| Finanzberechnungen: Finanzmathematik - Finanzvergleiche bei Finanztip.de |
In der DFZ ist die Zeitachse Bestandteil des Finanzdatensatzes . Regelmäßig wiederkehrende Zahlungen sind nur ein einziges Mal einzutragen. Die Zahlungsweise (vor- oder nachschüssig) kann je Finanzdatensatz unterschiedlich sein. Gleiches gilt für den Zinssatz bei Endwertberechnungen. Die finanziellen Auswirkungen auf Bar- und Endwert werden für jeden Finanzdatensatz separat ermittelt dargestellt. In der Tabelle steht eine Zeile für einen Finanzdatensatz. Damit lassen sich sehr einfach "copy and Paste-Vorgänge" (Kopieren und Einfügen) vornehmen. Entfällt der Grund für einen Finanzdatensatz, so können die Eingaben der Zellen einfach gelöscht werden. Der Finanzdatensatz bleibt dann einfach leer.
Zusätzliche Anwenderdatensätze machen Finanzsachverhalte mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleichbar. Finanzdatensätze lassen sich auf jeder Stufe verdichten. Auch die Ergebnisse einer gesamten DFZ (Datenbank-Datei) sind als ein einziger Finanzdatensatz in anderen Berechnungen wieder verwendbar. Beispiel: Ein Gewerbekredit wird am 1.4.2008 ausgezahlt. und in gleichmäßigen Raten über 5 Jahre und der dann noch ausstehenden Restschuld getilgt.
Ein auf den 1.4.2008 ermittelter Barwert des Gewerbekredites ist wiederum ein (jetzt abgezinster) Zahlungsvorgang mit Datum 1.4.2008 (Finanzdatensatz). Nach diesem Prinzip lassen sich komplexe Finanzgeschäfte auf mehrere Finanzdatenbanken (Tabellen) verteilen, deren Ergebnisse in einer übergeordneten Finanzdatenbank (Tabelle) eingetragen werden.
Rendite und Effektivzins lassen sich in den Zahlungsreihen mit beliebigem Vorzeichenwechsel taggenau berechnen. Auch wenn es mehr als eine richtige Lösung gibt, bleibt die DFZ standfest und meldet dies in der Regel. Viele PC-Investitionsprogramme weisen dagegen die folgenden Einschränkungen auf:
Die DFZ kennt hingegen diese Einschränkungen nicht. Einnahmen und Ausgaben können beliebig wechseln. Berechnungen von RWZ erfolgen taggenau oder auf der Basis von 360-Zinstagen. Eine zeitliche Reihenfolge der Finanzdatensätze braucht nicht eingehalten zu werden. Die DFZ kann somit flexibel für die Ermittlung von Rendite, Effektivzins und Zeitwerten in Finanzvorgängen eingesetzt werden.
Von Banken, Versicherungen, Bausparkassen und Leasinggesellschaften angebotene Verbundfinanzierungen sind häufig schon (absichtlich ?) schwer zu durchschauen. Die Prüfung der Vorteilhaftigkeit dieser Verbundangebote ist in der Regel unmöglich. Die Datenbank für Zahlungen berechnet auch für die kompliziertesten Angebote Rendite bzw. Effektivzins und gewährleistet die Vergleichbarkeit dieser Angebote. Die Fragestellung zur Dateneingabe ist sehr einfach und lautet: Welcher Zahlungsfluss erfolgt wann?
Es ist damit nur der Zeitpunkt und die Höhe von Einnahmen und Ausgaben zu bestimmen. Gerade bei komplizierten Finanzierungen, Geldanlagen oder Verbundangeboten ist es in der Praxis nicht einfach, den Zahlungsfluss umfassend zu bestimmen. Ein Tipp zu Ihrer eigenen Sicherheit: Lassen Sie sich bei Verbundfinanzierungen möglichst schriftlich aufgeben, welche Zahlungen wann anfallen (Beispiel: Tilgungsplan). Auf diese Weise erhalten Sie die Vorgabedaten für Ihre Zahlungsdatenbank vom Anbieter.
Ein Wermutstropfen: Die Anbieter von Finanzdienstleistungen (bzw. die Mitarbeiter des Anbieters) verstehen manchmal das eigene Produkt nicht vollständig. Falsches oder unvollständiges Datenfutter kann auch das Programm "Datenbank für Zahlungen" nicht erkennen. Mit etwas Übung werden dem erfahrenen Anwender jedoch auch die Zahlungsströme von komplizierten Sachverhalten schnell transparent.
Bei allen Untersuchungen in der DFZ basiert die Berechnung immer auf der Zahlungsreihe der Einnahmen und Ausgaben. Es liegt ausschließlich im Ermessen des Anwenders, ob eine detaillierte Auflistung der Einnahmen und Ausgaben gewünscht wird. Beispiel: Die Steuerersparnis aufgrund einer Abschreibung kann in einem separaten Datensatz aufgenommen oder mit anderen Beträgen zusammengefasst werden.
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