| Finanzberechnungen: Finanzmathematik - Finanzvergleiche bei Finanztip.de |
1. Datum
Die Eingabe des Datums erfolgt in der Form TT.MM.JJJJ. Beispiel: Der 9.Januar 2012 ist als 09.01.2012 einzutragen. Der zahlungswirksame Vorgang erfolgt (erstmals) zum eingetragenen Datum. Bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen findet zu diesem Zeitpunkt die erste Zahlung statt. Zulässig sind alle Datumseingaben innerhalb des Zeitraumes vom 01.01.1900 bis 31.12.2099.
2. Bezeichnung
Die Bezeichnung des Datensatzes dient der optionalen Beschreibung und Identifikation des Vorganges. Eine prägnante Bezeichnung ist einer Umschreibung vorzuziehen (Beispiele: Agio, Kaution, 3. Rate usw.).
3. Betrag
Als Betrag ist die Höhe der Zahlung vorzugeben. Bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen (z.B. 12 Monatsraten zu 500 Euro) wird die Höhe der einzelnen Rate (hier: 500) eingetragen. Bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen (RWZ) sollte keinesfalls eine Umrechnung auf den Jahresbetrag vorgenommen werden, denn in der folgenden Spalte "RA für Ratenabstand" wird die unterjährige Zahlungsweise bestimmt. Hier wäre es "m" für monatlichen Ratenabstand.
4. Ratenabstand = RA
Das Feld "Ratenabstand" ist nur bei regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen auszufüllen und bei diesen Zahlungen (RWZ) bleibt die Höhe des Zahlungsbetrages und der zeitliche Abstand gleich. Beispiel: Kredittilgung mit einer monatlichen Zahlungsrate von 1.000 Euro Der Ratenabstand ist in diesem Beispiel "monatlich" = m. Für die Eingabe des Ratenabstandes sind ausschließlich Kurzbuchstaben (KBS) zu verwenden. Folgende Kurzbuchstaben stehen zur Verfügung:
5. Anzahl Zahlungsraten = ?R
Dieses Feld ist nur bei regelmäßig wiederkehrenden konstanten Zahlungen auszufüllen. Gefragt ist nach der gesamten Anzahl der gleichbleibenden Zahlungsraten. Beispiel: Bei 36 Monatsraten zu 100 Euro ist hier die Zahl 36 einzugeben.
6. Zahlungsweise = Za (n oder v)
Diese Eingabe kommt nur optional bei regelmäßig wiederkehrenden konstanten Zahlungen in Betracht. Grundsätzlich kommt die globale Vorgabe RWZ n oder v (Za) zur Anwendung. Es kann aber durchaus vorkommen, dass bei einem Projekt die eine RWZ vorschüssig und eine andere RWZ nachschüssig zu verzinsen ist. Die globale Vorgabe kann in einem solchen Fall mit v für vorschüssig bzw. mit n für nachschüssig überschrieben werden.
7. Zinssatz für Horizontwert = Zi
Die globale Vorgabe ZINSSATZ HORIZONTWERT ist ein Vorgabewert für jeden Finanzdatensatz. In der Regel sollte dieser Wert auch nicht überschrieben werden. Es sind jedoch Konstellationen denkbar, bei denen Experten gern die globale Vorgabe für einen Finanzdatensatz ändern möchten. So erfordern spezifische Anwenderwünsche manchmal die Vergabe unterschiedlicher Zinssätze für die Endwertberechnung.
Der globale Vorgabezins kann daher in JEDEM Finanzdatensatz durch einen datensatzspezifischen Zinssatz für den Endwert überschrieben werden. Dieser Zinssatz wird zur Berechnung der Endwerte und damit zur Bestimmung des Horizontwertes verwendet. HINWEIS: Die Verwendung unterschiedlicher Zinssätze erlaubt die individuelle Anpassung an aufgabenspezifische Fragestellungen. Unerfahrene Anwender sollten sich jedoch der Gefahr der Fehlinterpretation bei wechselnden Zinssätzen bewusst sein und dies möglichst unterlassen.
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