Schlüsselversicherung

So schützen Sie sich vor Folgekosten nach Schlüsselverlust

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie Ihren Schlüsselbund verloren haben oder er gestohlen wurde, springt die Schlüsselversicherung ein und übernimmt die Folgekosten.
  • In den Basistarifen der meisten Haftpflichtversicherungen ist keine Schlüsselversicherung inbegriffen. Sie kann für wenige Euro Aufpreis im Monat hinzugebucht werden.
  • Eine Schlüsselversicherung lohnt sich vor allem, wenn Sie Schlüssel für eine Schließanlage besitzen. Denn dann können bei Verlust hohe Folgekosten entstehen.
  • Die Schlüsselversicherung kommt nicht auf, wenn Sie die Schlüssel zu Ihrem eigenen Haus, Wohnung oder Auto verlieren.
  • Die Hausratversicherung zahlt nur für Schlüssel, die bei einem Einbruch oder Raub gestohlen wurden.
  • Bei den von uns empfohlenen Haftpflichtpolicen ist der Schlüsselverlust mitversichert.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Ein Schlüssel ist schneller weg, als man denkt: Den Büroschlüssel achtlos in aller Eile in die Manteltasche gesteckt und unterwegs verloren. Oder den Schlüssel zur Mietwohnung im Spind beim Sport liegen gelassen – unter Umständen ist er dann für immer verschwunden. Wem das schon passiert ist, der weiß, dass das ein teures Missgeschick sein kann: Muss in der Folge in Ihrem Mietshaus oder Ihren Büroräumen die komplette Schließanlage ausgetauscht werden, kann der Schaden Tausende Euro betragen.

Die Haftpflicht prüfen und im Zweifel aufstocken

In den meisten Basistarifen der Haftpflichtpolice ist ein Schlüsselschutz nicht inbegriffen. Damit Sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben, können Sie im Vorfeld Ihre Haftpflichtpolice um eine Schlüsselversicherung aufstocken. Schauen Sie am besten in den Versicherungsbedingungen Ihrer Police nach, ob Schlüssel darin versichert sind. Bei vielen Komfort- oder Premiumtarifen ist das der Fall. Auch bei den von uns empfohlenen Haftpflichttarifen ist der Schlüsselverlust mit abgesichert.

Mehr dazu im Ratgeber Haftpflichtversicherung

Julia Rieder
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Keine Kür, sondern Pflicht

  • Haftpflichtschäden an Personen können Sie ruinieren.
  • Sparen Sie nicht an den Leistungen.
  • Neue Policen haben oft bessere Leistungen. Wechseln Sie.

» Zum Ratgeber

Von uns empfohlene Tarife:

Die Hausratversicherung ersetzt die Kosten für Schlossänderungen in der Regel nur, sofern Schlüssel durch einen versicherten Schaden abhandengekommen sind. Das ist entweder bei Einbruch oder Raub der Fall, aber auch, wenn Fremde bei einer Überschwemmung geholfen haben, die Möbel aus dem Haus zu tragen und dabei der Schlüssel verschwunden ist.

Mehr dazu im Ratgeber Hausratversicherung

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Schützen Sie Ihr Hab und Gut

  • Nutzen Sie Vergleichsportale im Internet.
  • Die Versicherung deckt Schäden u.a. durch Feuer, Leitungswasser oder Einbruch ab.
  • Versichern Sie sich auch gegen grobe Fahrlässigkeit und Rauch- und Rußschäden.

» Zum Ratgeber

Von uns empfohlene Portale:

Private und berufliche Schlüssel versichern

In der Schlüsselversicherung können Sie private und berufliche Schlüssel versichern – entweder kombiniert oder jede Schlüsselart einzeln.

Wichtig ist bei privaten Schlüsseln vor allem der Schutz der sogenannten „fremden privaten Schlüssel“. Dazu zählen die Schlüssel, die Sie von Ihrem Vermieter bekommen. Sie heißen deswegen fremd, weil sie nicht Ihnen gehören. Wohnen Sie zur Miete und verlieren den ganzen Schlüsselbund, kann es sehr teuer werden. Denn dann muss nicht nur das Schloss zu Ihrer Wohnung ausgetauscht werden, sondern auch sämtliche Schlösser, zu denen Sie ebenfalls die Schlüssel verloren haben (Haustür, Keller und so weiter). Dasselbe gilt, wenn das Haus eine zentrale Schließanlage hat. Dann reicht es schon, wenn der Hausschlüssel weg ist. Für den Verlust der Schlüssel eines Hauses, das Ihr Eigentum ist, kommt die Schlüsselversicherung dagegen nicht auf.

Tipp

Verlorener Autoschlüssel

Haben Sie Ihren Autoschlüssel verloren, ist dies kein Fall für die Schlüsselversicherung. Den entstandenen Schaden müssen Sie selbst zahlen.

Auch Folgeschäden sind versichert

Es besteht allerdings eine Ausnahme: wenn der Schlüssel unwiederbringlich weg ist und deswegen beispielsweise auch nicht in die Hände von Einbrechern fallen kann. Das ist der Fall, wenn der Schlüssel in den Gully oder während des Urlaubs ins Meer gefallen ist.

Die private Schlüsselversicherung gilt auch für Schlüssel und Chipkarten in Hotels. Allerdings entstehen dann meistens keine nennenswerten Folgekosten, da sich solche Schlüssel oft einzeln elektronisch deaktivieren lassen. Dasselbe gilt für Transponder und Zugangskarten zu einem Bürogebäude.

Der Schutz für berufliche Schlüssel ist meistens etwas teuer als der für private. Aber er lohnt sich für jeden, der Schlüssel für Einrichtungen mit großen Publikumsverkehr hat.

Dazu zählen

  • Angestellte, die einen Schlüssel für größere Gebäude ihres Arbeitgebers haben,
  • Angestellte öffentlicher Einrichtungen,
  • Lehrer,
  • Studenten mit Zugang zu Labor- oder Büroräumen und
  • Hausmeister.

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Eine vernünftige Deckungssumme wählen

Unsere stichprobenartigen Recherchen im August 2016 haben ergeben, dass Versicherer sehr unterschiedliche Deckungssummen ansetzen. Die Spanne lag zwischen 2.500 Euro und 20 Millionen Euro. Wir empfehlen im privaten Bereich eine Deckungssumme von 30.000 Euro und im beruflichen von 50.000 Euro. Ein Selbstbehalt von 150 Euro ist üblich.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Eric Brandmayer

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Anika Schulz

ehemalige freie Finanztip-Mitarbeiterin

Anika Schulz ist ausgebildete Journalistin. Sie arbeitete bereits beim Peoplemagazin InTouch und bei verschiedenen Publikationen aus der BILD-Gruppe. Ihr Volontariat schloss sie erfolgreich beim Berliner Kurier ab. Für Finanztip schrieb sie bis zum 1. Juli 2016 im Bereich Versicherungen.