Persönliche Freibeträge bei der ErbSt

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Erbschaftsteuer wird nur erhoben, wenn der steuerliche Wert des Erwerbs bestimmte Freibeträge übersteigt. Innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Todestag vom Erblasser erhaltene Vermögensvorteile wie zum Beispiel Schenkungen werden mit dem Erwerb von Todes wegen zusammengerechnet. Die Höhe der Freibetrag richtet sich nach der Steuerklasse und der Freibetrag wird vom Wert des Nettoerwerbs abgezogen.

Die persönlichen Freibeträge gemäß § 16 ErbStG bei der Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer beginnen nach Ablauf einer Zehnjahresfrist wieder neu. Mit Schenkungen nach Plan lassen sich die Freibeträge daher mehrmals nutzen. Der Freibetrag der Kinder gilt im Verhältnis zu einem Elternteil, das heißt Vater und Mutter können jedem Kind jeweils einen Vermögenswert bis zu 400.000 Euro frei von Erbschaftsteuer beziegungsweise Schenkungsteuer zukommen lassen. Von den persönlichen Freibeträgen sind die generellen sachlichen Steuerbefreiungen des § 13 ErbStG abzugrenzen. So gibt es zum Beispiel einen sachlichen Freibetrag für Hausrat für Personen in der Steuerklasse I von 41.000 Euro und für Hausrat und sonstige Gegenstände in den Steuerklassen II und III in Höhe von 12.000 Euro.

Beispiel: Ein Alleinstehender möchte in seinem Testament seine Geschwister als Erben einsetzen. Wegen der geringen Freibeträge für Bruder und Schwester (20.000 Euro) bei der Erbschaftssteuer ist es in vielen Fällen vorteilhaft, zunächst die eigenen Eltern als Erben einzusetzen. Beide Elternteile verfügen über einen Freibetrag von insgesamt 200.000 Euro und können die Beträge bei entsprechender Gestaltung steuerfrei an deren Kinder ("die Geschwister") weiterreichen.

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Artikel verfasst von

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