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Ausgabe 21/2016 vom 27. Mai 2016
Hermann-Josef Tenhagen
Chefredakteur Finanztip

Liebe Leserinnen und Leser,

was versichert mein Versicherungsvertrag denn nun genau? Wie muss ich mich im Fall der Fälle verhalten? Diese Fragen sind für viele Verbraucher ein großes Rätsel. Und so gibt es im Schadens- oder Erlebensfall immer wieder Ärger. Ein Anhaltspunkt dafür ist der kürzlich veröffentlichte Jahresbericht des Versicherungsombudsmanns.
2015 gab es so viele Beschwerden wie noch nie, insgesamt fast 14.000 zulässige erreichten den professionellen Schlichter zwischen Versicherungen und Versicherten. In gut 40 Prozent der Fälle konnten Verbraucher etwas erreichen – und das ganz ohne rechtliches oder finanzielles Risiko.

Denn der Versicherte muss nichts zahlen, damit der Ombudsmann seinen Fall prüft. Ist der Kunde mit dem Ergebnis unzufrieden, kann er immer noch vor Gericht ziehen. Für die Versicherungen sind die Sprüche des Ombudsmanns hingegen bis zum Streitwert von 10.000 Euro verbindlich.

Aber auch die Versicherten sind oft im Unrecht: Sie interpretieren häufig ihre Verträge falsch. Kein Wunder, so kompliziert und umfangreich wie die Vertragsklauseln sind.

Deshalb haben wir die acht wichtigsten Irrtümer über Versicherungen zusammengestellt – damit Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben.
1

Die Beweislast liegt beim Kunden

Ob Gebäude- oder Hausratversicherung: Der Versicherte muss nachweisen, dass sein Schaden tatsächlich ein Versicherungsfall ist. Bei der Elementarschadenversicherung ist im Fall, dass Wasser eindringt, zum Beispiel Bedingung, dass das Grundstück überschwemmt war oder es einen Rückstau gab. Wer trotz Überschwemmung die Nerven hat, den Schlamassel zu fotografieren, kann das leicht nachweisen.

Für die Hausratversicherung sollte es neben der obligatorischen Anzeige bei der Polizei auch Fotos und andere Belege geben, die bei einem Einbruch den Wert der Besitztümer beweisen. Sonst erstattet die Versicherung erfahrungsgemäß nur wenig.

Nutzen Sie die Portale Comfortplan*, Ino24 und Check24*, um einen guten und günstigen Anbieter zu finden.
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2

Hausrat oder Haftpflicht

Diese beiden Versicherungen kennen die meisten. Doch wann welche für Schäden im Haushalt aufkommt, ist oft nicht so klar.

Die Hausratversicherung zahlt vor allem bei Schäden an Ihrem beweglichen Besitz. Und sie zahlt den Neuwert der Dinge, die kaputt gegangen oder gestohlen worden sind.

Läuft dagegen in Ihrer Wohnung Wasser aus und tropft in die Wohnung des Nachbarn, dann springt für dessen Schaden die Haftpflichtversicherung ein. Sie zahlt dem Nachbarn allerdings nur den Zeitwert für das zehn Jahre alte Sofa.

Haftpflichtversicherungen prüfen zudem minutiös, ob sie für den Schaden überhaupt haftbar gemacht werden können und zahlen müssen. Wir empfehlen die Interrisk XXL* (über Mr-Money), die Haftpflichtkasse Darmstadt* (Tarif Einfach Komplett) oder Die Bayerische Prestige* (über Check24).
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3

Streitfall Handyversicherung

Finanztip rät vom Abschluss einer Handyversicherung ab. Sie ist teuer und zahlt in vielen Fällen gar nicht. Das bestätigen die Beschwerden beim Ombudsmann. Ein Diebstahl ist häufig nur versichert, wenn das Gerät „in persönlichem Gewahrsam mitgeführt wurde“, also zum Beispiel in der Hosentasche oder einer dicht am Körper getragenen, verschlossenen Handtasche. Das muss der Versicherte beweisen – und hat in der Regel kaum eine Chance, den Schaden ersetzt zu bekommen.
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4

Schadenfreiheitsklasse nach Wechsel der Autoversicherung

Wer seine Kfz-Versicherung wechselt, hat mitunter Probleme mit seiner Schadenfreiheitsklasse. Entweder erkennt der neue Anbieter Sondereinstufungen wie beim Rabattschutz nicht an oder stuft nach einem Schaden anders zurück als die alte Versicherung. Haben Sie Sonderregeln vereinbart, prüfen Sie die Politik des etwaigen neuen Anbieters vor dem Wechsel. Zum Ratgeber
5

Kein Beinbruch mit der Unfallversicherung

Für die Unfallversicherung reicht es nicht, lediglich einen Unfall zu haben. Vielmehr zahlt die Versicherung nur, falls ein Unfall zu einer signifikanten bleibenden Behinderung führt. Dabei gilt eine sogenannte Gliedertaxe, je nach betroffenem Körperteil gibt es mehr oder weniger Geld.

Die meisten Behinderungen sind aber Folge von Krankheiten. Nur eine von fünfzig körperlichen Beeinträchtigungen beruht auf einem Unfall. Die meisten Menschen brauchen eine solche Police daher nicht.
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6

Versicherung zahlt keine Verbesserung

Deckt ein Sturm Teile des Daches ab, dann ist dessen Reparatur über die Gebäudeversicherung versichert. Viele Verbraucher erwarten dann, dass es komplett saniert wird. Aber die Versicherung ist da ganz genau: Sie zahlt exakt nur das, was unbedingt nötig ist, um das Dach wieder instand zu setzen. Wertsteigernde Reparaturen oder Maßnahmen, die zum Beispiel Schäden in Zukunft vermeiden sollen, sind nicht abgedeckt.
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7

Restschuldversicherung auch bei Scheidung im Ausland

Eine Restschuldversicherung ist bei den meisten Krediten überflüssig. Sie ist zu teuer und schließt wichtige Ursachen für einen Kreditausfall aus oder schränkt sie ein. So zahlen manche Versicherungen etwa bei Arbeitslosigkeit erst nach einer Wartezeit oder nur für eine kurze Zeit. Oder die Versicherung stellt sich bei einer Scheidung quer.

So hat sich beispielsweise ein Anbieter geweigert zu zahlen, weil sich ein griechisches Ehepaar in der Heimat scheiden ließ – statt nach deutschem Recht. Nach Einschreiten des Schlichters erkannte die Versicherung die griechische Scheidung aber doch an und zahlte. Zum Ratgeber

8

Rechtsschutzversicherung früh genug abschließen

In der Rechtsschutzversicherung stiegen die Beschwerden vergangenes Jahr besonders stark an, um fast ein Drittel. In vielen Fällen ging es um das Widerspruchsrecht bei Lebensversicherungen. Wurde ein Versicherter beim Vertragsabschluss falsch über sein Widerrufsrecht informiert, hat er das Recht, auch noch nach Jahren seine Police rückabwickeln zu lassen.

Rechtsschutzversicherer zahlen aber nur, wenn der Kunde schon versichert war, als der Ärger begann. Die Gretchenfrage ist: Fing der Ärger an, als die Lebensversicherung abgeschlossen wurde? Oder erst, als sie widerrufen wurde? Laut den Ombudsleuten kommt es immer auf den Einzelfall an. Und zum Beispiel auch darauf, in welchem Wortlaut der Versicherte seine Ansprüche geltend macht.

Gute Tarife zur Rechtsschutzversicherung finden Sie über das Vergleichsportal Mr-Money* und bei Comfortplan*.
Zum Ratgeber

Oft lohnt sich die Beschwerde beim Ombudsmann. In jedem Fall ist es aber sinnvoll, beim Abschluss einer Versicherung nicht allein auf den Preis oder auf den Anbieter zu schauen. Inzwischen bietet jeder Versicherer jede Police in diversen Varianten an. Mit unseren Ratgebern finden Sie die besten passenden Varianten.

Wir erklären dort grundsätzlich ganz genau, welche Mindestkriterien die jeweilige Versicherung unbedingt erfüllen muss, und empfehlen dann die günstigsten Tarife. Außerdem lohnt es sich, ab und zu die Verträge mit neuen zu vergleichen: Alte Policen decken nämlich manchen Schaden nicht, den neue selbstverständlich abdecken.
Herzlichen Gruß

Ihr
Hermann-Josef Tenhagen

Guerilla-Shopping

PIZZA-TAXI WÖRTLICH GENOMMEN

Wie man für 10 Euro eine Pizza und eine Taxifahrt bekommt, hat Marketing-Fachmann Jon Christoph Berndt auf seiner Website beschrieben. Er kam, so berichtet er, nachts am Bahnhof an, war hungrig und musste noch zum Hotel. Beim Pizzadienst am Bahnhof bestellte er eine Pizza Hawaii und gab als Lieferadresse sein Hotel an. Im Auto des Pizzajungen fuhr er dann einfach mit zu seiner Unterkunft. Wir meinen: Wer so virtuos die Methode der Sparguerilla einsetzt, braucht von uns keine Tipps mehr.

KINO UND MAXDOME GRATIS

Der Filmstreaming-Anbieter Maxdome* gibt derzeit einen Kinogutschein von Cinestar obendrauf, wenn Sie sich für den kostenlosen Probemonat registrieren. Der Gutschein muss bis Ende Juni an einer Cinestar-Kinokasse eingelöst werden und ist gültig von Sonntag bis Mittwoch für alle 2D-Filme. Maxdome wird nach Ablauf des Probe-Abos kostenpflichtig (8 Euro im Monat). Wenn Sie das nicht wollen, sollten Sie einige Tage vorher kündigen.
Zur Registrierung* 
Haben auch Sie Guerilla-Tipps, die Sie teilen möchten? Mailen Sie uns an guerilla@finanztip.de.
Weitere Tipps:
Ab 1. Juni sollen Sparer bei einer Bankenpleite ihr Geld deutlich schneller zurückerhalten. Nicht mehr bis zu 20 Tage müssen sie um ihr Guthaben zittern, sondern künftig nicht länger als 7. Und statt auf Anträge zu warten, will sich die Einlagensicherung dann automatisch bei den Betroffenen melden. Abgesichert sind nach wie vor höchstens 100.000 Euro je Sparer. In Sonderfällen sind es bis zu 500.000 Euro, etwa wenn der Kunde gerade sein Eigenheim verkauft hat. mehr...
Wer sich ein reines Elektroauto kauft, kann sich nach einem Beschluss des Bundeskabinetts nicht nur eine Kaufprämie von 4.000 Euro sichern. Er braucht zehn Jahre lang auch keine Kfz-Steuer zu zahlen. Diese Regel soll sogar rückwirkend zum 1. Januar 2016 gelten. Um die Elektromobilität noch mehr zu fördern, dürfen Arbeitnehmer ihr privates E-Auto steuerfrei im Betrieb aufladen, wenn der Arbeitgeber dies anbietet. mehr...

Finanztip mit dem Ehrenpreis Online ausgezeichnet

Zum 15. Mal hat das Schweizer Geld-Magazin „Private“ den Medienpreis für Finanzjournalisten vergeben. Neben „Spiegel“, „Neue Zürcher Zeitung“, „Zeit“ und Schweizer Rundfunk wurde diesmal auch Finanztip ausgezeichnet – und zwar mit dem Ehrenpreis Online. Unser stellvertretender Chefredakteur Matthias Urbach (in der Bildmitte) nahm den Preis vorgestern in Zürich von „Private“-Herausgeber Norbert Bernhard (links) entgegen.

Jurypräsident Otfried Jarren, Medienforscher und Prorektor der Uni Zürich (rechts im Bild), hob den neuen Weg hervor, den Finanztip als gemeinnützige Non-Profit-Organisation geht: Die Finanzierung durch Affiliate-Links habe ein klares Regelsystem, um werbliche Interessen vom redaktionellen Angebot zu trennen, und diese Links seien erkennbar gekennzeichnet. Finanztip habe die Jury überzeugt – „guter Auftritt, hoher Newswert, großer Nutzwert für die Community, gehaltvolle Analysen“.
Kleine Kameras für die Frontscheibe – sogenannte Dashcams – werden immer beliebter. Ihre Aufnahmen können helfen, die Schuldfrage bei Verkehrsunfällen zu klären. Doch ob die Videos als Beweis vor Gericht taugen oder gegen den Datenschutz verstoßen, ist umstritten. Das Oberlandesgericht Stuttgart hielt ein Dashcam-Video jetzt als Beweis für zulässig. Das Bundesdatenschutzgesetz enthalte kein Beweisverwertungsverbot solcher Aufnahmen. mehr...
Ab sofort enthalten unsere Handytarif-Empfehlungen auch kurzfristige Sonderangebote. Wir durchforsten die Tarife wöchentlich und aktualisieren die Ratgeber Allnet-Flat und LTE. Derzeit ist ein Pauschaltarif mit 2 Gigabyte LTE für knapp 9 Euro im Monat erhältlich (flexibel kündbar, 2 Euro billiger bei 24 Monaten Laufzeit): LTE All 2 GB* von Winsim. Kleiner Haken: die Datenautomatik, die nach Verbrauch des Surfvolumens bis zu 6 Euro extra kosten kann. Mit den enthaltenen 2 Gigabyte Daten dürfte das aber selten passieren. mehr...
Den Online-Broker Flatex* empfehlen wir für ein günstiges Wertpapierdepot: Aktien oder Fondsanteile kosten im außerbörslichen Handel 5,90 Euro, unabhängig von der Anlagesumme. Wer lieber regelmäßig anspart, bekommt bei Flatex 390 von den knapp 500 für den Sparplan angebotenen ETFs ohne Kaufkosten. Seit kurzem kooperiert der Anbieter auch mit Zinspilot. Kunden können so einfach Tages- und Festgeldangebote nutzen. Derzeit empfehlen wir das dreijährige Festgeld von Close-Brothers*. mehr...

FINANZTIP-COMMUNITY

30.000 Beiträge in der Finanztip-Community – das ist eine Zahl, die uns sehr stolz macht. Erreicht haben wir sie vorgestern, am 25. Mai, fast genau zwei Jahre nach dem Start unseres Forums. Zu verdanken ist das vor allem Ihnen, den Community-Mitgliedern: Mehr als 5.600 Nutzer haben sich bislang registriert und diese beeindruckende Anzahl an Kommentaren geschrieben. Als kleines Dankeschön verlosen wir unter den Nutzern, die die Beiträge Nummer 29.991 bis 30.010 verfasst haben, einen Besuch in unserer Redaktion in Berlin.
Im Fokus: Mietpreisbremse
Die Suche nach einer neuen Wohnung kann gerade in Ballungsräumen und Universitätsstädten nervenaufreibend sein. In vielen Metropolen schnellen die Mieten seit Jahren in die Höhe, ein Aufschlag von einem Drittel ist in Städten wie München oder Berlin bei einer Neuvermietung nichts Ungewöhnliches mehr.

Um dem entgegenzuwirken, haben inzwischen elf Bundesländer für mehr als 300 Städte eine Mietpreisbremse beschlossen. Berlin war das erste Land: In der Hauptstadt gilt die Verordnung seit dem 1. Juni 2015, also seit bald einem Jahr, doch bislang zeigt sie noch nicht den gewünschten Erfolg.

Nach der Regelung darf der Preis pro Quadratmeter für Neuvermietungen nur noch 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete der Stadt liegen. Den jeweils gültigen Mietspiegel finden Sie auf der Website Ihrer Stadt oder Gemeinde. Ist kein Mietspiegel vorhanden, können Sie auf Vergleichsmietdatenbanken von Vermieter- und Mieterverbänden zurückgreifen.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, in denen die Mietpreisbremse nicht greift – zum Beispiel, wenn der Vormieter schon mehr bezahlt hat oder die Wohnung umfassend modernisiert wurde.

Unrechtmäßig hohe Mietforderungen in Berlin
Viele Vermieter in der Hauptstadt halten sich nicht an die Vorgaben des Senats. Ihnen drohen auch keine Sanktionen, wenn sie zu viel verlangen. Nach einer Studie des Forschungsinstituts Regiokontext im Auftrag des Berliner Mietervereins wurden 31 Prozent aller neu vermieteten Wohnungen zwischen Juni 2015 und März 2016 zu teuer angeboten. Das sind knapp 20.000 Wohnungen.
Gegenüber Finanztip berichtete eine Neu-Berlinerin von einem typischen Fall: Sie bekam eine Wohnung in Kreuzberg für 14,44 Euro pro Quadratmeter angeboten, die ortsübliche Vergleichsmiete nach Mietspiegel liegt bei 8,10 Euro. Die Mietforderung lag also 78 Prozent über dem Vergleichsmaßstab. Da die Vormieterin allerdings bereits eine Miete von 11,20 Euro gezahlt hatte, greift hier die oben erwähnte Ausnahme von der Mietpreisbremse: Die Wohnung dürfte erneut für maximal 11,20 Euro vermietet werden. Als die mögliche Mieterin darauf hinwies und sich bereit erklärte, die Miete der Vormieterin zu zahlen, erhielt sie eine Absage.

Haben Sie auch Erfahrungen mit zu hohen Mieten gemacht? Teilen Sie diese mit uns und anderen Nutzern in der Community. Wenn Sie seit Inkrafttreten des Gesetzes im Sommer vorigen Jahres umgezogen sind, empfehlen wir, die Miete zu überprüfen.

Mieter müssen gerichtlich vorgehen
Das Problem an der Mietpreisbremse ist, dass es keine Aufsichtsbehörde gibt, die den Vermietern Einhalt bei unzulässigen Miethöhen gebietet. Das müssen Sie nach dem Willen des Gesetzgebers als Mieter selbst machen. Und genau darin liegt die Krux: Wollen Sie gegen eine zu hohe Miete vorgehen, müssen Sie zunächst den Vertrag unterschreiben, weil Sie sonst die Wohnung wahrscheinlich nicht bekommen. Nach Vertragsschluss können Sie den Vermieter schriftlich rügen und ihn auffordern, die Miete zu senken.

Wichtig ist, dass Sie klären, ob die Wohnung unter eine der Ausnahmen fällt, die eine höhere Miete erlauben. Ist die Lage klar und bleibt der Vermieter stur, suchen Sie nach Unterstützung bei einem Fachanwalt für Mietrecht oder einem Mieterverein. Auf die Hilfe des Mietervereins können Sie gleich nach dem Beitritt zum Verein setzen. Wollen Sie eine Rechtsschutzversicherung für den Konflikt in Anspruch nehmen, müssen Sie meistens schon drei Monate vor Unterschrift unter dem Mietvertrag eine Versicherungspolice abgeschlossen haben.
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