Yomo

Sparkassen mit Smartphone-Girokonto

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Sparkassen wollen ein Smartphone-Girokonto auf den Markt bringen.
  • Das Yomo genannte Produkt geht Ende 2016 in die Testphase. Zunächst machen nur neun Sparkassen mit.
  • Damit treten die Sparkassen in Konkurrenz zu dem Fintech-Unternehmen Number26.
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Die Abkürzung Yolo ist vor allem unter Jugendlichen beliebt. Sie steht für „You only live once“ – „Du lebst nur einmal“. Nicht unbedingt eine Weisheit, mit der Verbraucher die deutschen Sparkassen in Verbindung bringen. Vielleicht wird sich das Ende 2016 ändern, dann wollen einige Sparkassen eine Girokonto-App mit dem ähnlich klingenden Namen „Yomo“ auf den Markt bringen.

Yomo steht für „Your Money“, also „Dein Geld“, und soll ein Girokonto für Smartphones werden, mit dem sich die Sparkassen vor allem an Kunden im Alter von 18 bis 35 richten. Hinter Yomo stehen zehn Sparkassen, die das Girokonto zuerst anbieten werden. Falls das Projekt erfolgreich verlaufen sollte, können weitere Sparkassen das Konto ihren Kunden anbieten. Mögliche Gebühren stehen noch nicht fest. Das Softwareunternehmen Star Finanz übernimmt die technische Umsetzung.

Ende 2016 startete die Beta-Phase. Die ersten Kunden können seitdem das Konto testen und erhalten dazu eine Girocard. Yomo ist zudem stark auf dem sozialen Netzwerk Twitter aktiv und fragt dessen Nutzer, welche Funktionen ihnen wichtig wären.

Konkurrenz zu Number26

Mit Yomo treten die Sparkassen in Konkurrenz zu dem Fintech-Unternehmen Number26, das bereits ein Girokonto für das Smartphone anbietet.

Das Girokonto von Number26 ist in den wichtigsten Punkten kostenlos. Der Anbieter verlangt zum Beispiel keine Gebühren für die Kontoführung, für die Kreditkarte oder falls Kunden mit einer der Karten Geld abheben. Zu empfehlen ist es nur den Verbrauchern, denen das Smartphone für die Bankgeschäfte ausreicht. Ob die Yomo-App ähnlich aufgebaut ist wie die der Start-up-Konkurrenz, bleibt abzuwarten.

Wer beim Girokonto weniger abenteuerlustig ist und Bankgeschäfte lieber am großen Computer erledigt, der wird bei den Finanztip-Empfehlungen für das Girokonto fündig. Keine der Banken verlangt Kontoführungsgebühren oder Gebühren für die Kreditkarte, es fallen lediglich Kosten beim Bezahlen und Geldabheben in einer anderen Währung als Euro an.

Mehr dazu im Ratgeber Girokonto

Josefine Lietzau
von Finanztip,
Expertin für Bankprodukte

Bei Direktbanken sparen

  • Direktbanken bieten kostenlose Girokonten.
  • Es können allerlei Gebühren anfallen.
  • Ersparnisse gehören nicht auf das Girokonto.
  • Denken Sie an die Sicherheit beim Onlinebanking.

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Finanztip-Chefredakteur
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Artikel verfasst von

Josefine Lietzau

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.