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Als Jahresrente gilt die jeweilige Ergebniszeile, abhängig davon, ob die Zahlungen unterjährlich linear oder unterjährlich exponentiell verzinst werden. Exponentielle Verzinsung bedeutet, dass bei jedem Zahlungsvorgang mit Zinseszinsen gerechnet wird. Dies entspricht der internationalen AIBD-Methode für die Bestimmung des Effektivzinssatzes. Das Ergebnis ist die nachschüssige Jahresrente.
Das Wort "nachschüssig" in Jahresrente darf nicht mit der Vorgabe für die Zahlungsrenten verwechselt werden. Die unterjährigen Zahlungsraten können nachschüssig [= 1] oder vorschüssig [= 2] anfallen. Das umgerechnete Ergebnis ist hingegen immer die nachschüssige Jahresrente.
Die Umrechnung auf eine nachschüssige Jahresrente zeigt, wie hoch die echte kalkulatorische Rente bei nachschüssiger Zahlung ist. Derartige Umrechnungen sind wichtig für den Vergleich von vor- und nachschüssigen Finanzangeboten (z.B. Vergleich zwischen Kapitallebensversicherung und Sparplan oder Leasing und Bankfinanzierung). Anwender sind daher gut beraten, sich mit der Umrechnung auf nachschüssige Jahresrente vertraut zu machen.
Anwendereigene Programme (z.B. Tabellenkalkulationen) unterliegen häufig der Einschränkung, daß die Tabelle durch unterjährige Raten unnötig verlängert wird. Die umgerechnete Jahresrate erlaubt eine platzsparende Tabellendarstellung.
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