hätte damals nicht nur ein Neugeschäft für H&P, sondern auch einen Vertrag zu mindestens (fast) gleichwertigen Konditionen für mich bedeutet.“
        Hoesch & Partner beschäftigt ausschließlich festangestellte Consultants die ohne Verkaufsdruck und im Sinne des Kunden beraten. Uns ist es wichtig, dass Sie, der Kunde, nachhaltig und langfristig einen sehr guten Versicherungsschutz hat. Wir kontaktieren unsere Kunden generell nicht in regelmäßigen Abständen, um vorab empfohlene Verträge zu kündigen und Neugeschäft zu Lasten des Kunden zu generieren. Nichts desto trotz wäre in Ihrem Fall ein Wechsel wirtschaftlich gewesen. Dies nachzuvollziehen, bedarf aber eines fachgerechten Blickes in Ihre Police und die Historie. An dieser Stelle nochmals das Angebot: Bitte sprechen Sie mich an!
      • …“noch einen zweiten Vertrag anderswo abgeschlossen habe. Da ich hier einen (in meinen Augen unbedeutenden kleinen) Ausschluss akzeptieren musste…“Eine Ausschlussklausel bedeutet natürlich immer auch eine Einschränkung des Versicherungsschutzes. Ich wünsche mir für Sie, dass sich diese Klausel nicht zu Ihrem Nachteil entwickelt. Erwähnt sei hierbei nochmals: Ihr Vertrag bei der Ex-Mannheimer leistet einen vollumfänglichen Versicherungsschutz für Sie.



      Gerne biete ich Ihnen nochmals an, sich mit mir in Verbindung zu setzen, um Ihnen die volle Transparenz zu Ihrem Vertrag zu geben und um Ihre heutigen Möglichkeiten aufzuzeigen.

      Ich freue mich auf Ihren Kontakt und verbleibe

      Mit den besten Grüßen

      Ihr

      Niels S.

    • Guten Tag,

      ich habe von der Beratung durch Hoesch & Partner im allgemeinen und durch Herrn Sanders im speziellen für die BU nur Positives zu berichten.

      Beim Erstkontakt hat Herr Sanders zunächst probiert meine Situation genau zu verstehen welche nicht ganz üblich war, da ich fuer 3 Jahre eine BU über die Firma hatte und somit einen Tarif brauchte, in dem ich nach Ablauf einfach "aufstocken" konnte. Nach wenigen Tagen bekam ich eine sehr detaillierte Übersicht mit klaren Pros und Kontras der einzelnen Versicherungen mit einer Empfehlung der ich dann nach kurzer eigener Recherche gefolgt bin.

      Auch jeglicher weiterer Kontakt verlief bisher problemlos und Hoesch & Partner übernimmt bereitwillig administrative arbeiten (Adressänderung etc)

      Ich kann das Haus nur weiter empfehlen.

      Viele Gruesse
      HS
    • @HannSomm

      Willkommen im Forum, allerdings bist du so ein Bilderbuchverdachtsfall für ein Internet-Forum. Kritische Beiträge werden durch eine oder mehrere Neuanmeldungen, die letztlich auf ein und dieselbe Person oder Firma zurückzuführen sind, mit positiven Beiträgen niedergeschrieben. Das H&P ein Affiliate-Partner von Finanztip ist, macht die Sache nicht besser.

      Normalerweise funktioniert das hier nämlich so: Jemand ist auf Suche nach informationen und wenn er zufrieden ist, dann schreibt er auch zeitnah was dazu. Kaum jemand meldet sich hier nur deshalb an, um einmalig ein Lob in einem Forum loszuwerden, das ihn sonst nciht interessiert. Es gibt natürlich neben dem o.g. Verdacht noch eine zweite Variante. Ich kenne einen Arzt, der alle seine Patienten, die sehr mit ihm zufrieden sind (zB weil Sie eine Mail schreiben), über eine Agentur (!) darum bittet, auf einem Bewertungsportal eine dickes Lob zu veröffentlichen und natürlich 5 Sterne zu verteilen. Die unzufriedenen Patienten fragt er natürlich nicht.... Kein Wunder, der Arzt hat über 100 Bewertungen mit 5,0. Sehr glaubwürdig.

      Eigentlich wollte ich ja nichts mehr zu meinem Fall schreiben, aber nun gut:

      Das Gesprächsangebot von @Nils werde ich nicht annehmen, weil

      - ich vor seeehr langer Zeit mal eine ganz konkrete Frage zu meinem Vertrag hatte und keine Antwort bekam. Auf Nachfrage (nach ca. 2 Wochen) hieß es dann, es ist noch nix da von der Versicherung. Bis heute habe ich nichts mehr von meinem Sachbearbeiter gehört. Jetzt sind Monate vergangen.

      - Ganz offensichtlich führt man bei H&P, oder zumindest mein Ansprechpartner keine "offene Posten Liste", um dann eigeniitiativ (!) offenen Fragen / Sachverhalten nachzugehen. Man hofft vielmehr, wenn der Kunde sich nicht mehr meldet, dann wirds schon gut sein. So das Prinzip Helmut Kohl - Abwarten und Aussitzen.

      Klar, ich bin ein Restant ohne Neugeschäftspotential, aber trotzdem eine sehr traurige Performance.