Sky, Kneipe oder Klub-TV

Günstig Bundesliga schauen

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bundesliga live: Wenn Sie alle Spiele im Stadion sehen, zahlen Sie inklusive Fahrtkosten im Schnitt rund 64 Euro pro Partie.
  • Ein Spiel im Sky-Abo schlägt mit rechnerisch 7 Euro zu Buche, sofern der Kunde alle Partien ansieht. Ein einzelnes Match kostet mit der Tageskarte Sky Ticket 10 Euro.
  • Der Besuch einer Fußballkneipe schlägt mit etwa 7 Euro pro Partie zu Buche.
  • Kostenlos sind inoffizielle Livestreams – sie sind jedoch rechtlich problematisch und oft von schlechter Qualität.
  • Die Bundesliga als Aufzeichnung: „Bildplus Digital“ kostet regulär 4,99 Euro monatlich; manchmal gibt es Sonderangebote.
  • Für den Vereinssender Ihres Lieblingsklubs zahlen Sie 3 bis 5 Euro im Monat. Ohne weitere Kosten können Sie die ARD-„Sportschau“ und das „Aktuelle Sportstudio“ im ZDF sehen.
  • Unsere Empfehlung hängt davon ab, was für ein Fan-Typ Sie sind: Hardcore-Fan, Vereinsfan oder Schönwetterfan. Sie finden hier für jede Gruppe die besten Angebote.

So gehen Sie vor

Nicht alle Fans sind gleich. Das sind unsere Empfehlungen für vier Typen von Fußball-Anhängern:

Normaler Fan - Er will die Spiele zumindest in der Zusammenfassung sehen. Die Topspiele möchte der normale Fan live mit Freunden angucken. Wir empfehlen die ARD-Sportschau, Sky Ticket, Bildplus sowie Sportbars, Fußballkneipen und Dönerbuden mit Liveübertragung.

Fußball-Liebhaber - Wann immer es geht, will er die Spiele live verfolgen – zumindest am Bildschirm. Wir empfehlen ein Abo von Sky mit dem Bundesliga- oder Sport-Paket sowie Sportbars, Fußballkneipen und Dönerbuden.

Vereinsfan - Er ist Anhänger einer bestimmten Mannschaft und schaut deren Heimspiele meist im Stadion. Die Auswärtsspiele will der Vereinsfan live am Bildschirm verfolgen. Wir empfehlen eine Dauerkarte, Sky Ticket und ein Abo des Vereins-TVs.

Hardcore-Fan - Fußball ist sein Leben! Der Hardcore-Fan will alle Spiele live sehen – auch die Champions League – und ist bereit, dafür entsprechend viel zu bezahlen. Wir empfehlen eine Dauerkarte für den regelmäßigen Stadionbesuch und ein Reisebudget für Auswärtsspiele.

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Wird Bayern wieder Meister? Und wer steigt ab? Die Fußball-Bundesliga verspricht packende Duelle. Wer die Spiele verfolgen will, kann unter zahlreichen Möglichkeiten wählen: von Pay-TV über Internet-Streaming bis hin zum Vereinsfernsehen. Die Kosten liegen zwischen 0 und etwa 80 Euro pro Spiel.

Spiele im Stadion kosten im Schnitt 64 Euro

Manuel Neuer oder Marco Reus aus der Nähe sehen: Das geht nur im Stadion. Dort ist auch die Atmosphäre am besten und der Blick auf die taktischen Feinheiten ungetrübt – doch wie schneidet der Stadionbesuch preislich ab? Wir haben nachgerechnet. Das Ergebnis vorweg: Wer für jedes Spiel ins Stadion geht, zahlt dafür inklusive Fahrtkosten zu den Auswärtsspielen und Verpflegung im Schnitt 64 Euro pro Partie.

Die Kosten haben wir im Dezember 2015 und Januar 2016 am Beispiel eines Schalke-Fans ausgerechnet. Der Betrag kann von Saison zu Saison und für Fans anderer Vereine abweichen.

Rechenweg: Fanbus, Bier und Eintrittskarten

Tickets - Die Dauerkarte für Heimspiele in der Schalke-Arena schlägt mit durchschnittlich 436 Euro zu Buche. Für die Auswärtsspiele haben wir die Preise für einen Sitzplatz bei den jeweiligen Vereinen abgefragt; sie liegen zwischen 24 Euro (Darmstadt) und 55 Euro (Hoffenheim).

Anfahrt - Zu den Kosten für den Eintritt kommen noch diejenigen für die Anfahrt. Zu einem Heimspiel der eigenen Mannschaft und zurück können Sie in der Regel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen. Die Fahrt ist im Ticketpreis enthalten. Die Anreise zu einem Auswärtsspiel verursacht hingegen Kosten, die wir bei unserer Rechnung berücksichtigt haben.

Fährt der Schalke-Fan beispielsweise von Gelsenkirchen nach Frankfurt am Main, um die Knappen gegen die Eintracht spielen zu sehen, wären die Bahnfahrkarten für Hin- und Rückfahrt mit Bahncard 25 zum Sparpreis von 43,50 Euro zu haben (abgerufen im Dezember 2015). Der Fernbus fährt die Strecke für 30 Euro, und im Schalke-Fanbus können Vereinsmitglieder für 28 Euro mitfahren. Die Mitgliedschaft kostet 37 Euro im Jahr.

Bei den Fahrtkosten zu den Auswärtsspielen haben wir als Verkehrsmittel die Bahn, den Fernbus oder Fanbus zugrunde gelegt, je nachdem, was am günstigsten war.

Bratwurst, Bier und Butterbrot - Außerdem haben wir angenommen, dass unser Beispiel-Fan im Stadion eine Bratwurst isst und ein Bier je Halbzeit trinkt. Dazu haben wir die Bratwurst- und Bier-Preise bei zehn Vereinen abgefragt und einen Durchschnittspreis errechnet: Die Bratwurst schlägt demnach mit 2,86 Euro zu Buche und das Bier mit 3,60 Euro. Bei Auswärtsspielen kommen auf der Hin- und Rückfahrt je zwei belegte Brötchen für jeweils 2,50 Euro hinzu.

Gesamtkosten - Wir haben alle Kosten des Schalke-Fans für die Rückrunde 2016 zusammengerechnet und mit zwei multipliziert, um eine Aussage für die ganze Saison treffen zu können. Wegen der ungleichen Anzahl an Heim- und Auswärtsspielen haben wir einen Korrekturwert eingerechnet, der für einen besseren Näherungswert sorgt. Demnach kostet der Stadionbesuch inklusive aller Nebenkosten im Schnitt rund 64 Euro pro Partie, wenn man kein Spiel auslässt. Das sind weit über 2.000 Euro pro Bundesliga-Saison.

Achtung

Rechtzeitig Karten kaufen

Viele Spiele sind früh ausverkauft. Bei einigen Topmannschaften wie dem FC Bayern München ist es fast unmöglich, an Karten zu gelangen, wenn Sie kein Vereinsmitglied sind.

Privater Handel mit Eintrittskarten

Vor Bundesligaspielen bieten Personen im Umfeld des Stadions oft Eintrittskarten an – mit einem kräftigen Aufschlag auf den regulären Preis. Außerdem werden Sie fündig auf der Auktionsplattform Ebay und bei Ticketbörsen wie Viagogo. Wenn es sich um private Weiterverkäufer handelt, ist der Handel legal – auch dann, wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vereins oder auf dem Ticket etwas anderes steht. Das hat der Bundesgerichtshof 2008 entschieden (BGH, Urteil vom 11. September 2008, Az. I ZR 74/06).

Auf Sky kostet ein Spiel 7 Euro

Mit dem Starter-Paket und dem Bundesliga-Paket des Bezahlsenders Sky können Sie alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga live anschauen. Die Konferenzschaltung ermöglicht es, mehrere Partien gleichzeitig zu verfolgen. Die Kombination aus Starter- und Bundesliga-Paket kostet in den ersten zwei Jahren knapp 20 Euro im Monat. Manchmal gibt es Sonderangebote; in der Vorweihnachtszeit 2015 zum Beispiel war die Kombination aus Starter- und Bundesliga-Paket für knapp 17 Euro im Monat zu haben. Im Verhältnis dazu noch sehr teuer: Sollen die Spiele in hoher Bildqualität (HD) angezeigt werden, kommen noch einmal 10 Euro monatlich hinzu.

Sky empfangen Sie per Satellit, Kabel oder Internet. Haben Sie Vodafone TV oder Entertain von der Deutschen Telekom, dann können Sie Sky einfach dazubuchen. Mit „Sky Go“ können Sie das Programm auch am PC oder Laptop angucken, außerdem auf dem iPhone, iPad und iPod touch sowie über die Xbox-Spielekonsole.

Schauen Sie pro Spieltag eine Begegnung an, kostet jedes Live-Spiel auf Sky rechnerisch rund 7 Euro. Wenn Sie nicht jedes Wochenende Bundesliga gucken, steigt der Preis pro Spiel rechnerisch. Umgekehrt sinken die kalkulatorischen Kosten pro Spiel, wenn Sie mehr als eine Begegnung pro Spieltag anschauen, zum Beispiel eine Partie am Samstag und eine am Sonntag.

Rechnerische Kosten pro Spiel im Sky-Abo

  2 Partien/Spieltag 1 Partie/Spieltag jeden 2. Spieltag
Standardqualität 3,50 € 7 € 14 €
hohe Qualität (HD) 5 € 10,50 € 21 €

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: 24. August 2016)

Für Fußball-Liebhaber und Hardcore-Fans könnte neben dem Bundesliga-Paket das Sportpaket von Sky interessant sein. Darin enthalten ist die komplette Champions League, der DFB-Pokal und viele große Ligen und Pokale anderer Länder.

Tipp

Kündigen Sie Ihr Sky-Abo

Nach 24 Monaten erhöht sich der Preis des Sky-Abos deutlich, wenn Sie weiter Kunde bleiben. Kündigen Sie daher zum Ablauf der Mindestlaufzeit. Der Sender unterbreitet kurz vor Vertragsende dann mehrfach günstigere Angebote, wie in Online-Foren und Blogs zu lesen ist. Nehmen Sie daher nicht direkt das erste Angebot an, Sie könnten noch ein besseres bekommen.

Mehr dazu im Ratgeber Kündigungsdienste

Daniel Pöhler
von Finanztip, Experte für Mobilität & Digitales

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Unsere Anbieter-Empfehlung:

Für Gelegenheitsgucker ist „Sky Ticket“ interessant

Wer mit Sky nur gelegentlich ein Fußballspiel anschauen will, braucht ab der Saison 2016/2017 kein teures Sky-Abo mehr. Mit „Sky Ticket“ (ehemals „Sky Online“) gibt es die Möglichkeit, die Partien als legalen Livestream zu verfolgen. Wer ein einzelnes Match sehen will, wählt das Tagesticket für 10 Euro. Laden Sie doch Ihre Freunde ein, dann können Sie sich die Kosten teilen. Das Wochenticket kostet 15 Euro. Außerdem gibt es noch ein Abo für 30 Euro im Monat. Im Gegensatz zum regulären Sky-Abo ist „Sky Ticket“ aber monatlich kündbar.

In die Kneipe oder Dönerbude ab 5 Euro

Gemeinsam jubeln oder trauern, das geht nicht nur im Stadion, sondern auch in einer Sportbar oder Fußballkneipe. Am besten reservieren Sie gemeinsam mit Freunden frühzeitig einen Tisch und bitten um einen Platz mit guter Sicht auf die Leinwand oder den Bildschirm.

Damit man Sie nicht vor die Tür setzt, sollten Sie mindestens ein Getränk bestellen, zum Beispiel ein Bier. Das ist für etwa 3,50 Euro zu haben. Wenn Sie zur zweiten Halbzeit ein weiteres bestellen, kostet der Besuch einer Sportbar also etwa 7 Euro pro Livespiel.

Falls Sie nicht so sehr auf die Sportbars von Sky stehen, besuchen Sie die Website fussballgucken.info. Hier können Fans ihre Lieblingsfußballkneipe eintragen und sie anderen empfehlen.

Noch günstiger sehen Sie die Bundesliga in manchen Dönerbuden. Zum Beispiel kann man bei „Lecker & Satt“ im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg die Spiele gucken. Es gibt ein Bundesliga-Angebot bestehend aus einem Döner und zwei Bier für 5,40 Euro.

Community

Wie viel kostet es in Ihrer lokalen Kneipe oder Sportbar, ein Spiel zu schauen? Machen Sie mit bei unserer Umfrage in der Community!

Livestreams sind kostenlos

Rechtlich problematisch sind Livestreams im Internet. Dennoch können Sie damit die Bundesliga kostenlos von zu Hause aus gucken: Sie sehen auf einer Website das Livebild eines zumeist ausländischen Fernsehsenders. Die Nachteile liegen auf der Hand: Sie hören keinen deutschen Kommentar, und die Bildqualität lässt oft zu wünschen übrig.

Achtung

Nichts herunterladen

Laden Sie keine Dateien von Streamingseiten herunter. Installieren Sie einen Virenscanner, den Sie immer aktuell halten sollten.

Um es außerdem klar zu sagen: Die Betreiber solcher Streams sind Kriminelle, die sich der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials strafbar machen. Die Zuschauer jedoch bewegen sich in einer Grauzone. Denn es ist juristisch noch nicht eindeutig geklärt, ob sie sich strafbar machen.

Vieles spricht dafür, dass das reine Betrachten eines Streams legal ist. So sieht es jedenfalls das Bundesjustizministerium, das im Januar 2014 eine Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag entsprechend beantwortete. Ebenso sind Anwälte wie der Medienrechtsexperte Christian Solmecke der Auffassung, dass Zuschauer von Streams sich nicht strafbar machen.

Eindeutig nicht erlaubt ist es hingegen, Programme wie Sopcast zu benutzen. Der Grund: Diese Programme verbreiten die Sendung gleichzeitig auch an andere Nutzer – das ist zweifelsfrei illegal. Wenn Sie die Bundesliga über einen Livestream verfolgen wollen, benutzen Sie also keinesfalls solche Software. Verweise auf Streams, die Sie wahrscheinlich legal nutzen können, finden Sie zum Beispiel auf der Website livetv.sx/de.

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Die Highlights auf Bildplus für 5 Euro im Monat

Die Höhepunkte der Bundesliga hat auch die „Bild“-Zeitung online im Angebot – etwas früher, als die ARD sie zeigt. „Bildplus Digital“ kostet regulär knapp 5 Euro monatlich. Es gibt auch teurere Abo-Varianten für 10 oder 15 Euro im Monat, die aber nicht nötig sind, wenn Sie nur an der Bundesliga interessiert sind. Manchmal gibt es Sonderangebote mit reduzierter Monatsgebühr. Oft wird auch ein Probemonat für 99 Cent angeboten.

Klub-TV ist manchmal kostenlos

Sofern Sie nur an den Spielen Ihrer Lieblingsmannschaft interessiert sind, könnte das Vereinsfernsehen Ihres Klubs die richtige Wahl sein. Die Programme heißen zum Beispiel FCB.tv, BVB total oder Schalke TV und werden ausschließlich über das Internet gesendet.

Bei einigen Anbietern können Sie kurz nach Abpfiff die Spiele des jeweiligen Vereins in voller Länge ansehen. Andere Sender zeigen lediglich die Höhepunkte der Bundesliga-Partien.

Die Preise für das Vereinsfernsehen schwanken um 40 Euro im Jahr. Es gibt meist auch Abos mit kürzerer Laufzeit, die hochgerechnet auf ein Jahr allerdings teurer sind.

Das bieten und kosten die Vereinsfernsehsender

Verein Angebot Reportagen, Interviews usw. Höhepunkte und Spiele in voller Länge Preis/Jahr (gerundet)
FC Bayern München fcb.tv 36 €
VfL Wolfsburg Wölfe TV kostenlos
Borussia Mönchengladbach Fohlen.TV 50 €
Bayer 04 Leverkusen Bayer 04-TV kostenlos
FC Augsburg FCA Fan-TV kostenlos
FC Schalke 04 Schalke TV 40 €
Borussia Dortmund BVB total 39 €
TSG 1899 Hoffenheim 1899 TV kostenlos
Eintracht Frankfurt Eintracht TV 25 €
Werden Bremen Werder.TV 48 €
1. FSV Mainz 05 05er.tv kostenlos
1. FC Köln Netcologne FC TV 9 € (inkl. Mitgliedschaft)
Hannover 96 Youtube-Kanal kostenlos
VfB Stuttgart VfB TV 40 €
Hertha BSC Youtube-Kanal kostenlos
Hamburger SV HSV total 36 €
FC Ingolstadt 04 Youtube-Kanal kostenlos
SV Darmstadt 98 kein Angebot

Quelle: Vereinsangaben (Stand: 13. August 2015)

Alle Höhepunkte ohne Zusatzkosten in der Sportschau

Die Fußball-Grundversorgung liefern ARD und ZDF ohne Zusatzkosten mit der „Sportschau“ und dem „Aktuellen Sportstudio“. Die Sendungen finanzieren Sie mit Ihrem Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro im Monat.

Die ARD zeigt zwei Spiele pro Saison live – das Eröffnungsspiel der Saison und die erste Begegnung der Rückrunde. Wem darüber hinaus die Highlights der Bundesliga-Spieltage ausreichen, ist mit der Sportschau im Ersten gut beraten. Sie zeigt die Höhepunkte der Samstagsspiele am selben Tag ab 18:30 Uhr. Die Zusammenfassungen der Spiele am Sonntag laufen auf den dritten Programmen der ARD sonntags ab 21:45 Uhr (BR, HR, NDR, Radio Bremen TV, SWR und WDR) beziehungsweise ab 22 Uhr (MDR und RBB). Die Zusammenfassung des Topspiels ist am Samstagabend exklusiv beim „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF zu sehen.

Das Erste und die dritten Programme empfangen Sie kostenlos über Antenne (DVB-T), Kabel, Satellit und IPTV. Über Kabel, Satellit und IPTV ist der Empfang in HD möglich. Die Highlights der Spieltage finden Sie aus rechtlichen Gründen nicht in den Mediatheken der Sender. 

Alternativ können Sie die genannten Sender mit Magine TV oder Zattoo ansehen – die Software überträgt das TV-Programm übers Internet. Sie können damit am PC fernsehen oder über Apps für Android, iOS und Windows. Die Übertragung in Standardqualität ist gratis. HD-Qualität ist allerdings kostenpflichtig.

Bundesliga live im Radio

Zu sehen bekommen Sie im Radio natürlich nichts, aber wenn Sie beispielsweise im Auto unterwegs sind, ist der Hörfunk die einzige Möglichkeit, die Bundesliga live zu verfolgen.

Von Musik unterbrochen ist die Bundesliga-Konferenz auf den ARD-Hörfunkwellen. Sie ist bei den Fans beliebt, die die hohe Qualität der Berichterstattung schätzen. Die Sendungen werden vom WDR 2 produziert und darüber hinaus über zahlreiche andere Radiostationen ausgestrahlt, zum Bespiel auf:

  • Bayern 1
  • Bremen Eins
  • HR-Info
  • MDR-Info
  • NDR 2
  • Radio Eins (RBB)
  • SR 3 Saarlandwelle
  • SWR 1.

Der Online-Radiosender sport1.fm überträgt alle Spiele live und in voller Länge kostenlos übers Internet. Außerdem können Sie die Liveübertragungen von sport1.fm digital über DAB+ empfangen. Dabei handelt es sich um den Nachfolger von UKW, der bereits an vielen Orten in Deutschland verfügbar ist. Sport1.fm sendet die Spiele auf dem Sender Energy DAB+.

Ab der Saison 2017/2018 übernimmt Amazon die Übertragungsrechte von sport1.fm.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.