Vermögensschäden

Wann Ihre Privathaftpflicht für finanzielle Verluste aufkommt

Das Wichtigste in Kürze

  • Vermögensschäden sind finanzielle Verluste durch Fehlverhalten, für die derjenige haften muss, der den Schaden verursacht hat.
  • Versicherungen unterscheiden echte und unechte Vermögensschäden. Gute Haftpflichtversicherungen ersetzen beide Arten.
  • Eine gute Privathaftpflicht versichert Vermögensschäden pauschal mit der gesamten Versicherungssumme.
  • Selbstständige sollten sich mit einer gesonderten Vermögenshaftpflichtversicherung schützen.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Personenschaden – was klingt, wie das Unwort des Jahres, ist ein gängiger Begriff im Versicherungswesen. Wenn Sie beispielsweise jemanden mit dem Fahrrad anfahren und verletzen, entsteht ein solcher Personenschaden. Kann der Verletzte dadurch wochenlang nicht arbeiten und erleidet deshalb einen finanziellen Verlust, kommt die private Haftpflichtversicherung dafür auf. Auch wenn Sie die Kamera eines Fotografen zerstören und er dadurch ein Fotoshooting ausfallen lassen muss, entsteht ein finanzieller Folgeverlust – in diesem Fall verursacht durch einen Sachschaden. Die Haftpflichtversicherung ersetzt Schäden, die Personen erleiden sowie Sachschäden. Schäden am Vermögen werden aber nur ersetzt, sofern sie Folgen eines Sach- oder Personenschadens sind.

Echter und unechter Vermögensschaden

Als Vermögensschaden wird jeder finanzielle Verlust eines Dritten bezeichnet, der eintritt, weil der Versicherte sich falsch verhält. Versicherungen unterscheiden zwischen echten und unechten Vermögensschäden. Von einem echten Vermögensschaden sprechen Versicherungen, wenn der Vermögensschaden direkt durch das Fehlverhalten entsteht. Das kann zum Beispiel eine falsche Beratung durch einen Rechtsanwalt oder Bankberater sein, infolgedessen dem Kunden ein finanzieller Schaden entsteht. Als unechter Vermögensschaden dagegen gilt ein finanzieller Verlust, der als Folge aus einem Personen- oder Sachschaden entsteht. Ein unechter Schaden liegt vor, wenn nach einem Unfall ein Zahnarzt seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann.

Unechte Vermögensschäden sind auf jeden Fall gedeckt

Eine gute Privathaftpflichtversicherung schließt Schäden am Vermögen pauschal mit in die Versicherungssumme ein. Sie sollte mindestens 5 Millionen Euro betragen. In Tarifen ohne pauschale Deckungssumme sind Vermögensschäden häufig begrenzt auf einen kleinen Bruchteil der Versicherungssumme. Das kann schnell zu wenig sein, beispielsweise wenn jemand durch einen Unfall berufsunfähig wird. 

Gute Versicherungen ersetzen auch echte Vermögensschäden

Echte Vermögensschäden entstehen meist im beruflichen Umfeld – wenn etwa ein Anlageberater oder Rechtsanwalt einen Klienten falsch berät. In solchen Situationen sollten Selbstständige mit der Vermögenshaftpflicht eine weitere Versicherung abschließen.

Aber auch im privaten Umfeld kann ein echter Vermögensschaden entstehen: Der 14-jährige Sohn ruft bei der Feuerwehr an und löst so einen unnötigen Einsatz aus. Das ist ein echter Vermögensschaden, den der Versicherte tragen muss. Gute Privathaftpflichtversicherungen ersetzen auch diese Schäden.

Mehr dazu im Ratgeber Haftpflichtversicherung

Julia Rieder
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Keine Kür, sondern Pflicht

  • Haftpflichtschäden an Personen können Sie ruinieren.
  • Sparen Sie nicht an den Leistungen.
  • Neue Policen haben oft bessere Leistungen. Wechseln Sie.

» Zum Ratgeber

Von uns empfohlene Tarife:

Community
Die letzten Beiträge zu dieser Diskussion:
Gesamte Diskussion anzeigen - Anmelden oder registrieren, um an der Diskussion teilzunehmen.

Sollen wir Sie
zum Thema Haftpflichtversicherung
sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten?

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps - kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

  • Wertvolle Spartipps für Ihr Geld
  • Urteile, die Sie kennen sollten
  • Updates zu unseren beliebten Rechnern und Musterschreiben
  • Unverbindlich und jederzeit kündbar


Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Eric Brandmayer

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.