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Ausgabe 36/2016 vom 9. September 2016
Hermann-Josef Tenhagen
Chefredakteur Finanztip

Liebe Leserinnen und Leser,

war da nicht noch was mit Ihrer Steuererklärung 2015? Wie schnell die Zeit verstreicht: Wer sich Ende Mai eine Fristverlängerung erbeten hat, die das Finanzamt meist einfach gewährt, muss sich jetzt wieder ranhalten: Denn diese Verlängerung endet häufig zum 30. September 2016. Wer diesen Termin verpasst, riskiert einen Verspätungszuschlag.

Nicht jeder Arbeitnehmer ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet: Schließlich behält ja der Arbeitgeber Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer gleich vom Lohn ein. Wer als Angestellter keine weiteren Einkünfte hat und bei der Gehaltsabrechnung keinen individuellen Freibetrag berücksichtigt haben möchte, muss in vielen Fällen überhaupt keine Steuererklärung abgeben.

Doch auch diese Arbeitnehmer, sollten sich mit unseren zehn Empfehlungen zur Steuer 2015 befassen. Denn die erste lautet:
1

Erstellen Sie freiwillig eine Steuererklärung!

Selbst wenn Sie nicht müssen, lohnt es sich in sehr vielen Fällen, von sich aus eine Steuererklärung abzugeben. In den vergangenen Jahren haben die Finanzämter pro Steuerklärung durchschnittlich rund 900 Euro an einbehaltenen Steuern zurückerstattet. Mehr als 8 Millionen der eingereichten Erklärungen sind bereits freiwillig. Arbeitnehmer, die darauf verzichten, verschenken viel Geld. Zum Ratgeber
2

Falls es sich bisher nicht lohnte: Recht und Urteile ändern sich

Ständig gibt es von Finanzgerichten neue Urteile, in denen sich die Richter auf die Seite der Steuerzahler schlagen. Möglicherweise trifft ein erst kürzlich entschiedener oder bald zu entscheidender Sachverhalt auch auf Sie zu, aber das Finanzamt will die Entlastung nicht anerkennen. Legen Sie im Zweifel Einspruch gegen den Steuerbescheid ein, berufen Sie sich auf den Musterprozess und beantragen Sie das Ruhen des Verfahrens in diesem Punkt, bis dieser rechtlich geklärt ist.

Falls sich früher für Sie keine Steuererklärung lohnte, kann sich das heute durch Rechtsprechung und neue Regeln erheblich geändert haben. Mit einem Steuerprogramm (siehe Tipp 7) können Sie ausprobieren, ob sich der Aufwand lohnt.
Zum Ratgeber

3

Auch im Haushalt können Sie erheblich Steuern sparen

Beste Beispiele für aktuelle Entwicklungen zugunsten von Steuerzahlern: Sie dürfen jetzt die kompletten Ausgaben für den Schornsteinfeger bei den Handwerkerkosten ansetzen. Das gilt auch für Mieter, in deren Nebenkostenabrechung diese aufgeführt sind. Und bei den haushaltsnahen Dienstleistungen dürfen Sie sich ein Fünftel der Lohnkosten für die Tierbetreuung in Ihrem Haushalt als Steuererstattung zurückholen. Falls Sie zusätzlich einen Minijobber als Haushaltshilfe beschäftigen, können Sie so im Haushalt bis maximal 5.710 Euro an Steuererstattungen herausholen. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, mit WerbungskostenSonderausgaben oder außergewöhnlichen Belastungen (und hier insbesondere Krankheitskosten) zu sparen.

4

Zusammen veranlagen, auch wenn der Partner im Pflegeheim wohnt

Wer als Ehepaar oder eingetragene Lebenspartner zusammenlebt beziehungsweise "nicht dauernd getrennt" lebt, kann sich steuerlich gemeinsam veranlagen lassen. Falls der Einkommensunterschied zwischen beiden hoch ist, kann der Splittingvorteil Tausende von Euro betragen.

Hiervon profitieren darf auch ein Mann, der sich um seine demenzkranke Ehefrau im Pflegeheim als Betreuer kümmert und die Kosten hierfür trägt. Das Finanzgericht Niedersachsen (Urteil vom 23. Juni 2015, Az. 13 K 25/14) hat in diesem Fall anerkannt, dass er mit seiner Ehefrau weiterhin zusammenveranlagt werden kann – obwohl er zwischenzeitlich mit einer Lebensgefährtin ein Haus gebaut hat, in dem er mit ihr wohnt. Zum Ratgeber

5

Nutzen Sie das Steuer-E-Book von Finanztip

Die Steuererklärung ist jedes Jahr fällig. Sofern Ihre steuerliche Situation – wie in den meisten Fällen – gar nicht so kompliziert ist, dann können Sie die Formulare mithilfe unseres kostenlosen Steuer-E-Books ausfüllen. Zum E-BOOK
6

Der elektronische Helfer vom Finanzamt

Sie müssen heute nicht mehr zwingend die Papierformulare vom Finanzamt ausfüllen. Stattdessen können Sie Ihre Steuererklärung elektronisch erstellen und übers Internet ans Finanzamt übermitteln. Dafür stellt die Finanzverwaltung kostenlose Lösungen zur Verfügung: das „Elster-Formular“ und das Elster-Online-Portal. Über das Portal können Sie sich zudem für den Belegabruf anmelden, auch vorausgefüllte Steuererklärung genannt.  

Nach der etwas langwierigen Registrierung, die wir in unserem Ratgeber erklären, können Sie dann elektronisch gemeldete Daten wie die vom Arbeitgeber abgeführte Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, ausgezahlte Renten und künftig sogar auch geleistete Spenden einsehen und für Ihre elektronische Steuererklärung einfach übernehmen. Zum Ratgeber

7

Noch mehr sparen dank Steuersoftware

Natürlich gibt Ihnen das kostenlose Finanzamts-Programm Elster keine Tipps, um Steuern zu sparen. Hierfür eignet sich spezielle Steuersoftware, die Sie regulär schon ab 15 Euro – und bei Sonderangeboten noch günstiger – erwerben können. Den meisten Arbeitnehmern und Rentnern genügt ein Einsteiger-Programm wie Tax 2016* und Quicksteuer 2016*. Falls es doch komplexer wird – etwa weil Sie Vermieter sind oder Einkünfte als Selbstständiger haben – empfehlen wir die Steuersparerklärung* oder das Wiso Steuer-Sparbuch. Wer kein Programm installieren möchte und keine Scheu hat, die Erklärung im Internetbrowser zu erstellen und zu übermitteln, der ist mit Wiso Steuer-Web und Smartsteuer* gut bedient.

  TIPP: So spät in der Steuersaison kommen Sie besonders günstig an die Software, sowohl in den Elektronikmärkten als auch im Internet – ein Blick auf ein Preisvergleichsportal wie idealo.de lohnt sich. Zum Ratgeber
8

Preiswerter Rat vom Lohnsteuerhilfeverein

Ist Ihre Steuererklärung komplizierter, dann sollten Sie sich professionellen Rat holen. Die günstigste Lösung hierfür ist die Mitgliedschaft in einem Lohnsteuerhilfeverein, dem die meisten Angestellten, Beamten und Rentner beitreten können. Der Jahresbeitrag ist einkommensabhängig und liegt je nach Verein bei zirka 40 bis 400 Euro. Steigen die Mieteinnahmen bei einem ledigen Vermieter oder die Kapitaleinkünfte über 13.000 Euro, dann darf der Lohnsteuerhilfeverein nicht mehr beraten. Zum Ratgeber
9

Steuerberater dürfen neuerdings günstiger helfen

Egal, was Sie für Steuerprobleme haben, Sie können natürlich immer einen Steuerberater konsultieren. Der berechnet seine Gebühren für Ihre Steuererklärung in aller Regel nach der Steuerberatergebühren-Vergütungsverordnung. Diese hat der Bundesrat am 17. Juni 2016 geändert: Ein Steuerberater darf jetzt mit Ihnen „in Textform“ ein höheres Honorar als die gesetzlich vorgeschriebene Vergütung vereinbaren – oder ein niedrigeres bei außergerichtlichen Angelegenheiten. Hierfür genügt eine Mitteilung per E-Mail. Auf jeden Fall muss der Steuerberater Sie vorher auf das niedrigere oder höhere Honorar hinweisen.

Die Steuerberatungskosten können Sie übrigens zum Teil von der Steuer absetzen – nämlich den beruflich veranlassten Anteil.

  TIPP: Wer bereits säumig ist, dem bringt der Steuerberater oder der Lohnsteuerhilfeverein Zeitgewinn: Der muss nämlich erst zum Jahresende abgeben, in Hessen sogar spätestens am 28. Februar 2017.
10

Spätes Abgeben kann sich lohnen, weil es gute Zinsen bringt

Wer mit einer Rückerstattung rechnen kann und nicht dringend auf das Geld angewiesen ist, kann sich sogar viel Zeit lassen und von einem monatlichen Zinssatz von 0,5 Prozent (6 Prozent im Jahr!) profitieren. Ein Beispiel: Sie geben Ihre Steuererklärung für 2015 am 31. Dezember 2019 ab. Anfang Juni 2020 erhalten Sie eine Steuererstattung von 2.500 Euro. Für die ersten 15 Monate der Fälligkeit, also bis März 2017, gibt es keine Zinsen. Aber ab April 2017 bis Mai 2020 (= 38 Monate). Insgesamt kommen so 475 Euro Zinsen vom Finanzamt dazu.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie dieses Jahr auch zu der Mehrheit gehören, die ordentlich Geld vom Staat zurückerstattet bekommt. 

Herzlichen Gruß

Ihr
Hermann-Josef Tenhagen

Guerilla-Shopping

GRUPPENRABATTE NUTZEN

Zoos, Freizeitparks und Museen gewähren oft ordentliche Rabatte für Gruppen. So kostet der Eintritt ins DDR-Museum in Berlin eigentlich 9,50 Euro. Gruppen ab zehn Teilnehmern zahlen nur 6,50 Euro pro Person. Warum nicht mit den Kollegen aus der Abteilung oder den Leuten im Verein hingehen? Wer mutig ist, kann vor Ort auch Leute in der Warteschlange ansprechen und spontan eine Gruppe bilden. Allerdings verlangen manche Einrichtungen eine Anmeldung der Gruppe per Telefon oder Internet.

HYBRID-AUTO MIT PRÄMIE

Die E-Auto-Prämie der Bundesregierung greift nur bei reinen Elektroautos und Plug-in-Hybriden, die man an der Steckdose aufladen kann. Klassische Hybridwagen sind nicht erfasst. Bis Ende Oktober gewährt aber Hybrid-Pionier Toyota eine eigene Prämie in Höhe von 3.000 Euro. Damit ist zum Beispiel der Toyota Yaris Hybrid mit 100 PS ab 14.300 Euro zu haben. Bedenken Sie aber, dass der Autohändler im Gegenzug seinen Rabattspielraum weniger ausschöpfen könnte. Eine Alternative ist der Neuwagenkauf im Internet. Zum Angebot

GRATIS REGIONEN IN OUTDOOR-ROUTENPLANER

Der Fahrrad- und Wander-Routenplaner fürs iPhone und für Android, Komoot, verlangt für jede Region eigentlich mindestens 8,99 Euro. Wir haben im Internet drei Codes gefunden, mit denen sich jeweils eine Region freischalten lässt: RADBB-GRATIS-M76P4, ACV816, SBBHIKE. Die Codes können Sie in der App oder auf der Homepage eingeben.
Haben auch Sie Guerilla-Tipps, die Sie teilen möchten? Mailen Sie uns an guerilla@finanztip.de.
Weitere Themen:
Aufs Tagesgeld gibt es nur noch 0,55 Prozent bei Moneyou. Wir können Moneyou* dennoch weiter als dauerhaft guten Anbieter empfehlen. Neukundenaktionen versprechen höhere Zinsen: Consorsbank garantiert 1 Prozent für ein Jahr, danach aber nur 0,2 Prozent. Audi Bank* und Volkswagen Bank* locken mit 1,1 Prozent für 4 Monate, danach 0,3. Alternativ zahlt die Leaseplan Bank 0,75 Prozent – für neue wie bestehende Kunden. mehr...
Mitte 2017 werden die Auslandsgebühren für die Handynutzung innerhalb der EU verboten. Die EU-Kommission hatte allerdings Einschränkungen vorgeschlagen, wonach das Roaming-Verbot nur für 90 Tage pro Jahr gelten soll. Der Vorschlag wurde nach viel Kritik mittlerweile zurückgezogen und soll überarbeitet werden. Entschieden wird Mitte nächsten Jahres. mehr...
Die Kunden der DAB Bank werden nach der Fusion nun von der Consorsbank übernommen. Was das bedeutet, wird in unserer Community rege diskutiert. Sicher ist: Ab November bekommen DAB-Kunden neue Kreditkarten. Die neue Visa-Karte bucht das Geld dann nicht mehr einmal im Monat ab, sondern sofort. Auch die Ordergebühren für Wertpapiere sind künftig etwas höher. Monatliche Visa-Abbuchung bietet dagegen die DKB*. Als Alternative fürs Depot eignen sich Flatex* und Onvista Bank*. mehr...

FINANZTIP-COMMUNITY

Im März berichteten wir im Finanztip-Blog von einem neuen Rahmenwerk für die Baufinanzierung, der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Durch die strengeren Auflagen bekommen viele Antragsteller keine Finanzierung für ihre Immobilie, wie uns Leser in der Finanztip-Community schildern.

Wie ergeht es Ihnen gerade? Stoßen Sie auf Hindernisse bei der Kreditaufnahme? Erzählen Sie uns davon in der Community.
Die Unis verschicken derzeit ihre Zulassungsbescheide. Bevor das Studium beginnt, müssen Erstsemester entscheiden: Wie künftig krankenversichern? Meist ist die gesetzliche Krankenkasse erste Wahl. Bis 25 sind Studenten ohnehin bei der Familie kostenlos mitversichert. Privat versicherte Beamtenkinder sollten genau überlegen, ob sie in der PKV bleiben: Ab 25 Jahren wird der Beitrag deutlich teurer und wer sich selbstständig macht, kommt nicht zurück in die gesetzliche Krankenkasse. mehr...
Obwohl Apples neue Geräte iPhone 7 und 7 Plus heißen, sind die Verbesserungen zum iPhone 6s eher klein. Das Design ist fast identisch. Größte Neuerung der am Mittwoch vorgestellten Geräte: Sie sind spritzwassergeschützt. Dafür musste die Kopfhörer-Buchse verschwinden, zum Anschluss muss Bluetooth oder die Lightning-Buchse genutzt werden. Ein Adapter liegt bei. Die erst ein Jahr alten Vorgänger-Modelle 6s und 6s Plus sind jetzt je nach Speicher um 100 bis 200 Euro günstiger zu haben. mehr...
Die Postbank schafft das kostenlose Girokonto ab. Ausnahme: Kunden, die ihr Konto vor Jahren über Tchibo eröffnet haben, müssen keine Kontoführungsgebühren zahlen. Denn die Postbank hatte damals „kostenlos auf immer und ewig" versprochen. Das gewährleistet die Postbank aber nicht von sich aus: Tchibo-Kunden müssen der Entgeltänderung formlos widersprechen. Oder sie wechseln den Anbieter: Wir empfehlen DKB*, Consorsbank* und Comdirect. mehr...
Stirbt ein Angehöriger, müssen Erben viele Formalitäten erledigen. Dafür verlangen Banken und Behörden oft einen vom Gericht ausgestellten kostenpflichtigen Erbschein. Doch der ist nicht immer nötig. Banken müssen laut Urteil des Bundesgerichtshofs auch andere Nachweise akzeptieren, etwa ein eröffnetes Testament. Auch eine Konto- oder Vorsorgevollmacht reicht oft aus. Manchmal kommen Hinterbliebene aber um den Erbschein nicht herum. mehr...

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Im Fokus: Aktien-Indexfonds
Wer sich für sein Erspartes langfristig ein wenig mehr Rendite als 1 oder 2 Prozent pro Jahr wünscht, kommt am Aktienmarkt nicht vorbei. Die beste Möglichkeit, sich am Marktgeschehen zu beteiligen, sind Aktien-Indexfonds, sogenannte ETFs. Mittlerweile gibt es für alle gängigen Aktienindizes der Welt passende ETFs. Allein über das elektronische Handelssystem Xetra an der Frankfurter Börse werden über 1.000 dieser Fonds angeboten. Wie also den richtigen finden?

Kriterien für die ETF-Auswahl
Zuerst müssen sich Anleger entscheiden, an welchem Aktienmarkt sie sich beteiligen wollen. Grundsätzlich gilt bei Aktien, Beteiligungen möglichst breit über Länder und Branchen zu streuen. So gleichen sich Kursschwankungen schneller aus – und die Ausschläge sind geringer. Die besten ETFs auf den Weltaktienindex MSCI World haben wir im August 2016 neu getestet. Sieben ETFs können wir empfehlen. Wer sich lieber auf europäische Aktien-ETFs konzentrieren will, kann beispielsweise in den Stoxx 600 oder den MSCI Europe investieren.

Überlegen Sie dann, ob Sie jedes Jahr Dividenden auf Ihr Konto gutgeschrieben haben möchten. Vielleicht brauchen Sie das Geld für regelmäßige Ausgaben. Dann kommt ein sogenannter ausschüttender ETF in Frage. Wer stärker auf Wertsteigerung baut, wählt einen wiederanlegenden (thesaurierenden) ETF. Er schreibt die Dividenden dem Fondsvermögen gut, legt das Geld also automatisch wieder an.

Viele Anleger fühlen sich wohler, wenn sie wissen, dass der ETF die Original-Indexaktien eingekauft hat. Diese nennt man physische ETFs. iShares und db x-trackers haben solche Papiere im Programm. Es gibt aber auch ETF-Anbieter wie Comstage*, die sogenannte synthetische ETFs im Programm haben. Ein Anbieter eines synthetischen ETFs lässt sich über ein Tauschgeschäft mit einer Bank die Wertentwicklung des Index zusichern. Im Aktienkorb des Fonds sind also nicht die Index-Aktien selbst hinterlegt, sondern meist andere Anteilsscheine an großen Unternehmen.

Beide ETF-Typen haben mit Blick auf ihre Bauart ein geringes Risiko. Welchen ETF Sie wählen, ist daher Geschmackssache. Es lohnt sich auch nachzusehen, welchen ETF Ihre Onlinebank oder Ihr Broker gerade günstig anbietet.
Steuer ist ab 2018 kein Kriterium mehr
Anleger, die in einen physisch wiederanlegenden ETF investiert haben, der im Ausland aufgelegt ist, kennen das Problem: Sie müssen die einbehaltenen Dividenden versteuern. Das bedeutet, sie müssen eine Steuererklärung machen und darin die genauen Erträge nachweisen. Wenn sie nicht lückenlos nachweisen können, jedes Jahr Abgeltungssteuer bezahlt zu haben, müssen sie diese beim Verkauf sogar noch einmal berappen. Anleger, die in synthetische ETFs investiert haben, profitieren dagegen davon, erst bei Verkauf ihrer Fondsanteile Steuern zahlen zu müssen.

Ab 2018 ändert sich das. Dann tritt eine Reform des Investmentsteuergesetzes in Kraft. Bei physisch wiederanlegenden Fonds wird zukünftig die Abgeltungssteuer automatisch einbehalten aber nur, sofern Anleger ihren Freibetrag ausgeschöpft haben – nämlich 801 Euro für Kapitalerträge. Auch bei synthetischen ETFs ändert sich etwas: Sie werden ab 2018 – genauso wie physische ETFs – jährlich besteuert.

Diskutieren Sie mit zum Thema in der Community oder im Blog.
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