ETFs - Flexibilität

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    • chris2702 schrieb:

      Je nach Anzahl der (Paten-) Kinder werden Depots für jeden einzelnen sicher zu unübersichtlich und aufwändig. Da würde ich überlegen, 1 "Kinderdepot" zu machen und dieses Geld dann zu gegebener Zeit zu teilen, bzw. dem Ältesten einen Anteil zu geben. Dann behält man auch die Kontrolle und kann es sich gegebenenfalls nochmal überlegen, wenn der Kontakt abbricht.


      Da habe ich eine abweichende Meinung zumindest was Kinder betrifft und lege daher für meine Kinder auf deren Namen an. Man kann sich beim Finanzamt eine Nichtveranlagungs(NV)-Bescheinigung holen, sofern die Einkünfte des Kindes nicht den Grundfreibetrag von derzeit 8.354 Euro übersteigen. Dann bleiben die Kapitalerträge steuerfrei. Funktioniert auch bei den ausländischen thesaurierenden, muss man alle paar Jahre mal verkaufen und wieder anlegen, damit am Ende nicht eine böse Überraschung kommt.

      Läuft das Depot dagegen auf die Eltern müssen diese bei Überschreiten des Sparerfreibetrags Abgeltungssteuer zahlen.
    • Ja wir haben auch für unser erstes Kind ein Depot auf seinen Namen un werden für die (wenigen) ebenfalls Depots auf ihren Namen anlegen.

      Mein Beitrag bezog sich eher auf die Patenkinder. Wenn man viele Patenkinder hat (sagen wir 5) wird das Management von Einzeldepots echt aufwändig. Ausserdem hat man vielleicht zu Kinderzeiten noch zu allen Kontakt während durch Wegzug oder persönliche Entwicklung der Kontakt im Teenageralter abbricht. Will man dann unbedingt zum Achtzehnten allen Patenkindern Tausender rüber schieben weil man sich dazu vor 18 Jahren verpflichtet hat wegen eines Einzeldepots? Oder doch lieber die eng verbundenen bedenken?
    • STEUERN: thesaurierend vs. ausschüttend

      Bei ausländischen, thesaurierenden ETFs scheint wg. Steuern alles ziemlich aufwendig zu sein: evtl. Doppelbesteuerung, jahrelanges Aufbewahren von Belegen usw.

      Wieso sollte man eigentlich nicht gleich zu einem vergleichbaren ausschüttenden ETF greifen, um sich den ganzen Kram mit Steuern zu ersparen?

      Nach dem letzten "Finanztest" sind die folgenden dauerhaft gut: Marktbreite ETF:

      Amundi MSCI World Ucits ETF EUR (T)
      Lyxor Ucits ETF MSCI World D–EUR (A)
      iShares Core MSCI World Ucits ETF (T)
      UBS MSCI World Ucits ETF A (A)

      Vllt von mir naiv, aber wieso sollte ich nicht gleich den ausschüttenden Lyxor/UBS den anderen vorziehen, wenn sie überwiegend vergleichbar abschneiden?
    • Nicky schrieb:

      STEUERN: thesaurierend vs. ausschüttend

      Bei ausländischen, thesaurierenden ETFs scheint wg. Steuern alles ziemlich aufwendig zu sein: evtl. Doppelbesteuerung, jahrelanges Aufbewahren von Belegen usw.

      Wieso sollte man eigentlich nicht gleich zu einem vergleichbaren ausschüttenden ETF greifen, um sich den ganzen Kram mit Steuern zu ersparen?

      ...


      Es spricht viel dafür und nix dagegen. Ich habe meine Luxenburger thesaurierenden in ausschüttende getauscht. Je nachdem was man möchte sind nicht immer alle im Angebot.
    • ToboDr schrieb:

      Hallo Comunity,
      habt Ihr den Artikel von J. Reuter im stern S 144ff. vom 20.11.14 zu dem Thema ETFs gelesen?
      Personell hochkarätig besetzte Start-up-Bank Vaamo aus Frankfurt/ M.. Will mit besonders transparenter und kostengünstiger ETF-Vermittlung punkten.

      Hätte gerne einen Erfahrungsbericht von Vaamo-Kunden und eine Einschätzung von der Finanztip- Redaktion.

      Herzlichen Dank!


      Habe mir mal die Website angesehen und finde das Konzept eher übel. 5 Fonds mit hohen Depotgebühren (1,19% p.a. bis 10.000 Euro). Also ziemlich das Gegenteil von der Diskussion hier mit kostenlosem Depot und kostenlosem Sparplan.

      Die Verteilung auf die fünf Fonds wird nach Risikoprofil fest eingestellt. Das positive: es findet ein laufendes Rebalancing statt, d.h. der jeweilige Anteil der Fonds wird gemäß Risikoprofil konstant gehalten, indem die Nachkäufe entsprechend gewichtet werden.

      Das kann man auch selber machen, indem man von Zeit zu Zeit die Sparrate adjustiert. Ist sicher ein netter Service für den, der sich um nix kümmern will. Mir wäre es zu teuer
    • Kater.Ka schrieb:

      Nicky schrieb:

      STEUERN: thesaurierend vs. ausschüttend
      ...
      Wieso sollte man eigentlich nicht gleich zu einem vergleichbaren ausschüttenden ETF greifen, um sich den ganzen Kram mit Steuern zu ersparen?
      ...


      Es spricht viel dafür und nix dagegen. Ich habe meine Luxenburger thesaurierenden in ausschüttende getauscht. Je nachdem was man möchte sind nicht immer alle im Angebot.


      Danke! Blöderweise scheint die Kennzeichnung "ausschüttend" bei ausländisch aufgelegten fonds alles andere als eindeutig ?(
      finanztip.de/indexfonds-etf/thesaurierende-fonds
      Hinweis zu ausschüttenden Fonds aus dem Ausland gilt:
      Auch bei ausschüttenden Fonds kann es vorkommen, dass Sie sogenannte ausschüttungsgleiche Erträge erwirtschaften, die Sie zusätzlich in der Steuererklärung angeben müssen...


      Ist damit gemeint, dass auch bei eindeutiger Kennzeichnung des ETF als "Ausschütter" man nicht um das Wühlen in der Bundesanzeiger-DB rumkommt?...Anleitung dazu:
      wertpapier-forum.de/topic/4410…he-fondsetf-selbst-finden
    • Nicky schrieb:


      ...
      Ist damit gemeint, dass auch bei eindeutiger Kennzeichnung des ETF als "Ausschütter" man nicht um das Wühlen in der Bundesanzeiger-DB rumkommt?...Anleitung dazu:
      wertpapier-forum.de/topic/4410…he-fondsetf-selbst-finden


      Bin mir nicht ganz sicher wohin die Frage zielt:

      Wenn man nix mit Steuererklärung zu tun haben möchte ist es sicher ein guter Weg keine ausländischen zu nehmen.

      Zumindest bei meinen Fondsbanken (ebase für die gemanagten, flatex für die ETF) bekomme ich die thesaurierten Beträge auf der Steuerbescheinigung angedruckt. Es gibt allerdings welche, die zum Druckzeitpunkt nicht bekannt sind; die muss man dann nachschlagen.

      Bei meinen ausschüttenden sind die teil-thesaurierten Beträge relativ gering (ca. 1% der Ausschüttung) so dass der potenziell doppelbesteuerte Betrag gering ist. Mein Umtausch in nicht-thesaurierend war in 2013. Seitens ebase war der in den Vorjahren angegebene Betrag ebenfalls angedruckt, so dass die Verrechnung über die Steuererklärung problemlos war . Insofern erwarte ich auch für die Kleinbeträge in Zukunft kein Problem sie wiederzubekommen.

      Wenn es zuviel wird an thesaurierten Erträgen kann man ja auch einmal "rollen", d.h. verkaufen und wieder kaufen. Wenn der Freibetrag noch nicht ausgenutzt ist kann man damit vielleicht einen kleine Extra-Verdienst über Steuersparen machen.
    • rainerp schrieb:

      Die comdirect ist aber doch nicht kostenlos?!

      "Börsenplatzabhängige Entgelte, Limitentgelte, Telefonzuschläge sowie Fax- und Briefzuschläge sind von der Entgeltreduzierung ausgenommen."


      Welchen Beitrag kommentierst du? Ich habe ein Depot bei Comdirect und kaufe ETFs von den 75 kostenfreien ETF. Für Depot, Girokonto, Girokarte, Visakarte und Kauf der ETFs habe ich bisher keinen Cent gezahlt. Der Verkauf wiederum kostet natürlich. Auch viele andere Finanzprodukte der Comdirect kosten. Aber in meinem Fall entstehen Nullkosten.
    • Wobei ich mal festhalten möchte, das Kosten per se nichts schlechtes sind. Denn immerhin sprechen wir von einem Wirtschaftsunternehmen was etwas verdienen möchte.

      Die Kosten sollten sich halt lediglich in einem normalen Verhältnis befinden.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Bei verschiedenen Direktbanken gibt es Fondssparpläne, bei denen man ETFs kostenfrei kaufen kann. Allerdings sind nicht alle ETFs dort kostenfrei, sondern nur ein Teil. Ein Beispiel ist die DAB Bank. Zusätzlich hat man volle Flexibilität, da man seine Sparrate jederzeit ändern oder aussetzen kann. Darüber hinaus läuft der Sparplan nur solange man es möchte, denn man kann jederzeit über sein Geld verfügen. Über Xetra kann man jederzeit Anteile verkaufen. Allerdings ist der Verkauf kostenpflichtig. Für mich sind Fondssparpläne auf Bais von ETFs der Königsweg des Fondssparens.
      1. Ist es möglich, auch bei ETF's Stop-Loss-Orders zu setzen?
      2. Und wäre es auch möglich, dass sich das von selbst nachjustiert?
      3. Wann würde ich einem solchen Fall nachjustiert werden? Nach Handelsschluss? Oder immer wenn der Kurs steigt?
      4. Wäre damit der Sinn einer langfristigen Geldanlage zerstört? Weil ich immer zukaufen und verkaufen muss?
      Bsp Dax ETF: Ich setze Stop-Loss-Order bei 9000 Punkten (10%), aktueller Kurs 10.000.
      Kurs steigt auf 10500, Stop-Loss-Order justiert automatisch auf Kurs 9450 nach.

      Danke!
    • Ich verstehe nicht, welche Linie Finanztip bei ihren Empfehlungen verfolgt.

      Mal empfehlen Sie für ETF Fondsdepotbanken wie ebase, insb. für VL den Zugang über Fondsclever. Dann kommen wieder Artikel, die diese völlig außen vor lassen und wie der Newsletter vom 4.9., der Comdirect, Consorsbank und ähnliche empfehlen. Mit keinem Wort wird hier Fondsclever auch nur erwähnt!?

      Ich selber habe nach der VL-Empfehlung bei beiden Institutstypen Konten, denke gar daran, meine "klassischen" Konten ganz aufzugeben und ganz auf Fondsclever zu wechseln, gerade wegen der provisionsfreien Kaufmöglichkeiten, und wundere mich, daß das nicht genannt wird.

      Ist da etwa ein Sponsoring im Hintergrund am Werk, das, je nach Zuwendung des Tages, den neutralen (?) Berater Finanztip heute mal zu dieser Empfehlung, morgen zur anderen bringt?
    • Hallo @io3p

      generell empfehlen wir unseren Lesern Direktbanken und keine Fondsbanken wie ebase, da sie diese nur über dritte Anbieter eröffnen können, wie in den angesprochenen Artikeln zu ETF und ETF-Sparplan. Das ist in der Regel der einfachere und günstigere Weg.

      Bei VL ist das anders. Hier gibt es Aktienfonds nur über Fondsvermittler. Deshalb gehen wir hier den Umweg über Fondsclever.

      Beste Grüße

      Manuel
    • Hallo Manuel,

      danke für Ihre Antwort und Erklärung.

      Nun ist mir das etwas verständlicher, wenngleich ich die Begründung nicht nachvollziehen kann. Es ist mir nicht klar, warum die dritten Anbieter, die Makler, ein Problem sein sollten:
      • Nur zur Kontoeröffnung bei z.B. eBase muß ich über einen Makler. Die eigentliche Interaktion geschieht online auf der Platform von eBase selber, ebenso wie es bei DAB &Co. sein würde. Das Konto habe ich direkt bei eBase. Ich verstehe das so, daß die Makler der eBase die Information und Verwaltung der Kunden abnehmen.
      • Ich bekomme auch bei eBase ein riesiges Fonds- und ETF-Angebot, meist ohne Ausgabeaufschlag (weil die Makler auf ihn verzichten, sie leben rein von den niedrigen Verwaltungsgebühren). Das ist besser als viele Angebote der klassischen Banken.
      • ETF-Sparpläne gehen auch bei den eBase-Konten
      • Die Angebote, die Sie nennen, haben teilweise sogar Gebühren, wenngleich gering. Die sind bei den eBase-Vermittlern teils noch geringer, bei FondsClever (zu denen SIe mich geleitet haben) 2-3 EUR im Monat. Ab einem bestimmten Depotbestand werden mir diese Gebühren sogar ganz erlassen!
      • Hinter eBase steht am Ende auch die Eigentümerin Comdirect und die Commerzbank, aber schon bei der comdirect habe ich Trade-Gebühren (bei Fondsclever/eBase: null!)
      Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte keine Werbung für FondsClever/eBase machen. Im Gegenteil, ich möchte über Nachteile korrekt informiert sein. Aber wenn Sie schon Empfehlungen dagegen aussprechen, möchte ich nicht nur Argumente bekommen, die keiner näheren Prüfung standhalten.

      Vielleicht stimmt mein Verständnis nicht in den obigen Punkten, da möchte ich gerne korrigiert werden!

      Frei nach Joschka Fischer: "You have to make your case! Excuse me, I am not convinced!" ;)

      Viele Grüße
      io3p
    • Hallo,
      ich kann den obigen Beitrag interessanterweise nur einmal bearbeiten und Fehler korrigieren. Daher hier der Zusatz: bei Fondsclever/eBase ist wohl der Ausgabeaufschlag null, aber die Fonds haben trotzdem Transaktionskosten zu wenigen Prozent (ETF: noch geringer). Ob ich da aber an die 9,90€ pro Trade der comdirekt herankomme, hängt von der Order ab (deren Lockangebote für die ersten sechs Monate lasse ich außen vor).

      Grüße
      io3p
    • Hallo @io3p

      natürlich kann jeder sein Depot eröffnen, wo er will. Neben den schon angesprochenen Punkten sehen wir folgende Nachteile bei der Ebase:
      • Hohe Jahresgebühr von bis zu 36 Euro pro Jahr. Diese fällt auch für Buy-and-Hold-Investoren an.
      • Sparpläne sind zwar günstig, aber nicht kostenlos wie bei anderen Anbietern, z.B. DAB Bank.
      • Diese Kosten fallen auch beim einmaligen Kauf von ETF an (0,2% plus ATC). Zum Vergleich: Flatex kostet 5,90 Euro im Direkthandel.
      • Kein Handel über die Börse. Das bedeutet, dass der Preis für den Fonds teilweise erst nach zwei Tagen festgelegt wird. Beispiel: Sie geben heute eine Order auf und zahlen den Schlusskurs in zwei Tagen.
      • Ebase hat getrennte Depots für Fonds und andere Wertpapiere.
      Beste Grüße

      Manuel

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