Kfz-Steuer und steuerliche Förderung von Elektroautos

  • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012
  • Tipp: Sollen wir Sie zu wichtigen Steuerfragen sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Das Jahressteuergesetz (JStG) 2013 ist praktisch gescheitert und tritt nicht in Kraft. Einzelne Vorhaben wie die geplante Steuerförderung für Elektroautos bei Dienstwagen sollen aber dennoch auf den Weg gebracht werden – voraussichtlich per Extragesetz. Mal sehen, was sich ergibt. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich daher auf die geplanten Änderungen und können in einem Extragesetz noch etwas anders ausfallen.

Um die Verbreitung von Elektroautos zu fördern, werden die Steuervergünstigungen für Elektro-Autos ausgeweitet: Elektro-Autos bzw. E- Fahrzeuge sind statt bisher für 5 Jahre nun für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung von der Kfz-Steuer ersteckt sich nicht nur auf Autos mit Elektroantrieb, sondern auch auf Fahrzeuge mit Brennstoffzelle. Die Steuerbefreiung gilt für alle Fahrzeuge mit einer Erstzulassung im Zeitraum vom 18. Mai 2011 (Datum des Kabinettsbeschlusses) bis zum 31. Dezember 2015. Mit diesen Steuervergünstigungen sind wesentliche Teile des Programmes zur Förderung der Elektromobilität umgesetzt worden.

Nach 2015 soll die Steuerbefreiung für reine E-Fahrzeuge für weitere 5 Jahre fortgeführt werden. Voraussetzung: Erstmalige Zulassung der E-Autos im Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020.

1-%-Regelung für Elektro-Dienstwagen

Um den Einsatz der Elektro-Fahrzeuge bzw. Fahrzeuge mit Brennstoffzelle im gewerblichen und geschäftlichen Bereich zu fördern, wird bei der Anwendung der 1-%-Regelung für die private Nutzung von Dienstwagen der maßgebliche Listenpreis um die Kosten für die Batterie gemindert. Grundsätzlich müssen (vgl. Finanztipp-Artikel Besteuerung von Dienstwagen) Dienstwagennutzer 1 Prozent des Bruttolistenpreises monatlich versteuern.

Fahrer von Dienstwagen können daher bei einem Fahrzeug, das mit einem Plug-in- Hybrid- oder Elektro-Antrieb versehen ist, vom zu versteuernden Listenpreis pro kWh der Batterie 500 Euro abziehen. Falls anstelle der 1% Regelung die Fahrtenbuchmethode verwendet wird, soll ein pauschaler Wert für die Kosten der Batterie von den Fahrzeugkosten abgezogen werden. Mit diesen Maßnahmen soll die Steuer aus der Privatnutzung von Elektrofahrzeuges entsprechend gemildert werden. Problem: Bei einigen Elektroautos ist die Batterie nicht bzw. alternativ nicht im Kaufpreis für das E-Auto enthalten. Sie ist stattdessen für einen monatlich zu zahlenden Betrag zu mieten. In diesem Fall kommt es nicht zu einer Kürzung des Bruttolistenpreises für die private Nutzung des E-Autos.

Sollen wir Sie
zu wichtigen Steuerfragen
sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten?

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps - kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

  • Wertvolle Spartipps für Ihr Geld
  • Urteile, die Sie kennen sollten
  • Updates zu unseren beliebten Rechnern und Musterschreiben
  • Unverbindlich und jederzeit kündbar


Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Neu auf Finanztip

Finanztip bei Twitter