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- Alkohol am Steuer (Strafe) / Trunkenheit im Straßenverkehr
... unter dem Einfluss berauschender Mittel ein Fahrzeug führt, gefährdet seinen Führerschein und macht sich unter Umständen strafbar. So verbietet § 316 StGB das Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, wenn der Fahrzeugführer infolge der Einnahme alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen. Es genügt mithin schon bloße Fahrunsicherheit und nicht erst Fahruntüchtigkeit. Es handelt sich dabei um ein so genanntes abstraktes Gefährdungsdelikt, d.h. eine ...
- Trunkenheit Alkoholmissbrauch Führerscheinentzug
... beispielsweise wegen übermäßigen Alkoholkonsums als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist, kann seinen Führerschein verlieren. Dabei muss der Autofahrer nicht einmal im Straßenverkehr auffallen. Auch wenn außerhalb des Straßenverkehrs ein Alkoholkonsum von 3,01 Promille aktenkundig wird, kann die Verkehrsbehörde die Beibringung eines Medizinisch Psychiatrischen Gutachtens (MPU) verlangen. Eine derart hohe Alkoholmenge lässt auf eine außergewöhnliche Alkoholgewöhnung und/oder eine starke ...
- Führerscheinentzug bei Alkoholabhängigkeit
... Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr wurde bei einem Autofahrer nach Beendigung der Fahrt eine Blutentnahme durchgeführt. Diese ergab einen erheblichen Alkoholspiegel. Ob der Mann allerdings während der Fahrt angetrunken war, ließ sich nicht mehr feststellen, da er behauptete, erst nach Beendigung der Fahrt erhebliche Alkoholmengen zu sich genommen zu haben. Nach den gesamten Umständen konnte jedoch davon ausgegangen werden, dass der Mann schwer alkoholkrank war. Die Verkehrsbehörde entzog ihm ...
- Fahrverbot bei mehr als 0,5 Promille
... 0,5 Promille-Grenze ist sogar der offizielle Titel des § 24a StVG . So heißt es in Absatz 1: "1) Ordnungswidrig handelt, wer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt". Ordnungswidrig handelt gemäß § 24a Abs. 2 StVG ebenfalls jemand, der unter der Wirkung bestimmer Rauschmittel im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug führt. ...
- Blutprobe mit 0,00 Promille: Blutalkoholuntersuchung geht auf Staatskosten
... roch und ein wenig seltsam ging - wegen einer Gehbehinderung, wie sich später herausstellte -, forderten sie ihn auf, ins Röhrchen zu pusten. Als der Mann das ablehnte, bestanden die Beamten auf einem Bluttest. Dieser ergab 0,00 Promille, der 'Alkoholfahrer' wurde nach Hause geschickt. Rund fünf Monate später erhielt er von der Polizei eine Kostenverfügung über 90 Euro für die Blutalkoholuntersuchung, die Blutentnahme und die Fahrt zur Polizeiinspektion. Dagegen zog der Autofahrer mit Erfolg vor Gericht. Das Argument ...
- Plötzliche Erkrankung rechtfertigt nicht immer alkoholisierte Fahrt
... während einer Weinprobe einen Harnverhalt. Bei dieser schmerzhaften und gefährlichen Erkrankung kann der Urin nicht mehr auf natürlichem Wege abgeführt werden. Der Mann hatte bereits einmal einen Harnverhalt erlitten, daher setzte er sich trotz Alkoholkonsums ins Auto, um in ein Krankenhaus zu fahren. Wegen seiner stark überhöhten Geschwindigkeit wurde er von der Polizei angehalten. Ein Alkoholtest ergab einen Blutalkohol von 1,04 Promille. Das erstinstanzliche Gericht verurteilte den Mann wegen einer "fahrlässigen ...
- Betrunken Fahrrad gefahren – Führerschein weg
... Wer Alkohol getrunken hat, sollte nicht mehr fahren – weder mit dem Auto noch mit dem Fahrrad. Tut man es doch und wird nach übermäßigem Alkoholkonsum im Straßenverkehr erwischt, so riskiert man seine Fahrerlaubnis, egal ob man mit einem Auto oder "nur" mit einem Fahrrad unterwegs war. Über diese Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 29. September 2008 (AZ: 1 N 80.07) informieren die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Im vorliegenden Fall war ein Fahrradfahrer mit ...
- Kurzer Schlaf nach langem Besäufnis
... Verantwortungsgefühl' gezeigt und sei nach dem Weinfest nicht mehr Auto gefahren, lobte er sich selbst. Trotzdem müsse er sich grobe Fahrlässigkeit vorhalten lassen, urteilte das Oberlandesgericht Karlsruhe (19 U 167/01). Ursache des Unfalls sei eine alkoholtypische Fehlleistung, denn die Verkehrssituation hätte er als routinierter Fahrer ansonsten unschwer bewältigt. Es sei taghell gewesen, die Straße trocken, die Kurve keineswegs eng ... Entweder sei er ('alkoholbedingt enthemmt') zu schnel ...
- Kurzer Schlaf nach langem Besäufnis
... Verantwortungsgefühl' gezeigt und sei nach dem Weinfest nicht mehr Auto gefahren, lobte er sich selbst. Trotzdem müsse er sich grobe Fahrlässigkeit vorhalten lassen, urteilte das Oberlandesgericht Karlsruhe (19 U 167/01). Ursache des Unfalls sei eine alkoholtypische Fehlleistung, denn die Verkehrssituation hätte er als routinierter Fahrer ansonsten unschwer bewältigt. Es sei taghell gewesen, die Straße trocken, die Kurve keineswegs eng ... Entweder sei er ('alkoholbedingt enthemmt') zu schnel ...
- Betrunken auf dem Fahrrad – Führerschein weg
... bestehe das Risiko, dass er zukünftig im alkoholisierten Zustand auch ein Kraftfahrzeug führen wird. Auf diese Entscheidung vom 21. Mai 2008 (AZ: 3 C 32.07) weisen die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Ein Mann war stark alkoholisiert auf seinem Fahrrad unterwegs. Eine Polizeikontrolle stellte eine Blutalkoholkonzentration von 2,09 Promille fest. Zwei medizinisch-psychologische Gutachten kamen zu dem Ergebnis, dass der Radfahrer nicht ausreichend zwischen Alkoholkonsum und dem Führen eines ...
- Führerschein zurück – auch bei drei Promille
... Selbst bei übermäßigem Alkoholkonsum darf der Führerschein nicht automatisch entzogen werden. Nur bei Trunkenheit mit Bezug zum Straßenverkehr oder im Falle einer Alkoholabhängigkeit sei ein Fahrerlaubnisentzug rechtens, entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland/Pfalz mit seinem Urteil (AZ: 10 A 10062/07.OVG) vom 5. Juni 2007, auf das die Deutsche Anwaltauskunft hinweist. Geklagt hatte ein Gastwirt, der bei einem Streit in seiner Wohnung seiner Stieftochter grundlos ins Gesicht geschlagen haben soll. Die ...
- Blutprobe ohne richterliche Anordnung
... Blutprobe anordnen. Dies entschied das Landgericht Itzehoe am 08. Dezember 2009 (AZ: 2 Qs 186/09 ), wie die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilen. Bei einer Verkehrskontrolle hielt die Polizei einen Autofahrer an. Der Atemalkoholtest ergab bei dem Mann 1,3 Promille. Daraufhin ordnete die Polizei eine Blutprobe an, die eine Blutalkoholkonzentration von 1,59 Promille aufwies. Der beschuldigte Autofahrer legte Beschwerde gegen die vorläufige Entziehung seiner Fahrerlaubnis ein: Die Polizei ...
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