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Auszug aus Artikeln zu Erbrecht bei Finanztip.de

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in Rubrik: Erben   (0.08 Sekunden) mehr in Suche in Rubriken  
  1. Vorweggenommene Erbfolge: Grundlagen
    ... des Bedachten und seiner Familie, eine gewünschte Pflichtteilsminderung oder das Erhalten von Familienvermögen. Vorweggenomme Erbfolge - Schenkungen unter Lebenden Schenkungen zur Minderung der zukünftigen Erbschaftsteuer unter Nutzung der 10-Jahres-Frist sind ein beliebtes Mittel, um bereits zu Lebzeiten steuergünstig Vermögen auf die Lieben zu übertragen. Der Schenker sollte jedoch bedenken, dass die eigene Altersvorsorge durch di ...  
  2. Neues Erbrecht 2010 - Pflichtteilsrecht
    ... Das lange erwartete Gesetz zur Änderung des Erbrechts und des Verjährungsrechts ist mit Wirkung ab dem 1.Januar 2010 umgesetzt worden. Kernpunkte der wesentlichen Änderungen des Erbrechts sind: Pflegeleistungen (Pflege von Eltern und Großeltern) werden im Erbrecht besser berücksichtigt. Die Gründe für eine Entziehung des Pflichtteils werden vereinheitlicht und angepasst. Die Verjährung familien- und erbrechtlicher Ansprüche wird auf die Regelverjährung von 3 Jahren (mit wenigen Ausnahmen) angepasst. Ausgleich für ...  
  3. Gerichtliche Geltendmachung der Pflichtteilsrechte
    ... In vielen Fällen ist im Erbrecht und daher auch im Pflichtteilsrecht die Hinzuziehung eines fachkundigen Rechtsanwalts sehr zu empfehlen. Spätestens wenn der Pflichtteilsanspruch gerichtlich durchgesetzt werden soll, kann auf den Anwalt nicht mehr verzichtet werden. In vielen Fällen wird der Anwalt zu einer Stufenklage ( § 254 ZPO ) neigen, um so Auskunft und Wertermittlungsanspruch, ggf. Abgabe einer Versicherung an Eides statt und die Feststellung der konkreten Höhe des Pflichtteilsanspruchs kombiniert werden ...  
  4. Was ist bei der Ausschlagung einer Erbschaft zu berücksichtigen?
    ... Nachlassgericht, das ist das Amtsgericht des Wohnsitzes des Erblassers, abgegeben werden. Die Erklärung ist zur Niederschrift des Nachlassgerichts oder in öffentlich beglaubigter Form abzugeben. Eine Mitteilung per Brief reicht also nicht aus. Die Ausschlagungsfrist beträgt sechs Wochen und verlängert sich auf sechs Monate, wenn sich der Erbe bei Fristbeginn im Ausland aufhielt. Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn der Erbe von dem Anfall und dem ...  
  5. Annahme und Ausschlagung der Erbschaft
    ... Nach deutschem Erbrecht geht das Vermögen des Erblassers mit seinem Tod auf seine Erben über ( § 1922 BGB , § 1942 BGB ). Einer Annahmeerklärung bedarf es hierfür nicht. Gleichwohl knüpft auch das deutsche Erbrecht an die Annahme der Erbschaft verschiedene - sehr bedeutende - Folgen. Der Beitrag gibt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema. Warum muss ich mich überhaupt erklären, wenn ich ohnehin Erbe geworden bin? Bis zur Annahme der Erbschaft besteht ein „Schwebezustand“, d.h. es ist noch ...  
  6. Erbschaft ausschlagen oder annehmen?
    ... zur Beschränkung der Erbenhaftung eingeht. Nicht selten wird von Erben zu früh eine Erbschaft ausgeschlagen, weil die Erben über die anderen Möglichkeiten nicht richtig informiert waren. Will der Erbe die Erbschaft nicht, muss er sie innerhalb einer Frist von 6 Wochen ausschlagen. Die 6-wöchige Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, indem der Erbe vom Anfall und dem Grunde der Berufung Kenntnis erlangt hat. Das in aller Regel immer der Zeitpunkt, ab dem der Erbe weiß, dass er Erbe geworden ist. Ab diesem Zeitpunkt hat man ...  
  7. Erbausschlagung und Erblasserschulden (Nachlassverbindlichkeiten)
    ... Was tun, wenn Erbschaft überschuldet ist? Ein Nachlass kann überschuldet sein. So kann die Annahme einer Erbschaft durchaus dazu führen, dass der Erbe bzw. die Erben für die Schulden des Erblassers mit dem Privatvermögen haften. Eine derartige Erbschaft ist selbstredend nicht attraktiv für die Erben. Im Erbrecht wird auch zwischen dem vorläufigen und dem endgültigen Erben unterschieden. Der vorläufige Erbe kann die Erbschaft formlos durch schlüssiges Handeln (z.B. Beantragung des Erbscheins usw.) oder durch ...  
  8. Vermächtnis und Vermächtnisnehmer - Rechte und Pflichten
    ... Mit einem Vermächtnis wird vom Erblasser ein bestimmter, definierter Teil aus dem Nachlass herausgenommen und für diesen Teil wird eine besondere Bestimmung getroffen. Ein Vermächtnis kann alles enthalten, was Gegenstand eines schuldrechtlichen Vertrages sein kann (z.B. Geldvermächtnis, Forderungsvermächtnis oder Sachvermächtnis). Mit einem Vermächtnis kann zum Beispiel ein einzelner Vermögensvorteil ("Stückvermächtnis") im Wege der Verfügung von Todes wegen (Testament) durch den Erblasser an den Vermächtnisnehmer ...  
  9. Was ist eigentlich ein Erbvertrag?
    ... Grob gesagt: Ein Erbvertrag ist eine Vereinbarung als Verfügung von Todes wegen, mit der Sie sich gegenüber einem Dritten verbindlich verpflichten, dieser Person Vermögen im Falle Ihres Todes zu übertragen. Im Gegensatz zur Errichtung eines Testaments muss der Erblasser nicht nur testierfähig, sondern auch voll geschäftsfähig sein. Ein Erbvertrag muss notariell beurkundet werden und der Erblasser kann den Erbvertrag nur persönlich schließen. Mit einem Erbvertrag bindet sich der Testierende, da er diesen Vertrag in ...  
  10. Erbschaft Ausschlagungsfrist Anfechtung Irrtum
    ... wirtschaftlich gesehen nicht günstiger für ihn ist, die Erbschaft auszuschlagen und dafür seinen (unbelasteten) Pflichtteil in Anspruch zu nehmen. Die Ausschlagung des Erbes muss dann innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis der Erbschaft erfolgen. Ist diese Frist versäumt, stellt sich die Frage, ob sich der Erbe noch nachträglich der für ihn ungünstigen Erbschaft entledigen kann. Das Oberlandesgericht Hamm gesteht dem Erben ein Anfechtungsrecht zu. Die Fehlvorstellung des mit umfangreichen Vermächtnissen belasteten ...  
  11. Testamentsvollstreckung Dauer
    ... Die Dauer der Anordnung einer Nachlassverwaltung durch einen Testamentsvollstrecker ist nach dem Gesetz auf die Dauer von 30 Jahren beschränkt ( § 2210 BGB ). Im Einzelfall kann diese Frist jedoch dadurch überschritten werden, dass der Erblasser durch eine letztwillige Verfügung (Testament, Erbvertrag) bestimmt, dass die Testamentsvollstreckung bis zum Ableben des letzten Testamentsvollstreckers fortdauern soll, der innerhalb von 30 Jahren seit dem Erbfall in sein Amt berufen wurde. Ist der betreffende ...  
  12. Unternehmensnachfolge und Pflichtteilsregelung
    ... Pflichtteilsansprüche gefährden die Liquidität eines Unternehmens, da sie sofort fällig und in bar zu begleichen ist (vgl. § 2311 BGB ). Hinzu kommt noch, dass der Verkehrswert und nicht der Buchwert Berechnungsgrundlage ist. Zwar haben die Erben nach § 2331a BGB ein Recht auf Stundung, die Voraussetzungen dieser Vorschrift liege aber oft nicht vor bzw. können nur unter erheblichen Aufwand dargetan werden. Es empfiehlt sich daher die bestehenden Möglichkeiten zur Pflichtteilsreduzierung oder -vermeidung zu nutzen. ...  

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