Aktienfonds

Von breit gestreut bis hochspekulativ investieren

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Wer einen Aktienfonds kaufen will, hat die Qual der Wahl. Mehr als 3000 waren 2013 in Deutschland zum Verkauf zugelassen. Insgesamt verwalten sie rund 280 Milliarden Euro. Das Spektrum reicht von kleinen hochspezialisierten Fonds, die sich beispielsweise auf einzelne Branchen konzentrieren, bis zu Fonds, die den gesamten Weltaktienmarkt repräsentieren. Die Finanzindustrie teilt Aktienfonds in verschiedene Kriterien ein, die Anlegern Orientierung bieten:

Geografische Ausrichtung – Alle Aktienfonds haben einen geografischen Schwerpunkt. Manche investieren das Kapital der Anleger international. Andere konzentrieren sich auf einzelne Regionen wie Asien und Europa oder auf einzelne Länder. Als Grundbaustein für ein Anlagedepot eignen sich für Anleger vor allem internationale Aktienfonds oder solche, die europaweit investieren. Die Kurse von Länderfonds schwanken meistens stärker, weil das Kapital auf eine geringere Anzahl verschiedener Aktien verteilt ist. Sie sind deshalb nur eine Ergänzung für größere Depots.

Unternehmensgröße – Aktien werden unter anderem nach Unternehmensgröße unterschieden. Die Konzerne mit dem höchsten Börsenwert gelten als sogenannte Standardwerte. Sie werden auch „Blue Chips“ genannt. Kleinere Firmen bezeichnet die Finanzbranche als Nebenwerte. Es gibt Aktienfonds, die nur in Standardwerte oder Nebenwerte investieren.

Branchen – Auch an der Börse werden Konzerne verschiedenen Branchen zugeordnet, etwa der Nahrungsmittel- oder der Finanzindustrie. Manche Aktienfonds kaufen ausschließlich Anteilsscheine von Unternehmen bestimmter Branchen. Anleger können mit ihnen gezielt Anlageideen verfolgen. Nach einem Ölpreisverfall beispielsweise hoffen manche Investoren, dass sich der Preis wieder erholt und dass davon die Aktien von Ölunternehmen profitieren. Wer nicht selbst einzelne Aktien auswählen will, greift zu einem Branchenfonds. Doch Vorsicht: Branchenfonds sind zum Teil hochspekulativ und nichts für Anfänger. Sie eignen sich wie Länderfonds nur als Ergänzung im Depot.

Anlagestrategie – Viele Aktienfonds verfolgen eine spezielle Anlagestrategie. Eine der verbreitetsten ist die Dividendenstrategie. Dabei konzentrieren sich die Fonds auf Unternehmen, die eine möglichst hohe Dividende ausschütten. Die Dividende ist der Gewinn eines Unternehmens, den es an seine Aktionäre überweist. Ein anderes Anlagekonzept ist die Value-Strategie. Hier stehen Unternehmen im Mittelpunkt, die an der Börse als unterbewertet gelten. Dagegen setzen Aktienfonds, die eine Growth-Strategie verfolgen, auf Konzerne, die sich durch ein starkes Wachstum auszeichnen. Oft sind das junge Unternehmen mit frischen Geschäftsmodellen und neuen Produkten, von denen der Markt noch nicht gesättigt ist.

Viele Aktienfonds kombinieren die genannten Kriterien. So gibt es beispielsweise Fonds, die nur auf internationale Standardwerte setzen. Oder andere, die ausschließlich aus deutschen Standardwerten die Unternehmen mit den höchsten Dividendenzahlungen auswählen.

So gut wie alle Investment-Konzepte können Anleger mit gemanagten Aktienfonds oder mit börsengehandelten Indexfonds verfolgen. Letztere werden auch Exchange Traded Funds (engl. für börsengehandelter Fonds) oder kurz ETF genannt. Sie kopieren Aktienindizes wie den deutschen Dax und brauchen deswegen keinen Manager. Wir empfehlen Aktien-Indexfonds, weil sie preisgünstig und weitgehend transparent sind. Auf lange Sicht erzielten sie eine bessere Wertentwicklung als die meisten Aktienfonds mit Manager. Mehr zu ETF und den Nachteilen von Aktienfonds mit Manager lesen Sie in unserem Ratgeber Indexfonds.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Markus Neumann

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis Oktober 2015)

Markus Neumann schrieb für Finanztip über alle Aspekte der Geldanlage. Der erfahrene Finanzjournalist verfasste bereits zahlreiche Publikationen zum Thema Geldanlage, die im Berliner Fuchsbriefe-Verlag und bei der Stiftung Warentest erschienen sind. Neumann volontierte beim Heinrich Bauer Verlag in Hamburg. Im Anschluss arbeitete er viele Jahre als Redakteur und Reporter.