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Die günstigsten Wege für den Fondskauf
Der Erwerb von Investmentfondsanteilen kann über verschiedene Wege erfolgen. Am teuersten ist in der Regel die gute alte Filialbank. Das ist kein Wunder, weil diese Form des Vertriebs auch sehr viel Aufwand an Infrastruktur und Zeit erfordert.
Beispiel einer Bank mit über 10 Millionen Kunden
Nehmen wir als Beispiel eine Bank, die damit wirbt, mehr als 10 Millionen Kunden in Deutschland zu haben. Wir wollen wissen, zu welchen Konditionen Investmentfondsanteile angeboten werden. Teuer (Null Prozent Rabatt) ist es im persönlichen Gespräch mit dem angestellten Anlageberater in der Bank oder im Gespräch in einem externen Beratungszentrum mit dem Logo der Bank. Gesprächspartner sind hier häufig Selbständige, die von den Provisionen leben.
Schaut man auf die Website der Bank, so findet man dort einige Fonds mit dem Hinweis: "Um 50% reduzierter Ausgabeaufschlag bei Online-Order". Beim genauen Hinsehen handelt es sich teilweise um Investmentfonds aus dem eigenen Haus oder von verbundenen Unternehmen und teilweise auch von fremden Anbietern.
Hinweis zu Fondsvermittler
Fondsvermittler, die ausschließlich zum öffentlichen Vertrieb berechtigte beaufsichtigte Fondsprodukte vermitteln und keine Zahlungen entgegen nehmen dürfen, unterliegen nicht der Aufsicht durch die BaFin. Sie bedürfen lediglich einer Genehmigung des jeweils zuständigen Gewerbeaufsichtsamts. Als Erwerber von Fondsanteilen müssen Sie daher selbst darauf achten, dass Sie alle notwendigen Informationen für eine fundierte Anlageentscheidung erhalten und dass das Produkt Ihren Anlagezielen entspricht.
Bei manchen Direktbanken und insbesondere beim freien Fondsvermittler können ausgewählte Fonds jedoch sogar ohne Ausgabeaufschlag erworben werden. Die folgende Checkliste zum Fondskauf bietet eine grobe Übersicht über die Kosten beim Fondskauf auf verschiedenen Vertriebswegen:
Fazit: Eine Einzelberatung verursacht hohe Kosten und muss sich daher irgendwie in zusätzlichen Gebühren für den Kunden niederschlagen. An der Börse gilt u.a. die Weisheit: "There is no free Lunch". Der Ausgabeaufschlag wird zu einem wesentlichen Teil an die vermittelnde Bank durchgereicht. Ein kostengünstiger Kauf von Investmentfondsanteilen ist praktisch nur via Internet möglich. Freie Fondsvermittler (Fondsdiscounter) bieten die höchsten Rabatte und offerieren auch die meisten Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Einige Fondsgesellschaften schreiben einen Mindestaufgabeaufschlag vor, der von Fondsbanken und Fondsplattformen nicht unterschritten werden darf.
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