GKV Familienversicherung

So viel dürfen Kinder verdienen

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Gesamteinkommen eines in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversicherten Kindes oder Partners darf monatlich nicht höher als 425 Euro (Stand: 2017) sein.
  • Bei Minijobbern steigt die Grenze auf 450 Euro monatlich.
  • Krankenkassen prüfen meist jährlich das Familieneinkommen.
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Eigentlich sind Kinder oder Partner in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenfrei mitversichert, sofern sie kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen haben. Sobald sie aber zu viel verdienen, fallen sie aus der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen heraus und müssen sich selbst versichern. Zum Einkommen zählen zum Beispiel Mieteinnahmen oder Zinsen. Eltern müssen daher bei der Geldanlage für ihre Sprösslinge auf gewisse Verdienstgrenzen achten.

Verdienstgrenzen

Die Verdienstgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt sowohl für Kinder als auch Partner des Versicherten, die familienversichert sind. Sie dürfen nur ein geringes eigenes Einkommen haben, sonst müssen sie sich selbst um Versicherungsschutz kümmern.

Pro Monat darf das Gesamteinkommen 425 Euro pro Monat nicht übersteigen. Mit dem Sparerfreibetrag in Höhe von 801 Euro pro Jahr liegt das Höchsteinkommen somit bei 5.901 Euro. Werbungskosten werden angerechnet.

Ein bisschen mehr dürfen Familienmitglieder verdienen, die mit einem Minijob ihr Taschengeld aufbessern. Dann gilt die Grenze von 450 Euro monatlich. Falls das Kind mit dem Minijob unter 450 Euro bleibt, kann der restliche Spielraum bis zur etwas höheren Verdienstgrenze auch für Einkommen zum Beispiel aus Zinsen genutzt werden.

Was zum Gesamteinkommen zählt

Kinder haben häufig ein Einkommen aus Zinsen und Renditen auf Sparbücher oder Aktienfonds, die Eltern oder Großeltern auf ihren Namen anlegen. Außerdem zählen Lohn, Gehalt und Renten, zum Beispiel Hinterbliebenenrenten. Miet- und Pachteinnahmen müssen auch angegeben werden.

Meist verschickt die Krankenkasse einmal pro Jahr einen Fragebogen, auf dem Familien ihre Einkommensverhältnisse angeben müssen.

Überschreitet ein Kind oder Angehöriger die Grenzen, gilt die Versicherungspflicht ab dem Datum des Einkommensteuerbescheids.

Weitere Tipps im Ratgeber gesetzliche Krankenversicherung

Annika Krempel
von Finanztip,
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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.