Nachgehender Leistungsanspruch

Ein Monat extra krankenversichert nach der Job-Kündigung

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Wer einen Arbeitsplatz aufgibt und den nächsten erst nach kurzer Pause aufnimmt, ist noch für vier Wochen in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Diese Regelung nennt sich „nachgehender Leistungsanspruch“ und ist im Sozialgesetzbuch III (§ 19 Abs. 2 SGB V) geregelt. Demnach sind pflichtversicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse weiterhin für einen Monat krankenversichert, wenn die Mitgliedschaft endet und sie keine neue Erwerbstätigkeit aufnehmen. Als Erwerbstätigkeit gilt auch eine geringfügige Beschäftigung. Durch den nachgehenden Leistungsanspruch werden Lücken im Versicherungsschutz vermieden, die durch einen Arbeitsplatzwechsel entstehen können.

Auch Krankengeld gibt es weiterhin

Ein Beispiel: Ihr Arbeitsverhältnis endet am 31. Dezember und Sie beginnen als Arbeitnehmer zum 1. Februar eine neue versicherungspflichtige Tätigkeit. In diesem Fall brauchen Sie sich in der Zwischenzeit (bis zu einem Monat) nicht freiwillig zu versichern. Sie erhalten die gleichen Leistungen der Krankenversicherung, als ob Sie „normal“ versichert wären. Wer zuvor Krankengeld erhalten hat, hat auch in dieser Zeit ein Recht darauf. Allerdings besteht kein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Kein Anspruch bei freiwilliger oder Familien-Versicherung

Auch Angehörige, die in der Familienversicherung mitversichert sind, bleiben weiterhin krankenversichert. Die Familienversicherung funktioniert aber auch in die andere Richtung: Hat der ehemals Pflichtversicherte Anspruch, über einen Partner versichert zu werden, kann er den nachgehenden Leistungsanspruch nicht nutzen. Er wird stattdessen familienversichert. Auch freiwillig Versicherte haben keinen Anspruch.

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Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.