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Auszug aus Artikeln zu Verkehrsrecht bei Finanztip.de

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in Rubrik: Verkehr   (0.06 Sekunden) mehr in Suche in Rubriken  
  1. Wird der Führerschein bei Cannabiskonsum generell eingezogen?
    ... Wer maximal einmal im Monat Cannabis raucht und trotzdem Auto fährt, behält den Führerschein. Das geht aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Freiburg hervor (Aktenzeichen: 4 K 419/00). In dem Fall war ein Autofahrer mit 0,2 Gramm Rauschgift angetroffen worden. Gegenüber den Polizeibeamten gab er zu, am Vortag einmal Cannabis zu sich genommen zu haben. Die zuständigen Behörden entzogen dem Mann daraufhin den Führerschein und ordneten parallel ein medizinisch-psychologisches Gutachten an. Diese Maßnahmen gingen ...  
  2. Führerscheinentzug gelegentlicher Cannabis-Konsum
    ... Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim kann bereits ein gelegentlicher Cannabis-Konsum die Entziehung der Fahrerlaubnis rechtfertigen, wenn der Betroffene Drogenkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr nicht zu trennen vermag und somit zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. Das Gericht sah diese Voraussetzungen bereits bei einer THC-Konzentration von 1 ng/ml als gegeben an. Beschluss des VGH Mannheim vom 27.03.2006 10 S 2519/05 NJW 2006, 2135 Finanztip.de Keine Gewähr für Richtigkeit ...  
  3. Fahruntüchtigkeit Drogen Cannabis
    ... Die Beurteilung der Fahruntüchtigkeit unter Einfluss von Cannabisprodukten ist unter den Verkehrsjuristen äußerst umstritten. Dies liegt in erster Linie daran, dass hier anders als bei Alkoholkonsum keine verlässlichen Grenzwerte zur Verfügung stehen. Für etwas mehr Klarheit sorgt nun eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Eine Fahruntüchtigkeit des Kraftfahrers ist bei Cannabiskonsum erst dann anzunehmen, wenn eine THC-Konzentration im Blut des Kraftfahrers festgestellt wird, die es als möglich erscheinen ...  
  4. Keine Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einmaligen Cannabiskonsums
    ... Ein einmaliger Cannabiskonsum ohne Zusammenhang mit dem Straßenverkehr gibt in der Regel für sich allein keinen Anlass zu der Annahme, der Betroffene sei zum Führen eines Kraftfahrzeuges ungeeignet. Der Autofahrer ist daher nicht zur Beibringung eines psychologischen Gutachtens zur Fahreignung verpflichtet. Urteil des BVerwG vom 05.07.2001 3 C 13/01 NJW 2002, 78 Finanztip.de Keine Gewähr für Richtigkeit ...  
  5. Führerscheinentzug Cannabiskonsum
    ... Bekanntermaßen geht die bayrische Justiz besonders hart gegen Drogenkonsum im Straßenverkehr vor. So nimmt das Verwaltungsgericht München bereits dann eine die Entziehung der Fahrerlaubnis rechtfertigende regelmäßige Einnahme an, wenn Cannabis über einen Zeitraum von 6 Wochen konsumiert wird. Zur Wiedererlangung der Fahreignung ist dann der Nachweis einer einjährigen Abstinenz und die Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) erforderlich, das dem Betroffenen einen stabilen Gesinnungswandel ...  
  6. Entziehung der Fahrerlaubnis bei täglichem oder nahezu täglichem Cannabiskonsum
    ... Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass bei täglichem oder nahezu täglichem Cannabiskonsum die Fahrerlaubnis wegen fehlender Fahreignung zu entziehen ist. Der Kläger war im Februar 2005 bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen; gegenüber den Polizeibeamten gab er an, seit etwa einem halben bis dreiviertel Jahr nahezu täglich Cannabis zu konsumieren. Daraufhin wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Hiergegen wandte sich der Kläger mit der Begründung, es hätte erst durch Einholung eines medizinisch ...  
  7. Was ist, wenn ich Cannabis genommen habe. Wie lange hält die Wirkung an?
    ... Es hängt von der jeweiligen Konstitution des Einzelnen ab, wie lange sich die berauschende Substanz des Cannabis auf Ihr Fahrverhalten auswirkt. Aber bedenken Sie, dass auch nach dem Abklingen des High-Gefühls die Beeintächtigungen Ihrer Stimmung und Konzentration mindestens noch sechs bis acht Stunden fortdauert. Solange sind Sie noch fahruntüchtig und sollten sich nicht an das Steuer eines PKW setzen. Ansonsten kann dies zum Verlust des Führerscheins führen. Ratgeber Recht: verkehrsrecht   34   15 11 2002         ...  
  8. Cannabis am Steuer: Führerscheinverlust droht
    ... Wer unter Einwirkung von Cannabis Auto fährt, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Nur wenn der Fahrer ausdrücklich behauptet und überzeugend darlegt, dass er zum ersten Mal Cannabis konsumiere, ist eine weitere Aufklärung geboten und die Glaubwürdigkeit der Angaben zu prüfen. Auf diese Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Baden-Württemberg (AZ.: 10 S 2302/06) vom 21. Februar 2007 weisen die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Bei einer Verkehrskontrolle und anschließender ...  
  9. Was ist, wenn ich Cannabis nehme und danach ein Kfz fahre?
    ... Cannabis, bzw. Haschisch oder Marihuana, stellt nach Alkohol die verbreitetste Droge dar. Schon eine geringe Menge führt zu Stimmungsveränderungen. Ihre Empfindung von Raum und Zeit verändert sich dabei, Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit lassen deutlich nach. Aus diesem Grund sollten Sie sich nach dem Haschischkonsum nicht mehr an das Steuer eines PKW zu setzen. Denn zum einen wird Ihr Reaktionsvermögen herabgesetzt - dadurch verlängern sich Anhaltewege - und zum anderen schätzen Sie Geschwindigkeiten und ...  
  10. Was ist, wenn ich Drogen genommen habe und dann ein Kfz fahre?
    ... Fahrfehlern oder auch einem Verkehrsunfall. Inzwischen ist es zu einer Verschärfung des Straßenverkehrsgesetzes gekommen. Das Fahren eines Kfz ist nun auch ohne Fahrfehler ahndbar, wenn in Ihrem Blut bestimmte Drogen nachgewiesen werden. Hierzu zählen Cannabis, Cocain, Heroin, Amphetamin, Designer-Amphetamin oder Morphin. Haben Sie vor Fahrtantritt eine solche Droge konsumiert, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar. Ihnen droht eine Geldbuße bis zu 1.500,- Euro und ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten. ...  
  11. Fahrlässiges Führen eines Kfz unter Drogeneinwirkung
    ... Die irrige Vorstellung eines Kraftfahrers, der am Vorabend der Fahrt Cannabis konsumiert hat, die Droge sei inzwischen in seinem Körper völlig abgebaut, lässt zwar den Vorwurf des vorsätzlichen Führens eines Kfz unter Drogeneinwirkung entfallen, nicht jedoch den der fahrlässigen Begehung der Tat. Das Oberlandesgericht Zweibrücken bestätigte mit dieser Begründung die erstinstanzliche Verurteilung eines Kraftfahrers zu einer Geldbuße von 500 DM und einem einmonatigen Fahrverbot. Beschluss des OLG Zweibrücken vom 03.05 ...  

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