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  1. Zugewinnausgleich spart Erbschaftsteuer
    ... die Abhängigkeit vom Güterstand der Eheleute. Die verschiedenen Ratgeber zur Erbschaftsteuer sollten bei höherem Vermögen für eine optimale Erbschaftsteuerstrategie ebenfalls "kurz geprüft" werden, denn in diesem Artikel geht es nur um den Zugewinnausgleich. Die Höhe der Erbschaftsteuer ist bei Ehegatten auch abhängig vom Güterstand. Am günstigsten ist der Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Grund: Der berechnete Zugewinnausgleich im Todesfalle gilt nach § 1371 Abs. 1 BGB nicht als Erbschaft im Sinne des ...  
  2. Allgemeines zum Zugewinnausgleich im Todesfall
    ... innerhalb der Ehe erworben haben, abgerechnet. Das Gesetz sieht vor, dass aus der Summe des gesamten von beiden während der Ehe erworbenen Zugewinns jedem die Hälfte zustehen soll. Dieses Abrechnungs- und Verteilungsverfahren nennt man den Zugewinnausgleich. Eine Ehe endet auch (und das ist trotz der Vielzahl der Scheidungen immer noch der häufigste der Fälle) wenn ein Ehegatte stirbt. Auch in diesem Falle müsste eigentlich ein Zugewinnausgleich, also eine Abrechnung und Verteilung wie oben dargestellt durchgeführt ...  
  3. Zugewinnausgleich und Auskunftspflicht
    ... Der Ausgleich des Vermögens bei der Scheidung eines im gesetzlichen Güterstand verheirateten Ehepaares erfolgt im Wege des Zugewinnausgleichs. Bei der Durchführung werden Anfangs- und Endvermögen der Eheleute gegenübergestellt. Jeder Ehepartner hat gegenüber dem anderen einen Anspruch auf Auskunft über sein Endvermögen. Der Auskunftsanspruch ist durch ein Bestandsverzeichnis zu erfüllen ( § 260 Abs. 1 BGB ). Der Bundesgerichtshof verlangt für die Auskunft eine eigene und schriftlich verkörperte Erklärung des ...  
  4. Höhe des Pflichtteils - Pflichtteilsquote?
    ... Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils (vgl. § 2303 BGB ). Man spricht insoweit auch vom "ordentlichen Pflichtteil". Beispiel: Der Erblasser hinterlässt zwei Kinder und bestimmt im Testament, dass seine Tochter das ganze Vermögen bekommen soll, sein Sohn jedoch nichts. Hätte es kein Testament gegeben, dann hätten beide den Vater je zur Hälfte beerbt. Der gesetzliche Erbteil des Sohnes beträgt also ½, der Pflichtteil demzufolge ¼, den er von seiner Schwester in Geld fordern kann. ...  
  5. Unternehmensnachfolge und Pflichtteilsregelung
    ... Pflichtteilsansprüche gefährden die Liquidität eines Unternehmens, da sie sofort fällig und in bar zu begleichen ist (vgl. § 2311 BGB ). Hinzu kommt noch, dass der Verkehrswert und nicht der Buchwert Berechnungsgrundlage ist. Zwar haben die Erben nach § 2331a BGB ein Recht auf Stundung, die Voraussetzungen dieser Vorschrift liege aber oft nicht vor bzw. können nur unter erheblichen Aufwand dargetan werden. Es empfiehlt sich daher die bestehenden Möglichkeiten zur Pflichtteilsreduzierung oder -vermeidung zu nutzen. ...  
  6. Zugewinnausgleich bei Enterbung
    ... Wie die Dinge manchmal so liegen, kommt es auch in einer Ehe vor, dass sich die Eheleute nicht mehr mögen. Möglicherweise lässt man sich dann mit Rücksichtnahme auf die Kinder (meistens bloß mit Rücksicht auf die Nachbarn) nicht scheiden. Allerdings neigen dann die Ehegatten auch dazu, Testamente zu machen, mit dem sie den jeweiligen anderen von der Erbfolge ausschließen. Beispiel: Die zerstrittenen Eheleute Müller haben einen Sohn und eine Tochter. Herr Müller verfasst ein Testament mit folgendem Wortlaut: Mein ...  
  7. Erbschaftssteuer Zugewinnausgleich Steuerminderung
    ... Ist ein mit dem verstorbenen, im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft verheirateter Ehegatte weder Erbe noch Vermächtnisnehmer geworden, steht ihm wie bei einer Ehescheidung ein Anspruch auf Zugewinnausgleich zu ( § 1371 BGB ), den die Erben zu erfüllen haben. Sie können die an den überlebenden Ehegatten bezahlte Ausgleichsforderung bei der Ermittlung der Erbschaftssteuer dann mit ihrem Nennwert als Erblasserschuld vom Nachlasswert abziehen. Urteil des BFH vom 01.07.2008 - II R 71/06 Verwandt: ...  
  8. Das Erbe der Schwiegertochter
    ... am Erbe, im wesentlichen ein Hausgrundstück, streitig. Wie im Gesetz vorgesehen, sollte die Frau gemäß der gesetzlichen Erbfolge - da der Verstorbene keine Kinder hatte - die Hälfte des Vermögens erben und darüber hinaus ein Viertel als Zugewinnausgleich bekommen. Das fanden die Eltern ganz und gar ungerecht: Ihr Sohn habe das Haus nur mit elterlicher Unterstützung errichten können, argumentierten sie. Vor der Heirat habe er die Frau nur flüchtig gekannt, die ihn aus finanziellen Gründen zur Ehe gedrängt habe. ...  
  9. Ausschlagung der Erbschaft - Zugewinngemeinschaft
    ... keinen Ehevertrag geschlossen, so dass sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinnsgemeinschaft leben. Nimmt die Witwe Klug das Erbe an, erhält Sie 500.000 Euro. Schlägt sie die Erbschaft aus, erhält sie 562.500 Euro, da ihr im Rahmen des Zugewinnausgleichs 500.000 Euro sowie ein „kleiner Pflichtteil mit der Quote 1/8 aus der verbleibenden Summe zustehen. Daneben kann eine Ausschlagung auch aus anderen Gründen (z.B. wegen Überschuldung des Nachlasses oder zur Einsparung von Erbschaftsteuer) sinnvoll s ...  
  10. Ehegattenerbrecht: Das Erbrecht des Ehegatten
    ... Ehepartner sind nicht miteinander verwandt, sondern "nur" miteinander verheiratet. Weil somit der Ehegatte vom Verwandtenerbrecht nicht erfasst wird, gelten für den Ehegatten im Erbfall besondere Regeln. Das gesetzliche Erbrecht der Ehegatten ist abhängig von den Verwandten des Verstorbenen und vom Güterstand der Ehe (vgl. § 1931 BGB ). Lebenspartner Bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ist der eingetragene Lebenspartner ebenfalls erbberechtigt. Bei Paare gleichen Geschlechts hat der eingetragene Partner nach ...  
  11. Gesetzliche Erbfolge - Repräsentationsprinzip
    ... Nur ca. 20 % der Bundesbürger haben ein Testament errichtet. Dies obwohl viele nicht die gesetzliche Erbfolge kennen und diese tatsächliche mit einigen Überraschungen aufwartet. Dies gilt insbesondere unter Ehegatten. Hat der Verstorbene (Erblasser) kein Testament hinterlassen und zu Lebzeiten auch keinen Erbvertrag abgeschlossen, gilt die sog. gesetzliche Erbfolge. Nach der gesetzlichen Erbfolge erben in erster Linie die Verwandten des Erblassers. Die gesetzliche Erbfolge unterscheidet zunächst zwischen ...  
  12. Familie enterbt - Geliebte soll alles erben
    ... Ein Familienvater hatte 1980 mit notariellem Vertrag seine Ehefrau als Alleinerbin sowie seine Kinder zu gleichen Teilen als Ersatzerben bestimmt. Anfang der 90er Jahre trennte er sich von seiner Ehefrau und setzte 1993 durch ein handschriftliches Testament seine neue Lebensgefährtin, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte, als Alleinerbin ein. Nach seinem Tod im Jahre 1996 beantragte die Ehefrau einen Erbschein, der sie als alleinige Erbin ausweisen sollte und berief sich dabei auf das Testament von 1980. Auch ...  

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