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Ausgabe 37/2016 vom 16. September 2016
Hermann-Josef Tenhagen
Chefredakteur Finanztip

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie schon mal Ihr Girokonto gewechselt? Nein? Damit sind Sie nicht allein. Laut einer Bitkom-Studie haben sich nur 23 Prozent der Bundesbürger schon einmal ein neues Hauptkonto zugelegt. Das liegt aber nicht etwa daran, dass die Kunden mit ihren Banken so zufrieden wären. Nein, zwei Drittel der Verbraucher fürchten den hohen Aufwand.

Kein Wunder, schließlich müssen Kunden bei der neuen Bank bislang alle Daueraufträge selbst neu einrichten und alle Zahlungspartner selbst informieren, also zum Beispiel ihren Arbeitgeber oder die Versicherung. Da kann schnell einmal etwas untergehen, zum Beispiel die Kfz-Steuer, die nur einmal im Jahr fällig wird. Das Resultat des Zauderns: Viele Verbraucher zahlen heute für ihr Konto viel mehr, als sie müssten.

Den Papierkrieg erledigen künftig die Banken!

Doch die Zeiten ändern sich. Die EU hat vorgeschrieben, dass die Bank den Wechsel ausführen muss.Ab dem 18. September müssen alle Kreditinstitute beim Kontowechsel helfen, online oder offline, ob sie wollen oder nicht.

Einige Banken waren schon etwas schneller. Seit ein paar Monaten bieten sie ihren neuen Kunden bereits freiwillig einen digitalen Wechselservice an, falls diese bereits ein Onlinekonto hatten. Dafür müssen sich die Kunden mit der Wechsel-Software in ihr altes Bankkonto einloggen. Die Software liest dann die Kontobewegungen aus, bildet Daueraufträge nach und informiert auf Wunsch die Zahlungspartner, die per Lastschrift Geld eingezogen oder Geld überwiesen haben. Das geht schnell – die DKB wirbt mit einem Kontowechsel in zehn Minuten. Allerdings übernimmt die Bank beim digitalen Kontowechselservice keine Gewähr, dass alle Kontobewegungen gesammelt werden. Denn über wie viele Monate die Software die Daten zurückverfolgen kann, ist je nach Bank unterschiedlich.

Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Wechselhilfe startet der Bankwechsel künftig immer beim neuen Anbieter: Dort eröffnen Sie Ihr neues Girokonto und ermächtigen das neue Kreditinstitut mit einem Formular, den Wechsel für Sie durchzuziehen, ähnlich wie beim Stromanbieterwechsel. Die alte Bank ist dann verpflichtet, die Kontobewegungen der vergangenen 13 Monate an die neue Bank weiterzugeben, also Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge. So sind auch Zahlungen in der Liste enthalten, die nur einmal im Jahr vorkommen, wie zum Beispiel für die Haftpflichtversicherung. Die neue Bank informiert die Zahlungspartner, beispielsweise den Arbeitgeber oder Stromversorger. Daueraufträge richtet sie neu ein.  
  TIPP: Die Banken müssen diese Daten innerhalb von zwölf Geschäftstagen bearbeiten. Allerdings schließt das Gesetz nicht den Postweg ein. Falls die Banken Ihre Daten also per Post weiterleiten, kann dies länger dauern als zwölf Tage. Lassen Sie Ihr altes Konto von der neuen Bank also nicht zu früh kündigen. Zum Ratgeber

Die Kunden haben jetzt die Wahl

Bei der gesetzlichen Wechselhilfe haften die Banken, falls bei der Übertragung Fehler passieren oder es zu lange dauert. Das gilt zum Beispiel für verspätete Zahlungen und mögliche Mahngebühren. Wenden Sie sich an den Ombudsmann der Privatbanken oder der Volksbanken und Sparkassen, falls es Probleme gibt.

Künftig gibt es also zwei Wechselvarianten nebeneinander: Der digitale Kontowechselservice ist schneller, die gesetzlich geregelte Kontowechselhilfe ist grundsätzlich sicherer. Wenn Sie also Ihr Konto gut im Blick haben, können Sie die digitale Variante Ihrer Bank wählen. Ansonsten empfehlen wir die Kontowechselhilfe.

Übrigens: Der Girokontomarkt wird in Zukunft durch unabhängige, zertifizierte Vergleichsportale transparenter. Auf diesen können die Kunden die Gebühren der meisten Girokonten nachsehen. Sobald alle Entscheidungen dazu getroffen sind, müssen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union das Ganze umsetzen. Dann kann das große Vergleichen auf neutralem Boden losgehen.  

Neues Finanztip-Video auf Youtube

Kostenloses Girokonto? Die Banken meinen mit ihrer Werbung nur die Kontoführungsgebühren. Wenn Sie wissen wollen, welche Kosten zusätzlich anfallen können, dann schauen Sie sich das neueste Video auf unserem Youtube-Kanal an. Zum Video...

239 Euro Kontogebühren – das muss nicht sein

Im August haben wir uns die Kontomodelle einiger Banken mit Filialnetz angesehen und sie an einem Beispielkunden durchgerechnet. Allein bei den Kontoführungsgebühren kamen wir auf monatliche Kosten zwischen 2,50 und 12,90 Euro. Es gibt aber gute Banken, die keinen Cent dafür verlangen. Zählt man Kosten fürs Geldabheben im Ausland, für Kreditkarten und Anderes dazu, kommen bei teuren Banken schnell mehr als 100 Euro zusammen.

Ganz schlecht sah es für unseren Beispielkunden bei der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold aus, dort zahlte er für ein Konto 239 Euro im Jahr. Würde er das Kontomodell bei seiner Bank wechseln, könnte er 80 Euro sparen. Ginge er gleich zu einer anderen Bank, könnte er seine Kosten Richtung null drücken.    

Unsere Empfehlung: Günstige Direktbanken

Die Kontohilfe gibt es ab Sonntag, die guten Girokonten gibt es schon länger: Auf die ersten Plätze unseres Girokonto-Tests schafften es die Consorsbank (die gerade die DAB Bank übernimmt), die Deutsche Kreditbank (DKB)* und die Comdirect. Bei allen drei handelt es sich um Direktbanken ohne Filialen. Geld abheben können Sie trotzdem ohne Probleme. Bei der Comdirect an den 9.000 Automaten der Cash Group, bei Consorsbank und DKB bekommen Sie mit der Kreditkarte an fast allen Geldautomaten kostenlos Bares. Bei einer Onlinebank lassen sich fast alle Dinge erledigen, die Sie von Ihrer Filiale gewohnt sind. 
  TIPP: Wie Sie dabei Ihren Computer sicher benutzen, haben wir in unserem Ratgeber Onlinebanking zusammengefasst. Zum Ratgeber
Vielleicht wollen Sie ja auch wechseln. Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen mit dem neuen Wechselsystem.

Herzlich
Ihr
Hermann-Josef Tenhagen

Guerilla-Shopping

TECH-NICK VS. AMAZON

Ist es moralisch vertretbar, im Saturn oder Mediamarkt Kopfhörer zu testen, um sie dann im Onlineshop billiger zu bestellen? Weil die Elektronikketten wissen, dass viele Kunden kein Problem damit haben, ergeben sich offenbar Verhandlungsspielräume im Markt. Unser stellvertretender Chefredakteur stand vor einer Woche im Saturn und zögerte sichtlich, den am Handy ausprobierten Bluetooth-Kopfhörer für knapp 400 Euro zu kaufen. Einem Verkäufer fiel sein Zaudern auf. Er bot ihm an, mit dem Preis runterzugehen. Unser Mitarbeiter musste nicht mal feilschen. Mehr noch: Der Verkäufer ging mit ihm zum Computer und schlug den Preis bei Amazon nach. Aufgrund einer Aktion lag der bei knapp 260 Euro. Er erklärte, sein Chef habe ihn angewiesen, immer den Amazon-Preis mitzugehen.

LTE-SURFEN FÜR 7 EURO

Zum Surfen mit dem Tablet reicht eine Sim-Karte ohne Telefonfunktion, wichtig ist aber ein großzügiges Datenvolumen. Mobilcom-Debitel bietet derzeit zwei interessante Datentarife im Telekom-Netz inklusive LTE an: Für 7 Euro beziehungsweise 9 Euro im Monat erhalten Sie 3 oder 6 Gigabyte zum Surfen. Die Anschlussgebühr in Höhe von 40 Euro entfällt, wenn Sie innerhalb von sechs Wochen eine SMS mit dem Text „AP frei“ an die 8362 senden. Achtung: Nach Ablauf der Mindestlaufzeit von 24 Monaten steigt die Grundgebühr um 13 beziehungsweise 21 Euro, daher sollten Sie rechtzeitig kündigen. Zum Angebot
Haben auch Sie Guerilla-Tipps, die Sie teilen möchten? Mailen Sie uns an guerilla@finanztip.de.
Weitere Themen:
Die von uns empfohlene Consorsbank* hat die Verzinsung für ihr Tagesgeld zum 15. September deutlich gesenkt: Neukunden erhielten bisher 1 Prozent für ein Jahr, jetzt sind es nur noch 0,6 Prozent. Auch den Zins für Bestandskunden hat die Bank gedrückt: von bereits mageren 0,2 Prozent auf 0,1 Prozent pro Jahr. Die besten Neukunden-Aktionen bieten nunmehr die Audi Bank*/Volkswagen Bank* (1,1 Prozent) sowie die ING-Diba* (1,0 Prozent) – beide jeweils für vier Monate. Höhere Zinsen für alle Kunden bieten PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz (1,0 Prozent) sowie die Leaseplanbank (0,75 Prozent). mehr...
Bahn-Chef Rüdiger Grube legt diesen Freitag den Grundstein für Stuttgart 21. Der neue Stuttgarter Tiefbahnhof wird 6,5 Milliarden Euro kosten – mindestens. Ebenfalls Milliarden-Kosten verursacht der ICE 4, den die Bahn am Mittwoch vorstellte. Wer auf den Komfort eines ICEs verzichten kann oder keine günstigen Bahntickets ergattert hat, für den sind Fernbusse eine billige Alternative – die günstigsten finden Sie auf busliniensuche.de. mehr...
Die Nebenkostenabrechnung des Vermieters erreicht einen meist erst Monate nach dem Abschicken der Steuererklärung. Nebenkosten wie für den Hausmeister, Gärtner oder den Winterdienst können Sie zusätzlich zu anderen Handwerkerkosten dennoch steuerlich geltend machen. Denn ausschlaggebend ist der Zeitpunkt, an dem die Kosten bezahlt wurden. Die Nebenkostenabrechnung aus 2015 sollte somit in der Steuererklärung 2016 berücksichtigt werden. Wichtig ist eine detaillierte Nebenkostenabrechnung, die Ihr Vermieter Ihnen auf Verlangen ausstellen muss. mehr...

FINANZTIP-COMMUNITY

Wie kann ein Erbe auch für nachfolgende Generationen an Auflagen geknüpft werden? Community-Mitglied Altsachse kam auf die Idee, eine Familienstiftung zu gründen. Diese, so seine Annahme, könne durchsetzen, dass angeheiratete Tunichtgute keinen Zugang zum Geld haben. Ist das in seinem Fall sinnvoll? Die Community weiß Rat.
Die Angst vor einem geplatzten Termin mit dem Techniker, der die Telefonkabel neu verdrahten soll, lässt sich jetzt die Telekom bei den „Magenta Zuhause“-Tarifen versilbern. Wer einen neuen Festnetz-Anschluss im Telekom-Shop bestellt, kann gegen 50 Euro Aufpreis gleich einen LTE-Router mitnehmen. Mit der kleinen Box läuft das Internet dann sofort – bis 30 Gigabyte aufgebraucht sind. Bis dahin sollte der Techniker fertig sein. Wechseln Sie trotzdem zu günstigeren Anbietern – für Normalnutzer empfehlenswert ist zum Beispiel der Tarif „Internet & Phone DSL 16“ von Vodafone*, für Intensivnutzer „Komplett easy VDSL“ von Easybell. Wer unserer Anleitung beim DSL-Anbieter-Wechsel penibel folgt, hat selten ein Problem. mehr...
Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds – die Palette der Fonds ist breit und nicht immer leicht zu verstehen. 1959 konnten Anleger zwischen 15 Fonds wählen. Heute sind allein in Deutschland über 7.600 Fonds im Angebot. Bereits mit kleinen Beiträgen können Sie Ihr Geld in große Portfolios investieren. Wir empfehlen derzeit nur marktbreite Aktien-Indexfonds (ETFs) – beispielsweise den Weltaktienindex MSCI World. mehr...
Am Samstag startet das 183. Oktoberfest in München. Einige Versicherer haben dies zum Anlass genommen, eine Erweiterung der Unfallversicherung anzubieten: Der sogenannte Wiesnschutz kann tageweise gebucht werden und versichert auch Unfälle unter Alkoholeinfluss. Die Police ist jedoch teuer und bringt wenig. Durch die Krankenversicherung sind Sie in der Regel ausreichend geschützt. Ebenso wichtig ist eine gute Haftpflichtversicherung. Wir empfehlen zum Beispiel Interrisk XXL über Mr-Money*. mehr...
Verbraucher zahlten laut Bundesbank 2003 für einen Fünfjahreskredit noch über 6 Prozent Zinsen. Heute sind es weniger als 5 Prozent. Die Umschuldung eines alten Kredits in einen neuen kann sich somit durchaus lohnen. Ob ein Wechsel sinnvoll ist, hängt von der Höhe der Restschuld und Ihrem persönlichen Zinssatz ab. Die Ersparnis kann schnell ein paar Hundert Euro betragen. Hilfreich sind bei der Suche nach einem geeignetem neuen Kredit Vergleichsportale wie Check24*, Smava* oder Finanzcheck*. mehr...

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Im Fokus: Ein Jahr VW-Skandal
Vor einem Jahr wurde der VW-Skandal um manipulierte Dieselmotoren losgetreten. Die Aktionäre litten unter dem Kurssturz ihrer Wertpapiere, Besitzer von Wagen aus dem Wolfsburger Konzern prozessierten gegen Autohändler, Versäumnisse der Politik wurden bekannt – und die Abgasprobleme in den Städten nicht entschärft.

Rund 18 Milliarden Euro hat Volkswagen für die Folgen des Skandals zurückgestellt, doch das dürfte kaum reichen. Fast 14 Milliarden Euro kostet allein der Vergleich mit Autokäufern und Behörden in den USA. Hinzu kommen dort noch strafrechtliche Ermittlungen und Klagen von Anlegern.

Dem Konzern ist zudem der Zorn von Kunden und Verbraucherschützern sicher, weil er in Europa jede Entschädigung ablehnt und den Käufern lediglich eine Umrüstung anbietet. Gut 8 Millionen Autos müssen in die Werkstätten, davon fast 3 Millionen in Deutschland.

Die Rechtsklagen von Kunden, die ihren Wagen an den Händler zurückgeben wollten, gingen unterschiedlich aus. Wichtig: Der Kunde muss dem Händler eine Frist zur Nachbesserung des Autos geben. In unserem Ratgeber finden Sie ein entsprechendes Musterschreiben. Das Krefelder Landgericht ging diese Woche allerdings einen Schritt weiter: In zwei Urteilen stellte es fest, dass die Nachbesserung durch VW den Kunden nicht zumutbar sei und auch nach der Umrüstung ein „berechtigter Mangelverdacht“ bestehen bleibe.

Mit dem Software-Update und einem kleinen Plastikteil im Luftfilter – daraus besteht die Umrüstung – ist das Problem aber nicht aus der Welt: Die EU-Kommission erhöht jetzt den Druck auf die Mitgliedsstaaten. Brüssel kündigte ein Vertragsverletzungsverfahren gegen alle Länder an, die die europäischen Abgasgesetze nicht durchsetzen. EU-Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska sagte, dass sie Zweifel am Verhalten weiterer Autohersteller neben Volkswagen habe. Außerdem müssten auch europäische Kunden entschädigt werden – wie die Käufer in den USA. Denn die Autos mit den manipulierten Motoren sind auch gebraucht weniger wert. 
Ford besonders schmutzig
Dass nicht nur VWs, Audis und Skodas aus dem Volkswagenkonzern die Abgasgrenzwerte eklatant verletzen, stellte auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vor wenigen Tagen fest. Sie prüfte 36 Diesel- sowie drei Benzin- bzw. Benzinhybridfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6 im realen Straßenbetrieb. Obwohl die DUH bei motorfreundlichen Sommertemperaturen maß, überschritten 33 der 36 Fahrzeuge die Stickoxid-Grenzwerte. Die schlechtesten Werte hatte der getestete Ford Mondeo, der die Grenzwerte um das Neunfache übertraf. Auch der Ford Kuga 2.0 TDCi oder der Ford Focus 1.5 TDCi lagen weit oberhalb des erlaubten Emissionswerts. Die mit einem Renault-Motor ausgestattete Mercedes A-Klasse überschritt den Grenzwert um den Faktor 6. Sollten auch Autos, die nicht aus dem VW-Konzern stammen, juristisch relevant werden, informieren wir Sie.

Weil die Luftqualitätswerte in vielen Städten permanent verletzt werden, hat die DUH das Land Nordrhein-Westfalen vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf verklagt und gewonnen (Az. 3K 7695/15). Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge so schnell wie möglich auszusprechen sind.

Wann verjähren die Ansprüche der Aktionäre?
Genauso verärgert wie die VW-Käufer sind die Aktionäre. Selbst Experten können nicht eindeutig sagen, wann die Ansprüche der Aktionäre auf Entschädigung verjähren. Einige gehen davon aus, dass Anteilseigner sicher die Verjährung hemmen, sofern sie bis zum 19. September 2016 Klage beim Landgericht Braunschweig einreichen. Andere sind der Auffassung, dass sich Betroffene noch Zeit lassen können.

Grund für die unterschiedlichen Auffassungen ist das Kleinanlegerschutzgesetz. Damit wurde die kurze Verjährung mit Wirkung zum 10. Juli 2015 aufgehoben. An deren Stelle ist die regelmäßige Verjährung von drei Jahren getreten. Da in diesem Gesetz die sonst übliche Übergangsregelung fehlt, ist unklar, ob für Aktionäre, die vor dem 10. Juli 2015 die Aktien erworben haben, die alte oder die neue Frist gilt. Die Verjährungsfrage hat das Landgericht Braunschweig dem Oberlandesgericht vorgelegt (LG Braunschweig, Beschluss vom 5. August 2016, Az. 5 OH 62/16, Seite 17).
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1,1 % p.a.
(für 4 Monate)
1 % p.a.
(für 4 Monate)

die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
PSD Bank N.-O. Leaseplan Bank

1 % p.a. bis 10.000 €0,75 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten mit guten Zinsen)
Moneyou*NIBC Direct

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CACF*0,81 % p.a.0,96 % p.a.1,06 % p.a.
Leaseplan Bank0,9 % p.a.1 % p.a.1,1 % p.a.
NIBC Direct
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flug-verspaetet.de*
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Sofort-Entschädigung
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