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Motive des indexorientierten Anlegers

Unter "Indexing" ist hier das Anlegen von Geld in Indexanlagen (Indexprodukte wie Indexfonds, Exchange Traded Funds, Indexzertifikate) zu verstehen. 1973 wurde der erste Indexfonds aufgelegt, Nur institutionelle Anleger durften in diesen Fonds investieren. Seitdem hat sich viel getan und spätestens seitdem die Thesen von Markowitz auch beim Privatanleger ankommen, investieren auch immer mehr Privatanleger in Indexanlagen.

Vom Anlageverhalten kann man zwischen dem "reinen Indexer" und dem Mischtyp unterscheiden. Der "Mischtyp-Anleger" nimmt als "normaler Anleger" ausgewählte Indexprodukte in unterschiedlichem Umfang in sein Portfolio auf. Der "reine Indexer" investiert sein Kapitalvermögen dagegen ausschließlich in Indexanlagen und folgt damit den Thesen von Markowitz ohne andere mittel- oder langfristige Anlagen in Erwägung zu ziehen. Er betreibt ein striktes passives Portfoliomanagement und nimmt Änderungen nur im Hinblick auf eine Neugewichtung von Risikoklassen vor.

Motive des indexorientierten Anlegers (Indexer)
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass über einen langen Zeitraum der Index eines bestimmten Anlagemarktes bzw. innerhalb einer bestimmten Anlageklasse von Investoren kaum zu schlagen ist. Die Hauptgründe sind hierfür:

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Der Indexer hält sich daher - mehr oder minder weitgehend - an die Empfehlungen

und investiert im Hinblick auf Wertpapiere vornehmlich oder ausschließlich in Indexanlagen und hier vorzugsweise in "Exchange Traded Funds (ETFs). Die Vorteile des Einsatzes der Asset-Allokation und Korrelation von Risikoklassen gelten über langfristige Zeiträume wissenschaftlich als gesichert. Diese Erkenntnis überzeugt immer mehr Anleger für ein rein passives Portfoliomanagement durch "Indexing".

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