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Finanzberechnungen:   Finanzmathematik  -  Finanzvergleiche     bei Finanztip.de

Rentenrechnung - Einführung

Die so genannte Rentenrechnung ist im heutigen Wirtschaftsleben äußerst wichtig. Unter einer Rente versteht man in Kürze eine periodisch wiederkehrende Zahlung. Für die Rentenzahlungen enthält der Finanztipp-Trainer daher zahlreiche Fallbeispiele mit Lösungen.

Bild - nicht klickbar In der Zinseszinsrechnung ist die Berechnung von Endwert und Barwert bei einmaligen Einzahlungen und Auszahlungen bereits dargestellt worden. Für den schnellen Zugriff ist im Zeitwert-Center das Rechnermodul für einmalige Zahlungen ebenfalls aufgenommen worden. Vorteil: Einmalige und wiederkehrende Zahlungen stehen so auf einer Seite transparent nebeneinander.

Der Begriff "Zeitwert-Center" steht für die transparente Darstellung vieler Berechnungsmöglichkeiten auf einer Seite. Sie finden bei Finanztip.de zwei verschiedene Rechnermodule für das "Zeitwert-Center", und zwar die klassische Rentenrechnung und einen finanzmathematischen Taschenrechner, der das Finanzregister des legendären Finanzkalkulators HP-12c weitgehend emuliert.

Allein die Rechnermodule aus dem Zeitwert-Center erlauben schon die Lösung vieler finanzmathematischer Fragestellungen. Als Nutzer des Zeitwert-Centers sollten Sie hier auch mit den internationalen Begriffen (PV, FV, PMT, i, n) vertraut sein. Spätestens mit den Beipielen aus dem Finanztip-Trainer sind Ihnen diese Kürzel geläufig. Tipp: Zerlegen Sie komplexe Aufgaben in einzelne Bearbeitungsschritte.

Allgemeines zu Rentenzahlungen
Unter Rentenzahlungen versteht man laufende – zumeist konstante - Zahlungen, die in regelmäßigen Zeitabständen (periodisch) wiederkehren. Die Rentenzahlung wird auch als Zahlungsrate (PMT für Payment) bezeichnet. Eine Rente ist eine periodisch fällige Zahlung.

Fälligkeit der Zahlung: Die Zahlungen können am Anfang (vorschüssig = pränumerando) oder am Ende (nachschüssig = postnumerando) der entsprechenden Periode erfolgen. Zahlungsperiode: Die Zahlungen können jährlich oder unterjährlich zum Zeitpunkt der Zinsverrechnung oder innerhalb der Zinsverrechnungsperioden erfolgen.

Höhe der Rente: Bei einer konstanten Rente bleibt die Zahlungsrate in ihrer Höhe unverändert. Bei einer dynamischen Rente verändert sich der Zahlungsbetrag in der Höhe. Zu den dynamischen Renten zählen die arithmetischen und geometrischen Renten. Bei den arithmetischen Renten wird die Höhe der Rentenrate um einen (festen) absoluten Betrag geändert. Bei geometrischen Renten erfolgt die Änderung nicht um einen absoluten Betrag, sondern um einen festen Prozentsatz.

Dauer der Rente: Unter einer ewigen Rente versteht man eine Rentenzahlung, die unendlich lange dauert und das Kapital in der Höhe nicht verändert. Mit anderen Worten: Zu jedem Zinstermin wird die konstante Zinsgutschrift zur Rentenzahlung verwendet.

Die Fragestellungen in der Rentenrechnung sind Fragen nach dem Barwert, dem Endwert, der Laufzeit, der Höhe der Rentenrate und dem internen Zinssatz. Abgesehen vom internen Zinssatz, zu dessen Berechnung iterative Lösungsverfahren erforderlich sind, lassen sich die anderen Fragestellungen durch finanzmathematische Formeln direkt lösen. Durch Simulation unterschiedlicher Zinssätze lässt sich der interne Zinssatz auch durch "Ansteuern" ermitteln. Anwender einer Tabellenkalkulation mit Zielsuchefunktionen können hierfür auch derartige Fähigkeiten des Programmes nutzen. Mit dem finanzmathematischen Taschenrechner kann sogar in vielen Fällen der interne Zinsfuß ganz schnell ermittelt werden.

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