Ferienimmobilien bei der Einkommensteuer

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Sind die Kosten für eine Ferienwohnung steuerlich absetzbar? Antwort: Es kommt insbesondere darauf an, ob der Eigentümer die Absicht hat, mit Vermietung Gewinn zu erzielen. Diese Frage führt immer wieder zu Streit zwischen Steuerzahlern und dem Finanzamt, vor allem dann, wenn ein Steuerpflichtiger über längere Zeit hinweg Verluste geltend machen möchte. Der Bundesfinanzhof hat zu diesem Problem schon im Jahr 2001 Grundsätze für die Finanzverwaltung ausgearbeitet (IX R 97/00)

Der umfassende Artikel Steuerfragen bei der Vermietung von Ferienimmobilien beschreibt eingehend die Voraussetzungen und das Verfahren für die mögliche Geltendmachung von Werbungskosten in der EinkommenSteuererklärung. Folgen Sie daher zur Wissenserweiterung diesem vorgenannten Link. Der nachstehende Text stellt nur einen kleinen Ausschnitt dar. .
Bei einer Ferienwohnung, die der Steuerpflichtige ausschließlich an wechselnde Feriengäste vermietet und selbst nicht nutzt, ist 'ohne weitere Prüfung' davon auszugehen, dass er sie vermietet, um damit Gewinn zu erzielen. Also sind Verluste steuerlich zu berücksichtigen.

Wird eine Ferienwohnung teils selbst genutzt und teils vermietet, so sind die besonderen Umstände im Einzelfall zu prüfen. Um festzustellen, ob die Ferienwohnung überwiegend dazu diene, Gewinn zu erwirtschaften, müssten die Beamten eine Prognose für einen Zeitraum von 30 Jahren durchführen. Wenn sich über so lange Zeit ein Überschuss aller geschätzten Einnahmen über die Ausgaben ergebe, sei eine 'Überschusserzielungsabsicht' zu bejahen.

Das Urteil enthält über diese allgemeinen Grundsätze hinaus detaillierte Vorgaben zur Durchführung der Prognoserechnung. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6. November 2001 - IX R 97/00

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Hermann-Josef Tenhagen

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