Wann erfolgt eine Bemessung des Arbeitslosengeldes nicht nach den letzten 52 Wochen?

  • Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2012

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Grundsätzlich umfasst der Bemessungszeitraum die beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis abgerechneten Abrechnungszeiträume innerhalb eines Jahres vor der Entstehung des Anspruchs.
Sollten im Bemessungszeitraum weniger als 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt liegen, wird auf das innerhalb der letzten zwei Jahre erzielte Arbeitsentgelt zurückgegriffen. Können auch hier keine 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt festgestellt werden, wird das Arbeitslosengeld fiktiv bemessen. Dabei wird ein so genanntes fiktives Arbeitsentgelt festgelegt. Das Arbeitsentgelt richtet sich in diesen Fällen nach der jährlich festgelegten Bezugsgröße. Die Bezugsgröße entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Bruttoarbeitsentgelt aller Bundesbürger aus dem vorangegangenen Jahr und wird in einer Verordnung zu Beginn eines jeden Jahres neu festgelegt.

Kein Bemessungszeitraum gegeben

Kann die Agentur für Arbeit für Sie keinen Bemessungszeitraum von mindestens 150 Tagen mit Anspruch auf Arbeitsentgelt innerhalb des auf zwei Jahre vor Entstehung des Anspruchs erweiterten Bemessungsrahmen feststellen, so ist das Bemessungsentgelt aufgrund eines fiktiven Arbeitsentgelts der Qualifikationsgruppe festzulegen. Dabei ist die berufliche Qualifikation maßgebend, die für eine Beschäftigung erforderlich ist, auf die die Agentur für Arbeit ihre Vermittlungsbemühungen in erster Linie zu erstrecken hat.

Aufgrund unterschiedlicher Qualifikationen wird das Arbeitsentgelt anhand der Bezugsgröße entsprechend angepasst. Dabei erfolgt eine Einteilung in eine von vier Qualifikationsgruppen. Jeder einzelnen Qualifikationsgruppe liegt ein Teilwert der Bezugsgröße zugrunde.

Vorbezug von Arbeitslosengeld

Haben Sie innerhalb der letzten zwei Jahre vor der Entstehung des aktuellen Anspruchs (in der Regel erster Tag der Arbeitslosigkeit) bereits Arbeitslosengeld nach einem höheren Bemessungsentgelt bezogen, wird dieses auch der Bemessung Ihres jetzigen Anspruchs zu Grunde gelegt.

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